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Ökotourismus und Naturerlebnis

Ökotourismus: Natur und Urlaub im Paket

Der Tourismus hat verschiedenste Ausprägungen und so haben sich auch die unterschiedlichsten Begriffe entwickelt. Ein Beispiel dafür ist der Ökotourismus, der eine Form von Urlaubsreisen umschreibt, bei denen die Menschen mehr Verständnis und Wissen für die Natur sammeln können.

Definition Ökotourismus

Als Ökotourismus werden jene Urlaubsreisen und auch Tagesausflüge bezeichnet, bei denen die Menschen Kontakt zur Natur auf intensive Art erleben. Das kann das Durchwandern vom Regenwald sein, das kann eine Safari sein, um Wildtiere live erleben zu können oder auch eine Wanderung im Alpenraum.

Obwohl die Menschheit immer mehr von Technik abhängig ist - man denke an Handy, TV-Gerät und Internet - oder gerade weil es so ist, spielt die Natur wieder eine große Rolle und man möchte sie in der Freizeit erleben und zwar nicht im Rahmen von Massentourismus am Strand, sondern auf die Art und Weise, wie sie tatsächlich beschaffen ist - so könnte man den Ökotourismus definieren. Allerdings hatte man auch in den 1980er-Jahren einen Ausflug in das Landesinnere betrieben, nur wurde dies nicht mit dem Modebegriff Öko in Zusammenhang gesehen, daher ist dies auch wieder ein Stück weit eine Marke.

Ökotourismus und Naturerlebnis

Freizeitparks sind daher nicht zufälligerweise sehr beliebt geworden und auch Nationalparks passen in das Konzept. Tierparks, vor allem aber auch Sonderformen wie Vogelstationen, bei denen man die Greifvögel erleben kann und es Flugshows gibt, sprechen die Menschen an. Solches gibt es im Alltag in den Häuserschluchten der Großstädte überhaupt nicht mehr.

Es ist toll, wenn man einen Bildschirmhintergrund mit einem schönen Tal sehen kann, aber dann auf einem Hügel zu stehen und dieses Schauspiel selbst und in der wahren Natur zu erleben, prägt sich auf ganz andere und viel emotionalere Weise ein und das erkennen immer mehr Menschen, weshalb der Ökotourismus an Bedeutung deutlich dazugewonnen hat.

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Es gibt aber auch allgemeinere Begriffe rund um den Urlaub. Der Massentourismus ist ein negativ besetzter Begriff, der immer mehr zum Problem wird, weil es für die Menschen vor Ort schon zu viel wird - in Venedig zum Beispiel. Auch für die Natur wird die Masse an Gästen zum Problem, sodass der Ansatz verändert wurde, Stichwort Sanfter Tourismus.

Viele Urlaubsdefinitionen verraten das Ziel wie etwa Eventreisen für Veranstaltungen vom Konzert bis zu Festivals oder der Kulturtourismus für Museen und Theater, eine Überschneidung mit dem Städtetourismus. Es gibt auch Sonderformen wie den Medizintourismus für günstige medizinische Handlungen oder den Grenztourismus für günstiges Tanken und/oder Einkaufen. Und dann gibt es auch den Sensationstourismus bei Vulkanausbruch oder Hochwasser nach dem Motto "Gemma Hochwasser schaun".

Andere Motivationen können der Winterurlaub oder auch Skiurlaub sein, wobei Winterurlaub besser passt, da längst auch mit dem Board oder mit Langlaufskier bei Skitouren der Wintersport gelebt wird. Neuere Begriffe sind der Ökotourismus und der Offline-Urlaub, ein Klassiker bleibt hingegen der Strandurlaub mit Sonne, Sand und Strand. Eine Expedition ist hingegen eher selten gewählt.

Die Familien werden im Tourismus besonders angesprochen, doch den typischen Familienurlaub gibt es nicht. Manche Campen mit Wohnwagen, manche haben All Inclusive im Massentourismus-Feriendorf gewählt und andere unternehmen einen Wanderurlaub mit vielen Naturerlebnissen, wobei Camping und Wandern eine Einheit sein können, ein Wanderhotel ist aber auch eine oft gewählte Ausgangsbasis.

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      Ökotourismus oder Urlaub in der freien NaturArtikel-Thema: Ökotourismus und Naturerlebnis

      Beschreibung: Der Ökotourismus ist ein Ausdruck für einen Urlaubsaufenthalt, bei dem die Menschen vor allem in der freien Natur Erholung suchen

      letzte Bearbeitung war am: 26. 09. 2020