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Zitate und Sprüche über Glaube und Religion

Glaube als Basis für Aussagen und Zitate aus der Literatur

Der Glaube und die Verbindung des Menschen zu seiner Religion beschäftigte die Dichter besonders oft und daher ist es keine Überraschung, dass es viele Zitate und Sprüche gibt, die sich dem Thema annehmen. Nachstehend einige Beispiele solcher Zitate.

Gefundene Zitate (55) / zeige Seite 1 von 2

Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens; deswegen schadet´s dem Dichter nicht, abergläubisch zu sein. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit (Friedrich der Große)

Der Aberglaube schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Nathan der Weise)

Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht. (Plutarch aus Moral, Abhandlungen)

Es trägt der echte Christ den Glauben nicht am Rocke und hängt die Frömmigkeit nicht an die große Glocke. (Jean Baptiste Molière)

Ursprünglich eigenen Sinn lass dir nicht rauben! Woran die Menge glaubt, ist leicht zu glauben. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Zahme Xenien)

Der Fanatismus ist für den Aberglauben, was das Delirium für das Fieber, was die Raserei für den Zorn. (Voltaire)

Ich glaube an den Fortschritt, ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt. (Heinrich Heine)

Ich glaube nicht, dass die sogenannten frommen Leute gut sind, weil sie fromm sind, sondern fromm, weil sie gut sind. (Georg Christoph Lichtenberg aus: Aphorismen)

Glaube ohne Liebe ist nichts wert. (Martin Luther)

Alles wanket, wo der Glaube fehlt. (Friedrich Schiller aus: Wallensteins Tod)

Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens. (Johann Wolfgang von Goethe)

In religiösen Dingen ist das Wort Glaube gleichbedeutend mit Überzeugung. (Moritz von Egidy)

Der große Haufen bekümmert sich wenig um Moral. Der Glaube ist ihm bequemer. (Karl Ludwig Weber)

Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)

Zum Glauben geht der Weg über den Unglauben. (Ludwig Börne)

Das Herz verlangt vom Verstand, der Verstand vom Herzen Glauben, und doch glabuen beide nur - an sich. (Georg Christoph Lichtenberg)

Der Glückliche bedarf den Glauben, um nicht übermütig zu werden. Der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu erliegen. (Wilhelm von Humboldt)

Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer. (Ludwig Börne)

Die Menschen glauben das gern, was sie wünschen. (Julius Caesar)

Ob wir spotten oder ernst sind, kriechen oder hüpfen, zaudern oder fortstürmen, hoffen oder fürchten, glauben oder zweifeln - am Grabe begegnen wir uns alle. (Ludwig Börne)

Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht. (Theodor Fontane)

Ich selbst glaube an ein jenseitiges Ich, von dem diesseitiges Ich nur ein schwaches Bild ist. (Paul Ernst)

Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaube. (Wilhelm Busch)

Die Menschen glauben im allgemeinen gern, was sie wünschen. (Julius Caesar)

Studiere nur und raste nie! Du kommst nicht weit mit deinen Schlüssen. Das ist das Ende der Philosophie, zu wissen, dass wir glauben müssen. (Emanuel Geibel)

Ich kann das Predigen nicht vertragen. Ich glaube, ich hab in meiner Jugend mich daran übergessen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Maximen und Reflexionen)

Beschränktheit des Geistes erzeugt Rechthaberei und nicht leicht reicht unser Glaube weiter als unser Auge. (La Rochefoucauld)

Religion und Moral sind ewig eins. Aber es gibt verschiedene Arten des Glaubens. (Karl Julius Weber)

Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände. (Gottfried Wilhelm von Leibnitz)

Es ist nur eine Religion, aber es kann vielerlei Arten des Glaubes geben. (Immanuel Kant)

Die Scheidung sollte niemals leicht genommen werden, aber ich glaube, wir sollten Wert darauf legen, dass vor allem das Heiraten sehr ernst genommen wird. (Eleonore Roosevelt)

Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Ich glaube, dass die meisten Menschen besser von anderen gekannt werden, als sie sich selbst kennen. (Georg Christoph Lichtenberg)

Wenn wir nur etwas, das uns Sorge macht, aus unserer Gegenwart verbannen können, da glauben wir schon, nun sei es abgetan. (Johann Wolfgang von Goethe)

O glaube mir, am schnellsten kommt zu Fall ein allzu starker Sinn! (Sophokles aus: Antigone)

Wüßte ich nicht, dass die Treue so alt ist wie die Welt, so würde ich glauben, ein deutsches Herz habe sie erfunden. (Heinrich Heine aus: Die Harzreise)

Tyrannenmacht kann nur die Hände fesseln, des Herzens Andacht hebt sich frei zu Gott. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig. (Friedrich Schiller aus: Maria Stuart)

Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei. Er würde sonst nicht forschen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Über Naturwissenschaft)

Ich glaube an keine Unfehlbarkeit des Richters! (Heinrich Zschokke)

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Bei den Zitaten ist die Bedeutung der Religion sehr gut ablesbar. Zwar ist die Religion auch heute noch wichtig, aber man hat doch eine andere Position zu manchen Überlegungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Beten, Gott und der Aberglaube sind in den Zitatsammlungen daher sehr häufig anzutreffen. Ebenfalls sehr gerne werden Zitate aus dem Talmud angeboten.

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Infos zum Artikel

Zitate Glaube SprücheArtikel-Thema: Zitate und Sprüche über Glaube und Religion

Beschreibung: Verschiedene Sprüche und Zitate zum Thema Glaube und Religion aus der Literatur und Theaterstücke.

letzte Bearbeitung war am: 25. 09. 2020

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