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Parkett und die Parkettarten

Ein Stück Natur fürs Heim in vielen Varianten

Das Parkett ist der traditionellste aller Bodenbeläge und wird seit jeher gerne zur Auslegung des Bodens genutzt. Im Gegensatz zum Laminat, das als günstigere Alternative zum Parkett angesehen wird, besteht Parkett zu 100% aus Holz und ist damit ein echtes Stück Natur.

Vorteile und Nachteile vom Parkett

Und das hat Vor- wie Nachteile: die natürlichen Eigenschaften des Holzes bestimmen die Eigenschaften des daraus produzierten Parketts. So reguliert jeder Parkettboden von Natur aus das Raumklima und sorgt so für eine ideale Raumfeuchtigkeit. Zudem wirkt der Boden wärmedämmend und bietet so ein angenehmes Trittgefühl. Ein weiterer wichtiger Vorteil eines Parkettbodens ist die Möglichkeit der Renovierung: eine Macke kann einfach abgeschliffen werden, so kann ein Parkett mehrfach renoviert werden und Jahrzehnte benutzt werden. Dies ist bei Laminat nicht möglich!

Je nach Holzart hat das Parkett aber auch seine Nachteile: einige Holzarten “arbeiten” ziemlich stark, d.h. sie dehnen sich aus (“quellen”) und ziehen sich wieder zusammen (“schwinden”). Generell macht dies jeder Parkettboden, aber in zu starkem Maße führt dies zu Rissen und verhindert den Einsatz in Feuchträumen (Bad und Küche) sowie den Einbau einer Fußbodenheizung – denn Schwankungen von Temperatur oder Feuchtigkeit verstärken das Quellen und Schwinden.

In Sachen Optik ist das Parkett überaus variantenreich. Neben den vielen verschiedenen Erscheinungsbildern der einzelnen Holzarten unterscheiden sich Parkettböden z.B. durch ihre Lackierung, das Ölen und Bürsten, das Verlegemuster und die Sortierung. Die Sortierung gibt an, wie stark die Farbunterschiede der Dielen sind – eine “harmonische” Sortierung steht also für geringe Farbunterschiede, während “lebhaft” und “markant” starke Farbunterschiede kennzeichnen.
Zudem unterscheidet man auch zwischen den Parkettarten:

  • Fertigparkett
  • Massivparkett
  • Landhausdiele
  • Schiffsboden

Kaufempfehlung Parkett

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Die Raumgestaltung ist ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden, weil eine schreiend grelle Tapete an der Wand kann schon dafür sorgen, dass man sich überhaupt nicht zu Hause fühlen kann und das sollte es dann nicht sein.

Bei der Raumgestaltung gibt es zwei wesentliche Bereiche, nämlich die Wandgestaltung und die Wahl beim Bodenbelag. Was die Wandgestaltung betrifft, steht man vor der prinzipiellen Frage, ob man lieber ausmalen möchte oder ob man die Wand mit einer Tapete bestückt. Beim Ausmalen ist das Farbkonzept wesentlich, damit die Farben von Möbel, Einrichtung und Wand auch wirklich zusammenpassen, bei Tapeten passt man eher darauf auf, dass Muster und Farbkombination gut in den Raum passen. Und bei den Tapeten gibt es auch viele Optionen, inklusive der Fototapete, die man etwa auch an einer Tür anbringen kann.

Beim Bodenbelag gibt es viele Varianten, auch abhängig vom Raum. Im Badezimmer wird man eher die Fliesen verwenden, in den anderen Räumen sind Fliesen auch möglich wie etwa solche, die entfernt an einen Teppich erinnern, aber man wird eher zum Parkett oder Laminat greifen.

Entscheidet man sich für einen Holzboden, kann man zwischen dem Parkett und dem Laminat eine Wahl treffen. Dabei gibt es so eine große Auswahl, dass man wohl von der Qualität und der gewünschten Farbe ausgehen sollte, um sich zu orientieren.

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    Infos zum Artikel

    Parkettarten für den BodenbelagArtikel-Thema: Parkett und die Parkettarten

    Beschreibung: Das Parkett und die verschiedenen Parkettarten als Bodenbelag für die eigenen vier Wände und die unterschiedliche Optik.

    letzte Bearbeitung war am: 08. 10. 2020