Stempelerzeugerin und Stempelerzeuger sowie Flexogafin und Flexograf sind Lehrberufe, um nach der Ausbildung Stempel und Flexoklischees herstellen zu können. Die Ausbildungszeit ist auf zwei Jahre anberaumt und als Lehrbetriebe kommen Unternehmen der Stempelerzeugung genauso infrage wie auch Flexografen.
In sehr vielen Situationen braucht man einen Aufdruck und dafür ist der Stempel als klassisches Hilfsmittel auch häufig im Einsatz, wobei er als Gummistempel hergestellt und angeboten wird. Eine Alternative sind die Flexoklischees, das sind Druckformen aus Kunststoff. Diese kennt man vom Namen her vielleicht nicht, hat aber oft damit zu tun. Denn diese Flexoklischees werden genutzt, um zum Beispiel Holz zu beschriften und vor allem um Papiersäcke zu bedrucken. Gerade beim Supermarkt, beim Bäcker und in vielen ähnlichen Situationen trifft man auf solche bedruckten Sackerl zum Transportieren der eingekauften Ware.
Zuständig für das Erstellen von Stempel und Klischees sind die Stempelerzeugerinnen und Stempelerzeuger wie auch die Flexografinnen sowie Flexografen. Sie arbeiten vor allem mit Computer und Software, um Bilder zu bearbeiten und auch Text zu erstellen, damit eine Vorlage zusammengestellt werden kann. Auch mit Fotosatzanlagen wird gearbeitet, um das gewünschte Endergebnis zu erreichen.
Die Liste der möglichen Produkte ist lang, denn es braucht die unterschiedlichsten Stempel von Unternehmen mit individuellem Aufdruck bis zum Bürobedarf, Namensstempel oder auch Datumsstempel. Auch Stempel mit dem genauen Wortlaut des Unternehmens oder der Behörde sind häufig gefragt.
Titel: Stempelherstellerin oder Stempelhersteller sowie Flexografin oder Flexograf
Lehrzeit: 2 Jahre
Bereich: Mediengestaltung und Fotografie
Mögliche Lehrbetriebe: Stempelerzeugungsbetriebe und Flexografen
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Artikel-Thema:
Ausbildung zum Stempelerzeuger oder Flexografen
Beschreibung: 📞 Stempelerzeuger und Flexografen sind für die Anfertigung von ✅ Gummistempel und Flexoklischees verantwortlich.