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Camping und Campingurlaub

Verzicht auf Luxus - oder auch nicht

Viele Menschen streben nach Luxus und Gemütlichkeit und möchten den Urlaub in einem teuer ausgestatteten Hotel verbringen. Doch es gibt auch viele, die darauf gerne verzichten und stattdessen die Naturverbundenheit intensiv erleben möchten und das funktioniert am besten beim Camping.

Campingurlaub und seine Formen

Camping kann man in zwei Kategorien einteilen, nämlich in Camping für das Wochenendvergnügen an einem fixen Campingplatz. Da gibt es auch die Option, dass man statt eines Wohnwagens ein Mobilheim erwirbt, das größer und besser ausgestattet ist.

Die zweite Option betrifft den Urlaub selbst, indem man mit einem Zelt, Wohnwagen oder einem Wohnmobil reist. Diese Form des Urlaubs unterscheidet sich nachhaltig von jenem im Luxushotel, den man muss sich selbst versorgen, man muss das Zelt aufbauen oder den Wohnwagen aufstellen und hat einige weitere Arbeiten.

Trotzdem ist das Camping eine beliebte Urlaubsalternative. Camping ist besonders für mehrköpfige Familien oder große Gruppen weit günstiger als der Hotelaufenthalt und man ist flexibler in der Urlaubsgestaltung, weil man von Campingplatz zu Campingplatz weiterreisen kann, wenn man dies möchte. Andere fahren zu einem bestimmten Campingplatz, um dort den Urlaub zu verbringen.

Verboten ist das Campen abseits der Campingplätze. Wer mit dem Zelt reist, darf beispielsweise das Zelt nicht mitten im Wald aufstellen. Trotzdem streben dies manchmal Leute an und dann spricht man vom wilden Zelten. Mit dem Zelt ist das Naturerlebnis natürlich deutlicher wahrzunehmen, weil die Geräusche der Nacht durch das Zelt dringen und das ist für Jugendliche oft eine spannende Angelegenheit abseits der Kostenfrage.

Camping: Motivation und Trends

Camping ist nicht nur eine günstigere Urlaubsmöglichkeit, sondern auch ein Urlaub, bei dem man enger mit der Natur verbunden ist. Das gemeinsame Lagerfeuer mit anderen Campern hat am sommerlichen Abend einen besonderen Reiz und ist nur eine der Komponenten, warum das Campen stets im Trend bleiben wird. Auch das Zusammensitzen mit anderen Campern aus zum Teil anderen Ländern ist reizvoll. Wobei der Kostenfaktor im Alltag deutlich geringer ist, die Stellplätze auf den Campingplätzen sind aber durchaus auch schon recht teuer geworden, abhängig von Lage und Saison.

Dazu gibt es das Campen auch als zusätzliche Motivation bei den Musikfestivals. Die mehrtägigen Veranstaltungen haben aufgrund der großen Zahl an Besucher nicht genug Hotels in unmittelbarer Nähe anzubieten und so nutzen viele das Wochenende, um mit dem Wohnwagen oder Zelt anzureisen und es entsteht eine richtige Zeltstadt.

Campen und Luxus ist kein Widerspruch mehr

Außerdem gibt es neue Trends beim Campen, indem mit sehr luxuriös ausgestatteten Wohnwägen gereist wird. Diese unterscheiden sich kaum von einem 4-Stern-Hotel und brechen mit der Tradition, dass der Campingurlaub einfach ein muss. Hier gilt die Zusammenkunft von Natur einerseits, aber trotzdem Bequemlichkeit andererseits.

Dieser sehr umfangreich ausgestattete Wohnwagen zeigt auch auf dem Feld des Campen die veränderten Zugänge zu lange bekannten Themen. Aus Kostengründen musste Campen oft einfach sein, es ist aber auch eine gemütliche Form der Freizeitgestaltung oder Urlaubsgestaltung. Bequemlichkeit und Anspruch haben aber auch hier Einzug gehalten und so gibt es ein weites Feld vom Zelten in der einfachsten Form bis zum Luxus-Wohnwagen und damit viel mehr Zielgruppen für das Thema Camping generell.

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Wie man seinen Urlaub verbringen möchte, definiert jeder anders, obwohl vieles sich überschneidet. Ein Abenteuerurlaub ist etwa auch ein Aktivurlaub und kann sich sehr unterscheiden. Für eine Familie kann der Urlaub mittels Zelt im Sinne von Camping ein Abenteuer sein, andere brauchen einen Tauch-Urlaub für das Abenteuer.

Es gibt aber auch allgemeinere Begriffe rund um den Urlaub. Der Massentourismus ist ein negativ besetzter Begriff, der immer mehr zum Problem wird, weil es für die Menschen vor Ort schon zu viel wird - in Venedig zum Beispiel. Auch für die Natur wird die Masse an Gästen zum Problem, sodass der Ansatz verändert wurde, Stichwort Sanfter Tourismus.

Viele Urlaubsdefinitionen verraten das Ziel wie etwa Eventreisen für Veranstaltungen vom Konzert bis zu Festivals oder der Kulturtourismus für Museen und Theater, eine Überschneidung mit dem Städtetourismus. Es gibt auch Sonderformen wie den Medizintourismus für günstige medizinische Handlungen oder den Grenztourismus für günstiges Tanken und/oder Einkaufen. Und dann gibt es auch den Sensationstourismus bei Vulkanausbruch oder Hochwasser nach dem Motto "Gemma Hochwasser schaun".

Andere Motivationen können der Winterurlaub oder auch Skiurlaub sein, wobei Winterurlaub besser passt, da längst auch mit dem Board oder mit Langlaufskier bei Skitouren der Wintersport gelebt wird. Neuere Begriffe sind der Ökotourismus und der Offline-Urlaub, ein Klassiker bleibt hingegen der Strandurlaub mit Sonne, Sand und Strand. Eine Expedition ist hingegen eher selten gewählt.

Die Familien werden im Tourismus besonders angesprochen, doch den typischen Familienurlaub gibt es nicht. Manche Campen mit Wohnwagen, manche haben All Inclusive im Massentourismus-Feriendorf gewählt und andere unternehmen einen Wanderurlaub mit vielen Naturerlebnissen, wobei Camping und Wandern eine Einheit sein können, ein Wanderhotel ist aber auch eine oft gewählte Ausgangsbasis.

Und dann gibt es noch die Verbindung von Urlaub, Reise und Bildung. Bei der Maturareise feiert man das Ende der Schule, bei der Sprachreise sucht man hingegen Länder auf, um die Sprache vor Ort leichter erlernen zu können.

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Camping und CampingurlaubArtikel-Thema: Camping und Campingurlaub

Beschreibung: Das 🌍 Camping als alternative Form des Tourismus mit ✅ Wohnwagen, Zelt oder in anderer Form, um Urlaub zu verbringen.

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