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Johannisbeeren oder Ribiseln

Auch als Ribiseln bekannt

Die Johannisbeeren umfassen viele verschiedene Arten und zählen zu den Stachelbeergewächsen. Die Sträucher werden 1 bis 1,5 Meter hoch und die unterschiedlichen Arten werden zum Teil als Obst, zum Teil als Zierpflanze verwendet. Beim Obst unterscheidet man die unterschiedlichen Arten vor allem durch ihre Farbe. So gibt es weiße, schwarze oder rote Johannisbeeren, die allesamt aber viel Vitamin C liefern.

Johannisbeeren und Gesundheit

Bei den roten Johannisbeeren kennt man in Österreich die Früchte aus als Ribiseln, doch sind die roten Früchte nur eine Teilmenge der Johannisbeeren. Auch in Bayern sind die Ribiseln bekannt. Der Name Johannisbeeren leitet sich vom Johannistag ab, der am 24. Juni jedes Jahr begangen wird, weil um diesen Tag herum sind die Früchte reif.

 

Der Geschmack ist allen Arten gleich leicht säuerlich, doch bei den Nährstoffen unterscheiden sie sich sehr stark. Hier gilt, dass die schwarze Johannisbeere noch deutlich mehr Vitamine beisteuert als die rote oder die weiße. Besonders beeindruckend ist der Gehalt von Vitamin C. Die schwarzen Johannisbeeren decken bei 150 Gramm Menge bereits den 2,5fachen Tagesbedarf an Vitamin C ab, aber selbst weiße und rote liefern den halben Tagesbedarf.

Aber auch abseits vom Vitamin C gibt es einige Nährstoffe, die man abholen kann. Vitamin E, Kalium, Eisen und Kupfer sind es bei den schwarzen Beeren. Die weißen bieten über Vitamin C hinaus auch Vitamin B1, Kalium und Eisen und die roten liefern auch Kalium sowie Kupfer.

Johannisbeeren in der Ernährung

Die Beeren werden oft so gegessen, wie man sie erhält und damit hat man auch die meisten Nährstoffe zur Verfügung. Häufig werden sie zu einer Marmelade verarbeitet, als Auflage beim Kuchen und der Torte sind sie auch ab und zu in Verwendung.

Herkunft und Ernte

Diese Beeren kann man nicht immer konsumieren. Sie werden in Österreich im Hochsommer geerntet und das gilt auch für manche EU-Länder, ansonsten muss man sich gedulden. Im Jänner kann es aus Südamerika Lieferungen geben. Meist gibt es die Johannisbeeren aber nur im Juli und August beim Obsthändler oder auch im Supermarkt.

Bekannte Herkunftsländer für diese Beeren sind:

  • Österreich
  • Niederlande
  • Frankreich
  • Polen
  • Chile

Inhaltsstoffe

100 Gramm der Johannisbeeren haben einen Brennwert von 260 kJoule und enthalten folgende Nährstoffe:

  • 82 g Wasser
  • 1,4 g Eiweiß
  • 0,4 g Fett
  • 15,4 g Kohlenhydrate
  • 55 mg Kalzium
  • 1,5 mg Eisen
  • 2 mg Natrium
  • 23 mg Vitamin A
  • 181 mg Vitamin C

Die Guave ist bekannt für ihren enormen Vitamin C-Gehalt, aber die Johannisbeere kann mithalten und schmeckt zudem sehr gut. Auch die Lieferung mit Kalzium darf nicht unterschätzt werden.

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Ist man erkältet, braucht man viel Vitamin C und das liefert zwar der Apfel, aber noch mehr die Zitrusfrüchte, womit man bei der Apfelsine oder Orange gelandet ist. Aber auch die Grapefruit sowie die Mandarine zählt zu diesen Früchten, weniger bekannt ist die  Acerola und die Kumquat, dafür ist die Zitrone allgegenwärtig, oft aber als Scheibe beim Schnitzel oder als Zutat.

Eine weitere Gruppe ist jene vom Steinobst mit den bekannten Obstsorten Marille (oder Aprikose) und Nektarine. Mit dabei sind auch Zwetschken oder Pflaumen und die Kirschen sowie die Weichsel.

Groß ist auch die Gruppe beim Beerenobst und da ist man bei den Erdbeeren gelandet, die besonders beliebt sind. Aber es gibt auch die Heidelbeeren und Himbeeren oder auch die Holunderbeeren und Johannisbeeren. Weitere Beerensorten gibt es mit den Preiselbeeren und den weniger bekannten Sanddornbeeren. Ebenfalls Teil dieser Gruppe sind die Weintrauben.

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    Infos zum Artikel

    Johannisbeeren mit viel Vitamin CArtikel-Thema: Johannisbeeren oder Ribiseln

    Beschreibung: Die Johannisbeeren, die auch als Ribiseln bekannt sind und die es als weiße, rote oder schwarze Johannisbeeren mit viel Vitamin C gibt.

    letzte Bearbeitung war am: 15. 01. 2021