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Schauer und Schauerwetter

Kurzer Niederschlag

Für die Niederschläge gibt es die verschiedensten Bezeichnungen, wobei die Definitionen durchaus eine große Bandbreite an Möglichkeiten offen lassen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Bezeichnung Schauer und damit zusammenhängend auch das Schauerwetter, wie es die Menschen gerne ausdrücken und wie es auch im Wetterbericht immer wieder erwähnt wird.

Definition Schauer oder Regenschauer

Wetterlexikon SchauerEin Schauer ist per Definition ein Regenfall, der über einen kurzen Zeitraum erfolgt. Der Haken an der Geschichte ist der, dass der Schauer als sanfter Regen erfolgen kann, es kann aber auch ein starker Regenguss erfolgen. Somit reduziert sich die Bezeichnung Schauer auf die Zeitspanne des Niederschlages, nicht auf die Intensität des Regens. Wie viel es letztlich vom Himmel regnet, weiß man daher erst, wenn es soweit ist, aber man weiß im Gegensatz zu so manchem besonderem Tiefdruckgebiet, dass es nicht tagelang regnet.

Schauer wird gerne in der Wettervorschau im Radio und besonders im Fernsehen genutzt, um eine instabile Wettersituation zu verdeutlichen. Denn wenn die Frontsysteme ineinandergreifen, kann es eine sehr schnell wechselnde Wetterlage geben. Regen und Sonne wechseln sich ab und ein Schauer ist für solche Wechsel durchaus typisch. Man könnte auch den beliebten Ausdruck vom Aprilwetter nutzen, wobei nicht nur im April die Möglichkeit besteht, dass sich Sonne und Wolken rasch abwechseln.

Der Schauer ist etwa dann gegeben, wenn zuerst die Sonne scheint, dann wird es schnell dunkel, es ziehen Wolken auf und es schüttet 10 Minuten lang. Dann ist es vorbei und die Sonne kommt wieder zum Vorschein. Ein solches Wetter zeichnet sich dadurch aus, dass man nicht wissen kann, wie es in 10 Minuten sein wird, weil alle Möglichkeiten bestehen. Allerdings ist der Schauer eines nicht - er ist kein Starkregen. Es kann zwar stärker regnen und es kommen ein paar Liter Wasser auf den Quadratmeter zusammen, aber man setzt nicht ganze Regionen unter Wasser und es schüttet nicht 30 Liter auf den Quadratmeter, wie dies beim Starkregen sehr wohl möglich ist.

Schauer und Schauerwetter

Die Steigerung vom Schauer ist das Schauerwetter. Dabei gibt es mehrfach am Tag einen kurzen Regenfall. Das bedeutet, dass es zwar immer wieder regnet, aber es gibt keinen Dauerregen und dazwischen lockert es etwas auf und es kann sogar die Sonne zum Vorschein kommen. Das Schauerwetter ist besonders bei instabilen Wetterlagen festzustellen und recht typisch ist dieser Wettertyp im Monat April, wenn Sonne, Wolken und Regen sich besonders rasch abwechseln. Häufig bläst auch ein stärkerer Wind, der die Wolken schnell über den Himmel bewegt, wodurch es zu einem raschen Wechsel der Wettersituationen kommen kann.

Der Schauer oder Regenschauer ist durch seine Kürze nicht so unangenehm wie ein Starkregen oder Dauerregen, doch ein sehr unbeständiges Wetter ist auch nicht so wirklich beliebt, weil man kaum Außenaktivitäten planen kann. Es kann auch sehr schwierig sein, eine Prognose anzubieten, weil die Wetterlage für sich schwierig zu analysieren ist. Das kann bei wechselnden Bedingungen, vielen Frontsystemen oder auch einem Höhentief der Fall sein.

Ein Höhentief ist eine besondere Form des Tiefdruckgebietes, bei dem in höherer Lage in der Atmosphäre ein Tiefdruckgebiet entstanden ist. Das kann sich im Gegensatz zum normalen Tief wochenlang halten und war etwa im Frühjahr 2018 vor allem von Kärnten bis zum Burgenland ein Thema. Es gab immer wieder Gewitter und Schauer, aber man wusste nie genau wo und wann und wie lange. Es regnete fast jeden Tag an bestimmten Orten und in den Nachbarorten war es trocken. Der Regen dauerte meist nicht lange und war damit ein typischer Schauer.

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Dauerregen

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Der gefrierende Regen ist eine gefährliche Wettersituation, man kennt ihn auch unter dem Namen Eisregen und Blitzeis - und sorgt für Gefahr am Gehsteig und auf den Straßen.

Landregen

Die Bezeichnung Landregen beim Niederschlag ist die Umschreibung eines dauerhaften Regens, der aber eher als feiner Regen vom Himmel fällt - oft sehr gut für die Landwirtschaft.

Monsunregen

Regionaler Niederschlag: der Monsunregen ist ein starker und dauerhafter Regen in Südostasien, der jahreszeitabhängig auftritt und dabei ganze Regionen unter Wasser setzen kann.

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Der Nieselregel ist ein ganz feiner Regen, der vom Himmel fällt und wenig Wasser zu Boden transportiert - im Hochsommer wird er mitunter sogar als sehr angenehm empfunden.

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Grundlagen über die Entstehung und die Arten von Regen und Regenschauer als feuchte Form des Wetters vom Nieselregen bis zum Starkregen als Unwettererscheinung.

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