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Hauszustellung im Lebensmittelhandel

Lebensmittel vor die Haustür liefern

Das Internet hat den Handel deutlich verändert, wobei dies in Phasen erfolgt war. Am Beginn standen der Verkauf von Bücher und Musik-CD´s sowie DVD´s als Produktangebote, weil der Versand klar war, die Produkte auch nicht falsch sein können wie zum Beispiel bei bestellten Kleidern. In der Zwischenzeit kann man praktisch alles online bestellen und bekommt es bis nach Hause geliefert. Ein Handelsbereich war davon aber zum Großteil ausgeschlossen und zwar jener von den täglichen Dingen des Lebens ergo Getränke und Lebensmittel.

Zwar wurden Weine auch per Post geliefert und manche Lösungen sind schon steinalt wie der klassische Greißler, der nach Geschäftsschluss bekannte alte Menschen als Kundinnen und Kunden aufgesucht hat, um ihnen die bestellten Lebensmittel vorbeizubringen, weil sie körperlich dazu nicht mehr in der Lage waren, aber im großen Stil war diese Lösung noch nicht verbreitet. Das ändert sich nun aber Zug um Zug und damit verändert sich auch der Lebensmittelhandel ergo das Angebot der Supermärkte und Zusteller.

Hauszustellung bei Lebensmittel im Trend

Dass man Brot und Gepäck, Milch, Wurst, Obstsorten, Gemüsesorten und andere täglich nötigen Waren selbst im Geschäft kauft, ist für alle Leute ein klarer Fall. Aber es gibt immer häufiger Situationen, in denen es praktisch wäre, wenn man sich den Weg ersparen könnte. Das muss jetzt nicht die persönliche Faulheit sein, wenngleich das Anstellen an der Kasse wirklich zäh und nervig ist, vor allem nach einem langen Arbeitstag. Man ist müde und will nach Hause und wenn man die Sachen schon daheim hätte, wäre es gemütlicher.

Die Hauszustellung ist damit bei Lebensmittel nicht nur eine Frage von Leuten, die nur mit Mühe und Rollator das Geschäft aufsuchen könnten, sondern ein Thema für junge Familien ebenso. Und viele Menschen springen auf den Zug auf. Die Tatsache, dass zum Beispiel in Österreich die Post ein solches Angebot eingeführt hat, ist kein Zufall, sondern nur ein logischer Schritt eines Zustellers, der den Bedarf erkannt hat. Die Supermarktketten sind ebenfalls längst auf den Zug aufgesprungen. Jede Kette hat ihren eigenen Onlineauftritt und nicht nur, um aktuelle Angebote zu präsentieren, sondern auch um online den Einkauf zu ermöglichen.

Das ist schon interessant, denn die Supermarktketten waren der Hauptgrund für das Greißlersterben und jetzt führen sie die Hauszustellung durch, die die Greißler früher angeboten hatten, womit sich der Kreis fast wieder schließt.

Kauf im Supermarkt und Handel im Internet

Damit spielt man auf zwei Ebenen im Handelsgeschehen mit: der klassische Einkauf in der Filiale wird ergänzt durch den Onlinehandel. Der bezog sich lange auf Sportgeräte und sperrige Güter, die zugestellt werden müssen, weil man sie schwer selbst nach Hause tragen kann. Zudem haben kleine Filialen gar nicht den Platz im Geschäftslokal. Aber mit der Hauszustellung von Gemüse, Obst und anderen Produkten des täglichen Bedarfs wird dieses Angebot deutlich erweitert.

Die Hauszustellung bietet damit auch die Option, dass man sich einen Weg und damit Zeit erspart, alternative Lösungen gibt es mit einer Abholbox, womit man einen Kompromiss zwischen Supermarkteinkauf und Hauszustellung erreicht. Diese Abholboxen gibt es auch schon im Handel seit längerem, zum Beispiel Partner, bei denen man sich ein Paket abholen kann, wenn der Postbote den Empfänger nicht antreffen konnte. Statt in das Postamt zu gehen und sich dort lange anstellen zu müssen, kann man beim vereinbarten Geschäft ums Eck das Postpaket beziehen.

Solche und ähnliche Ideen in Kombination mit dem Handel im Internet werden immer häufiger angeboten. Online wird bestellt und dann je nach Situation bis vor die Haustür geliefert oder in der Nähe eine Abholmöglichkeit eingerichtet. Somit bleibt der Handel vom Sortiment und dem täglichen Bedarf her ähnlich strukturiert, die Umsetzung erlebt hingegen mehr Flexibilität.

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Dazu passt auch die ganz alte Form des Greißler als Versorger mit Lebensmittel. Er wurde aber immer mehr zurückgedrängt, weil der Supermarkt beliebt wurde.

Und dann gibt es ganz andere Varianten auch. Das Versandhaus entstand aus der Idee mit dem Versandhandel und dem Verkauf per Katalog, wodurch man ein Geschäft nicht mehr aufsuchen musste. Diese Idee ist weiterhin eine wichtige, erreichte aber mit den Medien neue Dimensionen.

Das Internet veränderte das ganze Leben und damit auch das Einkaufsverhalten. Per Online-Shop und E-Commerce kann man über das Internet einkaufen oder anders herum verkaufen. Und umgekehrt kann man mit dem eigenen Online-Shop auch erfolgreich agieren. Für die Kundschaft ist das eine sehr bequeme Lösung von zu Hause aus. Ebenfalls ein Thema ist die Hauszustellung für die Waren. Das ist bei einer Lieferung eines Geräts klar, aber gemeint ist damit auch eine an sich alte Idee, dass Lebensmittel direkt vor die Wohnungstür geliefert werden. In Kombination mit dem Online-Shop wird dies immer öfter auch vom Supermarkt angeboten.

Beim Einkaufen im Internet ist die Bezahlung stets ein Thema und verändert sich stark. Digitale Zahlungsmethoden sind deutlich im Vormarsch.

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Hauszustellung im HandelArtikel-Thema: Hauszustellung im Lebensmittelhandel

Beschreibung: Die 🛒 Hauszustellung wird im Lebensmittelhandel immer wichtiger und ist ein absolutes Ziel im Zusammenhang mit ✅ Lebensmittel und Online-Einkaufserlebnis.

letzte Bearbeitung war am: 27. 10. 2021

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