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Sich aus dem Staub machen

Ich bin dann mal weg

"Sich aus dem Staub machen" ist eine beliebte Redensart, mit der umschrieben wird, dass man verschwindet, flüchtet oder sich einfach unsichtbar macht. Die Redewendung wird unterschiedlich eingesetzt und hat ihre geschichtliche Grundlage in den alten Kämpfen in der Arena, wo sich der Feigling insofern geholfen hatte, als er Staub aufgewirbelt hatte, um nicht gesehen zu werden.

Beispiele für die Redewendung "sich aus dem Staub machen"

Redewendung sich aus dem Staub machenDie Redewendung wird unterschiedlich genutzt, denn wenn sich "einer aus dem Staub macht", kann es sich um eine Person handeln, die ihren Arbeitstag erledigt hat und nach Hause fährt. Mit der Phrase wird das Beenden der Arbeit einfach auf witzige Weise kommentiert.

In ähnlichem Zusammenhang macht sich jemand aus dem Staub, wenn er für zwei Wochen auf Urlaub fährt - kurzum ist damit gemeint, dass man für diese Zeitspanne im Büro nicht vorhanden ergo nicht zu sehen ist und dass man verschwindet. Dass man das sowieso darf, weil ja der Urlaub angemeldet ist, spielt dabei keine Rolle. Die Redewendung wird in solchen Situationen gerne als witzige, manchmal ironische Aussage gewählt.

Der ursprüngliche Fluchtgedanke ist aber auch noch in Verwendung, wenn es zum Beispiel zu einem heftigen Streit unter Nachbarn, Familienmitgliedern oder im beruflichen Alltag kommt und man sich zurückzieht, um nicht in den Streit hineingezogen zu werden. Dann macht man sich auch aus dem Staub, um seine Ruhe zu haben oder auch, um nicht für eine der beiden Parteien sprechen zu müssen und in eine unangenehme Situation zu geraten.

Hat man etwas Falsches getan und flüchtet vor der Konfrontation, dann macht man sich ebenfalls aus dem Staub und zwar in dem Sinne, wie die Redensart ursprünglich entstanden ist. Staub wirbelt heute kaum noch jemand auf, aber man kann schon recht schnell verschwinden oder sich einfach zurückziehen. Redewendungen gibt es dafür reichlich wie "in Luft auflösen" oder eben "aus dem Staub machen".

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