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Regen und Regenschauer

Feuchtes Wetter

Das Wetter kennt verschiedene Zustände, die je nach Situation auch gewünscht oder weniger gewünscht werden. Der Regen bietet sich als feuchte Form des Wetters mit fallenden Regentropfen an, muss aber nicht negativ sein, wenn es länger nicht mehr geregnet hatte und der Boden die Feuchtigkeit dringend braucht. Außerdem erlebt man dann eine dankbare Abkühlung, gerade nach einer längeren Hitzewelle. Aber es kann auch zuviel des Regens geben.

Was ist der Regen und wie entsteht er?

Wetterlexikon RegenRegen ist eine Form des Niederschlags, der sich in Mischwolken bilden kann. Was viele Menschen nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Regen in der ursprünglichen Form Schneeflocken sind. Diese Schneeflocken bilden sich in den Wolkensystemen und wachsen durch Wasserdampf in ihrer Größe. Wenn sie eine bestimmte Dimension erreicht haben, können sie nicht mehr von den Wolken gehalten werden und sie fallen in geschmolzener Form auf die Erdoberfläche.

Der Regentropfen kann dabei eine Größe von 0,5 bis zu 5 Millimeter aufweisen, wobei die kleinste Form als Sprühregen oder Nieseln bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um einen ganz feinen Regen, dessen Tropfen kaum erkennbar und/oder spürbar sind. Im Gegensatz dazu ist der Starkregen mit großen Wassertropfen sehr viel deutlicher zu erkennen und man ist, bewegt man sich in einem solchen Regengebiet im Freien, sehr viel schneller nass. Man nimmt den Starkregen auch aus geschlossenen Räumen her deutlich war, weil man hören kann, wie der Regen zu Boden fällt oder auf das Fenster klopft. Den Nieselregen würde man kaum hören können.

Der Regen entsteht rund um den Erdball auf gleiche Weise, aber er endet dort, wo es zu kalt für diese Niederschlagsform ist. Ab einer bestimmten Temperatur geht der Regen in Schneefall über, wobei es auch Mischformen wie den Schneeregen gibt. Bei bestimmten Konstellationen kann es auch Eiskörner geben. Im trockenen Winter ist der Graupelregen möglich, im Sommer kann es den gefährlichen Hagel geben.

Verschiedene Regenformen

Und so gibt es je nach Wolkenzusammenstellung und Frontsysteme unterschiedliche Formen des Regens. Der Regen kann als Nieseln wie beschrieben vonstatten gehen, er kann als starker Regen auftreten, er ist aber auch in Sachen Dauer sehr variantenreich. Vom Dauerregen, der zur Hochwassergefahr werden kann bis zu einzelnen Regenschauern bei unbeständigem Wetter sind alle Varianten denkbar. Im Hochsommer gibt es oft Regen im Zusammenhang mit Gewitterzellen, die sich durch die heiße Luft gebildet haben. So hat sich auch der Name Gewitterregen schnell gefunden. Der Landregen ist eine weitere Form, bei der weniger Wasser gebracht wird, der aber tiefer in den Boden eindringt, was für die Landwirtschaft oder auch den eigenen Garten wichtig sein kann.

Nieselregen
Der Nieselregen ist die feinste Form des Regens und kann bedeuten, dass nur hin und wieder ein Tropfen fällt, es kann auch ganz leichten und regelmäßigen Regen geben, aber man wird kaum nass, der Boden im Innenhof wird auch kaum vollständig feucht werden.

normaler Regen
Vom normalen Regen kann man sprechen, wenn die beschriebenen Regentropfen vom Himmel fallen. Der Regen kann leichter oder stärker vom Himmel fallen, aber ein Hochwasser ist deshalb nicht in Sicht. Man wird nass, wenn man sich im Regen bewegt, aber es gibt keine großen Regenmengen, es sei denn, es regnet tagelang. Dieser Regen sorgt für die Feuchtigkeit, die die Landwirtschaft und auch der private Garten braucht.

