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Kaffeemaschine entkalken

Einfache Hausmittel reichen auch

Das Thema Kaffee wurde durch die technische Weiterentwicklung zu einem sehr komplizierten Thema, weil es die unterschiedlichsten Kaffeemaschinen gibt. Allen gleich ist aber, dass sie mit Wasser arbeiten und häufig hartes Wasser (ab 14 Einheiten dH = deutsche Härte) verwendet wird, was dazu führt, dass die Maschine und damit ihre Leitungen verkalkt werden.

Die Folge ist im harmloseren Fall, dass es ein Stück weit länger dauert, bis der Kaffee konsumiert werden kann, im extremeren Fall tut sich gar nichts mehr. Das heißt, bei vor allem älteren Filterkaffeemaschinen kann sich schon etwas tun, indem die Maschine spuckt und röchelt und sich wie eine Musikmaschine präsentiert, aber das Wasser rinnt nicht mehr durch und der Betrieb wird quasi eingestellt. Spätestens dann sollte die Maschine entkalkt werden, aber eigentlich ist das schon zu spät.

Wie oft soll ich meine Kaffeemaschine entkalken?

Kaffeemaschine entkalkenWas ist die Verkalkung eigentlich und was hat das mit der Wasserhärte zu tun? Im Wasser gibt es völlig ungefährliche Spurenelemente von Metalle wie etwa Magnesium. Diese legen sich in den Leitungen fest und sorgen dafür, dass die Leistung sich mit der Zeit einschränkt. Aus der Werbung kennt man die Situation rund um die Waschmaschine, häufiger hat man es mit einer verkalkten Kaffeemaschine zu tun.

Meist wird hartes Wasser angeboten, etwa in Österreich oder Deutschland und je härter das Wasser, desto höher diese Spurenelemente ergo die Gefahr der Verkalkung. Entkalken heißt daher, dass man diese Ablagerungen entsorgt und wieder für einen raschen Betrieb sorgt, außerdem wird die Lebensdauer der Kaffeemaschine erhöht.

Wer also oftmals die Kaffeemaschine nutzt, um das köstliche Getränk zu beziehen und hartes Wasser sein eigen nennt, sollte zumindest einmal pro Monat für eine Entkalkung sorgen. Wird nur ab und zu ein Kaffee gekocht, dann kann es auch eine gelegentliche Handlung sein, für eine Entkalkung zu sorgen - man merkt den Bedarf ohnehin, wenn es immer länger dauert, bis der Kaffee fertig ist.

Wie kann ich meine Kaffeemaschine entkalken?

Entkalker
Eine Möglichkeit ist der Entkalker aus dem Drogeriemarkt, wobei es die verschiedensten Optionen gibt, bei denen man sich an die Gebrauchsanweisung halten sollte. Manche sind nur ein kleines Fläschchen, das vollständig verwendet werden soll, meist wird eine Mischung in einem bestimmten Verhältnis von Wasser und Entkalker empfohlen. Es hängt auch davon ab, welche Kaffeemaschine man überhaupt im Einsatz hat.

Essigessenz / Essigsäure
Viele mögen den Entkalker nicht, weil sie die Chemie in der Küche meist reduzieren wollen. Mit der Essigessenz kann man ebenfalls die Kaffeemaschine entkalken, aber bei Kaffeevollautomaten wird davon abgeraten. Denn die Essigsäure kann die Leitungen angreifen und damit schädigt man das Gerät mehr als dass es diesem durch das Entkalken nutzt. Also ist Vorsicht geboten.

Wer es probieren möchte, sollte eine Mischung von zwei Tassen Wasser zu einer Tasse Essigsäure versuchen. Mit einem leeren Papierfilter ausgerüstet, wird zuerst das Wasser in die Maschine gegeben, dann die Essigsäure und schließlich lässt man die Mischung nach kurzem Umrühren durchlaufen.

Aspirin oder Backpulver
In so manchem Haushalt gibt es kaum Essig, weil damit nicht gekocht wird, aber es gibt vielleicht ein Aspirin, weil man das Kopfweh damit gerne bekämpft. Andere backen ganz gerne und haben ein Backpulver daheim. Beides sind typische Vertreter günstiger Hausmittel, die man auch verwenden kann, um die Kaffeemaschine zu entkalken. Es gibt keine Säure wie bei der Essigessenz und die Handhabung ist denkbar einfach, weil man nur die Kaffeemaschine mit Wasser vollständig füllen muss und dann das Pulver hinzufügt. Im Falle des Aspirin muss man warten, bis das Pulver völlig aufgelöst ist - dann wird in beiden Fällen umgerührt und die Maschine gestartet.

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