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Lebensmittel Rotkraut oder auch Rotkohl

Jede Menge Vitamin A

Das Weißkraut wird gerne als Beilage für Fleischspeisen herangezogen, gleiches gilt auch für das Rotkraut, das man zu Fleischknödel oder auch zu Gans und Ente anbietet oder selbst kochen kann. Die Farbe ist anders, aber die Herkunft und auch sonst alle Eigenschaften sind sehr ähnlich dem Weißkraut.

Allgemeines und Geschichte zum Rotkraut

Das Weißkraut ist Mitglied der Familie der Kreuzblütengewächse und bildet einen runden, flachrunden oder auch spitzen Kopf aus, der je nach Rahmenbedingungen von 0,5 bis etwa zwei Kilogramm schwer sein kann. Der Ursprung ist der Meerkohl, den man entlang der Küsten vom Mittelmeer und auch beim Atlantik angebaut hatte und das Kraut kennt man bereits seit der Antike. Schon damals galt es nicht nur als gut schmeckend, sondern vor allem auch als Heilkraut.

Diese Fakten gelten auch für das Blaukraut, das mit dem Weißkraut fast ident ist, aber es hat einen Unterschied und zwar in dem fester gewachsenen Kopf und den wasserlöslichen Pflanzenfarbstoff Anthocyan, wodurch die Farbe entsteht. Aber als Blaukraut bezeichnet kaum jemand das Kraut, es ist als Rotkraut oder auch Rotkohl viel bekannter.

Und es ist auch in anderer Form als das Weißkraut zu beziehen, denn das tiefgefrorene Rotkraut wird gerne eingekauft und zu Fleischspeisen wie etwa Fleischknödel zubereitet. Das Weißkraut wird als Sauerkraut hingegen gekühlt und nicht tiefgefroren verkauft.

Lebensmittel Rotkraut Rotkohl

Herkunft und Ernte

Das Rotkraut gibt es eigentlich das ganze Jahr über, wobei es in Österreich genauso angeboten wird wie in einigen anderen EU-Ländern und es ist auch weltweit bekannt. In Österreich selbst gibt es das Kraut das ganze Jahr zu kaufen, frisch ist die beste Qualität aber von September bis April zu erhalten.

Wichtige Herkunftsländer für das Rotkraut:

  • Österreich
  • Deutschland
  • Polen

Inhaltsstoffe

100 Gramm des Rotkrauts haben einen Brennwert von nur 100 kJoule und enthalten folgende Inhaltsstoffe:

  • 91 g Wasser
  • 1,4 g Eiweiß
  • 0,2 g Fett
  • 4 g Kohlenhydrate
  • 2,5 g Ballaststoffe
  • 230 mg Kalzium
  • 0,5 mg Eisen
  • 13 mg Natrium
  • 430 mg Vitamin A
  • 30 mg Vitamin C

Interessant ist der Kochvorgang des Rotkrauts insofern, als es einen hohen Gehalt an Ascorbigen hat, einer Vorstufe des so wichtigen Vitamin C. Beim Kochvorgang verlieren viele Lebensmittel große Teile des enthaltenen Vitamin C, beim Rotkraut ist es wie beim Weißkraut umgekehrt und die Ascorbigen werden in Vitamin C umgewandelt und so erhält man einen beträchtlichen Anteil des Tagesbedarfs.

Beeindruckend sind natürlich die Anteile beim Kalzium und vor allem beim Vitamin A, bei dem der Tagesbedarf spielend leicht hereingeholt werden kann. Die Idee vom Heilkraut kommt also nicht von ungefähr.

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Lebensmittel RotkrautArtikel-Thema:
Lebensmittel Rotkraut oder auch Rotkohl
letztes Datum:
24. 01. 2020

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