Starkregen
Diese Form ist die gefährlichste Form des Regens und bildet sich häufig im Zusammenhang mit Gewitter, weshalb der Starkregen häufig nur kurz andauert, aber er kann extreme Formen annehmen. Beim Starkregen kann es binnen 20 Minuten auch 30 Liter auf den Quadratmeter regnen und es gab schon Situationen, in denen etwa der Wiener Gürtel zu einem reißenden Strom wurde - was fast nicht vorstellbar ist. Gibt es diesen Starkregen dauerhaft, ist ein Hochwasser fast nicht zu vermeiden und eine solche Situation führte durch ein Vb-Tief von Italien her zum Jahrhunderthochwasser 2002. Es schüttete sehr stark und tagelang. Dass ganze Gemeinden unter Wasser standen, war die logische Folge.

Dauerregen, Landregen
Weitere Bezeichnungen sind etwa der Dauerregen, bei dem nicht viel Regenmenge vom Himmel fällt, aber es regnet stundenlang. Diese Bezeichnung wird auch alternativ zum Landregen benutzt. Der Landregen ist ein sehr feiner Regen, der für die Landwirtschaft wichtig ist und weit sinnvoller als der Starkregen. Warum? Weil durch die geringe Regenmenge ein möglicherweise ausgetrockneter Boden nach einer langen Hitzewelle aufgeweicht wird, wodurch der weitere Regen tiefer in den Boden dringen kann. Beim Starkregen würde das Wasser abgewiesen werden und der Boden hat nichts davon. Der Landregen sorgt hingegen für die notwendige Feuchtigkeit und sichert Ernteerträge und die Freude im eigenen Garten.

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    Begriffe zum Niederschlag

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      Mit dem Begriff Dauerniederschlag wird in der Wetterkunde lang anhaltender, aber nicht starker Regen umschrieben.
    • Dauerregen
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      Inversionsschnee oder Industrieschnee kann bei Inversionswetterlagen durch Hochnebel im Tal entstehen, während es auf den Bergen herrlich sonnig und wolkenlos ist.
    • Landregen
      Die Bezeichnung Landregen beim Niederschlag ist die Umschreibung eines dauerhaften Regens, der aber eher als feiner Regen vom Himmel fällt - oft sehr gut für die Landwirtschaft.
    • Monsunregen
      Regionaler Niederschlag: der Monsunregen ist ein starker und dauerhafter Regen in Südostasien, der jahreszeitabhängig auftritt und dabei ganze Regionen unter Wasser setzen kann.
    • Niederschlag
      Als Niederschlag bezeichnet man beim Wetter Feuchtigkeit von oben - sei es ein feiner Regen oder ein intensiver Schneefall mit vielen anderen Erscheinungsformen.
    • Niederschlagshöhe
      Messung von Wetterdaten: über die Ermittlung und Bedeutung der Niederschlagshöhe für die Wetterstatistik und den Wetterbericht sowie die Analyse.
    • Nieselregen
      Der Nieselregel ist ein ganz feiner Regen, der vom Himmel fällt und wenig Wasser zu Boden transportiert - im Hochsommer wird er mitunter sogar als sehr angenehm empfunden.
    • Pappschnee
      Schneeformen: der Pappschnee ist eine sehr wässrige Form von Schneefall und kann auch damit ein sehr schwerer Schnee werden.
    • Pulverschnee
      Der Pulverschnee ist die beliebteste Schneeart beim Winterwetter, für das Skifahren und Snowboarden und mögen auch Leute ohne Interesse am Wintersport.
    • Regen
      Grundlagen über die Entstehung und die Arten von Regen und Regenschauer als feuchte Form des Wetters vom Nieselregen bis zum Starkregen als Unwettererscheinung.
    • Regenbogen
      Wetterphänomene: die Entstehung des Regenbogens und seine Sichtbarkeit sowie die notwendigen Grundbedingungen.
    • Schauer
      Der Schauer beim Wetter ist eine Form des Regens, bei der die Art und Weise und Regenmenge nicht klar definiert ist im Gegensatz zu Starkregen oder Nieselregen.
    • Schnee
      Grundsätzliches über die Bildung von Schnee als gefrorenes Wasser sowie die Grundlagen und Bedingungen für den Schneefall in der kalten Jahreszeit.
    • Trockenperiode
      Der Begriff der Trockenperiode umschreibt ein niederschlagsarmes Wetter in Relation zum Normalzustand, wobei das noch keine Naturkatastrophe wie eine lange Dürre sein muss.
    • Wolkenbruch
      Begriffe rund um das Gewitter: der Begriff Wolkenbruch bezieht sich auf einen starken Regen im Zuge eines Gewitters, der nach Ende des Gewitters auch schon bald aufhört.

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