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Zitate und Sprüche über das Glück des Menschen

Glück als Mittelpunkt von Zitate und Lebensweisheiten

Glück und die Fähigkeit des Menschen, glücklich zu sein, hat in der Literatur schon in vielen Gedichten und Stücken eine große Rolle gespielt. Dabei stand nicht nur das Glück im Mittelpunkt, sondern auch der Umgang mit dem Menschen, der das Glück nur allzugern wieder verspielt. Und dabei wird auch mit dem Begriff Glück gerne widersprüchlich gespielt.

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Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, Wie dem Ameisenhaus ein Tautropf Überschwemmung. (Friedrich Rückert aus: Weisheit des Brahmanen)

Wer die Armut erniedrigt, er erhöht das Unrecht. Es ist nicht erniedrigend, unglücklich zu sein; aber den Unglücklichen zertreten, das erniedrigt wahrhaft. (Johann Heinrich Pestalozzi)

Ein jeglicher versucht sein Glück, doch schmal nur ist die Bahn zum Rennen. (Friedrich Schiller aus: Das Spiel des Lebens)

Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um andrer Leute Sachen so wenig bekümmerte als um seine eigenen. (Georg Christoph Lichtenberg)

Die Bildung ist für die Glücklichen eine Zierde, für die Unglücklichen eine Zuflucht. (Demokritos)

Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke. Doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen. (Friedrich Haug aus: Epigramme)

Der Frieden ist die Grundlage des ehelichen Glückes. (Talmud)

Die Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Beweglichkeit in die Welt gebracht und so viel Glückliche drin gemacht wie die Einfältigen. (Wilhelm Raabe aus: Stopfkuchen)

Doch wer einst glücklich war und nun im Elend stürzt, kommt nie zur Ruh´, wenn er des frühen Glücks gedenkt. (Euripides)

Die Gegenwart des Elenden ist dem Glücklichen zur Lust und ach! der Glückliche dem Elenden noch mehr. (Johann Wolfgang von Goethe)

Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung. (Heinrich Pestalozzi)

Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe. (Marie von Ebner-Eschenbach aus: Aphorismen)

Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge, willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm. (Leopold von Ranke)

Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück. (William Shakespeare aus: Cymbeline)

Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich. (Leo Tolstoi aus: Anna Karenina)

Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück. (Helmuth von Moltke)

Ich glaube an den Fortschritt, ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt. (Heinrich Heine)

Eine Frau ist nicht immer glücklich mit dem, den sie liebt, aber sie immer unglücklich mit dem, den sie nicht liebt. (Claude Tillier)

Wer von seiner Frau beherrscht wird, verschuldet sein Unglück selbst. (Talmud)

Auf Freund im Unglück rechne nie! (Euripides)

Der sichere Freund wird im Unglück erkannt. (Cicero)

Im Unglück erkennt man die Freunde. (Johann Gottfried Herder)

Ein Fürst ist am glücklichsten, wenn er es dahin bringt, dass die Untertanen nicht ihn, sondern für ihn fürchten. (Plutarch aus: Gastmal der 7 Weisen)

Allzugroße Zartheit der Gefühle ist ein wahres Unglück. (Julius Weber)

Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken. (Charles de Montesquieu)

Geld mag Glück nicht kaufen können, aber du kannst damit in Bequemlichkeit unglücklich sein. (Michael Arlen)

Denn vom Glück geliebt zu werden, gleicht kein ander Glück auf Erden. (Johann Gottfried Herder)

Auch der Geringste, wenn er ganz ist, kann glücklich und in seiner Art vollkommen sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Liegt dir gestern klar und offen, wirkst du heute kräftig frei, kannst auch auf ein Morgen hoffen, das nicht minder glücklich sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der Glückliche bedarf den Glauben, um nicht übermütig zu werden. Der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu erliegen. (Wilhelm von Humboldt)

Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer. (Ludwig Börne)

Glück ist meistens nur ein Sammelname für Tüchtigkeit, Klugheit, Fleiß und Beharrlichkeit. (Charles F. Kettering)

Glück ist gute Gesundheit und schlechtes Gedächtnis. (Albert Schweitzer)

Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, aber nie fordern. (Wilhelm von Humboldt)

Glück hat auf die Dauer doch zumeist wohl nur der Tüchtige. (Helmuth von Moltke)

Das Glück fängt mir an wetterwendisch zu werden. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Götz von Berlichingen)

Das Glück ist blind. (Cicero)

Im Glück wird man vergesslich. (Menander)

Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)

Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand. (Friedrich Hebbel aus: Gedichte)

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Ein zentrales Element in den Zitatsammlungen ist das eigene Leben und das beginnt bei der Familie. Vater und Mutter werden immer wieder in Gedichten oder auch im Theater thematisiert, auch das Verhältnis zu den Kindern oder zu den Geschwistern wird mal mehr sarkastisch, mal analysierend in Zitate verpackt.

Neben der Familie ist das Menschsein auch oft im Fokus. Der Mensch als agierendes Lebewesen mit all seinen Stärken und Schwächen, aber auch die Eigenheiten von Frau und Mann, vom Charakter der Leute oder der Einsamkeit und umgekehrt der Freundschaften wird in Textauszügen behandelt.

Neben der Familie, den Freunden und den eigenen Motivationen sind in den verschiedenen Zitatsammlungen wie Bücher oder auch im Internet die Gegensätze gerne ausgearbeitet. Damit ist gemeint, dass man sowohl Zitate über das Alter wie auch über die Jugend oder über den Reichtum und die Armut vorfindet.

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Infos zum Artikel

Zitate Glück SprücheArtikel-Thema: Zitate und Sprüche über das Glück des Menschen

Beschreibung: Sprüche und Aussagen zum Thema Glück des Menschen oder schlichtweg das glücklich sein der Leute, warum auch immer sie es sind.

letzte Bearbeitung war am: 25. 09. 2020

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