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Heidelbeeren oder Blaubeeren

Auch Blaubeeren genannt

Die Heidelbeeren, oft auch als Blaubeeren bezeichnet, zählen zu den Heidekrautgewächsen und sind eine Obstart, von der es bis zu 150 verschiedene Sorten gibt. Gleich ist allen Arten, dass sie ein blaues Fleisch haben und einen blauen Saft liefern, weshalb der Name Blaubeeren keine wirkliche Überraschung ist.

Heidelbeeren und Gesundheit

Es gibt einige Arten der Heidelbeeren, die in den Tropen wachsen, wobei sie sich meist auf die höheren Lagen spezialisieren, zumeist gibt es die Heidelbeeren in Moorlandschaften und auf saurem Boden auf der Nordhalbkugel der Erde. Auch im eigenen Garten kann man Heidelbeeren ernten, wenn der Boden entsprechend nährstoffarm und sauer beschaffen ist.

 

Viele Menschen sprechen vom blauen Wunder, wenn es um die Heidelbeeren geht und das betrifft nur zum Teil die blaue Farbe. Das Obst hilft im Kampf gegen krebserregende freie Radikale, schützt vor Entzündungen, stärkt das Herz-Kreislauf-System und kann bei Durchfall und Magenproblemen Hilfestellung leisten.

Die Heidelbeeren liefern viel Vitamin E und C sowie Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer und besonders viel Mangan. Gerade bei Mangan kann man problemlos die notwendige Tagesmenge beziehen, selbst Heidelbeeren in Dosen liefern noch genug dieses Nährstoffs, um leicht den Tagesbedarf zu erreichen. Viel geliefert wird auch von Vitamin C und E - vielleicht nicht so viel wie bei der Orange, aber wer gerne die Beeren isst, bekommt auch ausreichende Nährstoffe.

Heidelbeeren in der Ernährung

Die meisten Nährstoffe bezieht man beim direkten Essen der Beeren so wie sie die Natur geschaffen hat. Zwar kann man sie als in gekochter Form oder als Teil eines kalten Obstsalates konsumieren, doch je nach Wahl wird man auf einige Nährstoffe verzichten müssen. Zum Beispiel gibt es von der frischen Heidelbeere dreimal so viel Vitamin C als von der tiefgefrorenen Obstsorte.

Heidelbeeren werden auch für Obstknödel oder Strudelvarianten genutzt, die meisten essen sie aber so, Kinder wie auch erwachsene Menschen, weil sie sehr gut schmecken - wie gesund sie sind, wissen viele gar nicht.

Herkunft und Ernte

In Österreich kann man diese Beerensorte von Juni bis August kaufen und dann stammen die Früchte auch aus Österreich. Sie werden in den Wäldern sowie auf Berghängen gesammelt und sind vor allem in den Regionen des Vorgebirges beheimatet. Zu kaufen gibt es sie nach der Ernte beim Obsthändler ebenso wie im Supermarkt.

Inhaltsstoffe

Nimmt man 100 Gramm der Heidelbeeren, dann erreicht man einen Brennwert von 240 kJoule und die Beeren enthalten folgende Wirkstoffe:

  • 81 g Wasser
  • 0,7 g Eiweiß
  • 0,4 g Fett
  • 14,1 g Kohlenhydrate
  • 2,7 g Ballaststoffe
  • 6 mg Kalzium
  • 0,2 mg Eisen
  • 6 mg Natrium
  • 10 mg Vitamin A
  • 13 mg Vitamin C

Lesen Sie auch

Eine weitere Gruppe ist jene vom Steinobst mit den bekannten Obstsorten Marille (oder Aprikose) und Nektarine. Mit dabei sind auch Zwetschken oder Pflaumen und die Kirschen sowie die Weichsel.

Groß ist auch die Gruppe beim Beerenobst und da ist man bei den Erdbeeren gelandet, die besonders beliebt sind. Aber es gibt auch die Heidelbeeren und Himbeeren oder auch die Holunderbeeren und Johannisbeeren. Weitere Beerensorten gibt es mit den Preiselbeeren und den weniger bekannten Sanddornbeeren. Ebenfalls Teil dieser Gruppe sind die Weintrauben.

Die größten Obstsorten findet man in der Gruppe der Melonen und mit der Wassermelone einen guten Durstlöscher im Sommer und ein absolut beliebtes Obst in der heißen Jahreszeit. Weitere Arten sind die Honigmelone und die Zuckermelone.

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    Infos zum Artikel

    Heidelbeeren mit viel Vitamin E und CArtikel-Thema: Heidelbeeren oder Blaubeeren

    Beschreibung: Die Heidelbeeren kennt man auch als Blaubeeren, die viel Vitamin E und C sowie Mineralstoffe zur Verfügung stellen.

    letzte Bearbeitung war am: 15. 01. 2021