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Hitzetipps für die Wohnung

Wohnräume im Hochsommer kühl halten

Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Winter immer wärmer und die Sommer immer heißer werden. Gut, es gibt die Ausnahmen wie den Winter 2012, als die Donau zugefroren ist oder den Sommer 2014, der gar nicht so heiß, aber extrem feucht war, doch die Sommer davor und danach erwiesen sich als sehr unangenehm, vor allem jener in 2015 bot in ganz Österreich speziell in der Nacht nicht die gewünschte Abkühlung.

Die Entwicklung beim Klima weist darauf hin, dass dieser Trend wohl auch die nächsten Jahre erhalten bleiben wird. Grund genug also, über Strategien nachzudenken, wie man die eigenen vier Wände kühler halten kann. Dabei gibt es natürlich die Variante, dass man ein Klimagerät anschafft, aber nicht in jeder Wohnung ist dies möglich und so gibt es ein paar grundsätzliche Tipps und Ratschläge, was zu tun ist. Die Wirkung kann dabei durchaus erhebliche Verbesserungen erbringen, aber die Hitze des Sommers wendet man damit natürlich auch nicht gänzlich ab.

Hitzetipp #1 für die Wohnung: Lüften

Es gibt weiterhin viele Leute, die am Tag Luft brauchen und das Fenster offen halten oder zumindest kippen. Aus Angst vor Insekten wie Nachtschwärmer und ähnlichen Tieren wird dann in der Nacht umgedreht und das Fenster geschlossen. Will man die Wohnung so lange als möglich kühl halten, wird man genau umgekehrt agieren müssen, wobei Insekten per Netz oder Gitter vom Besuch abgehalten werden können. In der Nacht sollte man lüften und am Tag die Fenster geschlossen halten.

Das hilft jetzt bei einer so extremen Hitzewelle wie im August 2015 nur bedingt, aber am Beginn der Hitzewelle kann der Unterschied in der Raumtemperatur bereits erheblich niedriger sein, wenn man richtig lüftet. Besonders wirkungsvoll ist es auch, wenn man die Möglichkeit hat, und an zwei gegenüberliegenden Seiten öffnen kann, damit der Wind für Abkühlung sorgt. Das ist aber nicht immer möglich.

Hitzetipp #2 für die Wohnung: Abschirmung

Untersuchungen haben ergeben, dass eine Jalousie oder ein Rollladen bis zu 75 Prozent der Wärmeenergie abhalten. Das gilt allerdings für solche Hilfsmittel, die außen angebracht werden. Eine Jalousie im Innenbereich schützt aber auch noch bis zu 25 Prozent und hilft bei der Regulierung der Temperatur.

Wer also seine Räume etwas dunkler hält, hält auch die Temperatur länger unter Kontrolle und kann besser schlafen. Im Einfamilienhaus ist der Rollladen häufig anzutreffen, sei es die mechanische Variante oder gar eine elektrische Ausgabe, wobei dies bei der Hitzebekämpfung keine Rolle spielt. Auch hier gilt, dass man am Tag die Fenster zusätzlich vor der Sonne schützen kann und am Abend für Frischluft und offene Fenster sorgt.

Wer ohnehin in der Arbeit ist, braucht das Licht der Sonne nicht und wer zu Hause ist, hat häufig trotz der Abdunkelung dieser Hilfsmittel genug Licht, um sich wohl fühlen zu können.

Hitzetipp #3 für die Wohnung: Wärmeerzeuger

Arbeitet man von zu Hause aus via Computer, kann man diesen nicht abstellen. Ist der Computer aber nur als Hobby im Einsatz, dann gilt es zu überlegen, ob man ihn nicht für ein paar Stunden in Rente schickt, denn jeder Stromverbraucher erzeugt auch Wärme und das hilft nicht gerade beim Versuch, die Wohnung bei großer Hitze draußen kühl zu halten. Ein Widerspruch kann auch ein Ventilator sein, der einerseits kühlt, andererseits aber selbst Wärme erzeugt. Hier ist zu überlegen, wie sehr ein Ventilator wirklich hilft. Kann man sich dadurch wohler fühlen, ist sein Einsatz durchaus angebracht, aber vielleicht braucht man ihn nicht den ganzen Tag und setzt ihn punktuell ein, zum Beispiel zu den heißesten Stunden oder wenn man sich besonders überhitzt fühlt.

Generell gilt zu überlegen, ob man nicht das eine oder andere Gerät abschaltet, wenn gerade eine Hitzewelle sich breit macht und für sehr warme und unangenehme Temperaturen sorgt.

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