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Fototapete oder Bilder für die Wandgestaltung

Vielzahl an Motiven für eine besondere Optik

In den 1970er- und 1980er-Jahren war die Fototapete besonders beliebt geworden. Ein Klassiker jener Zeit war der rote Stockautobus, wie er in London eingesetzt wurde und wird oder die rote Telefonzelle. Dazu begann der Trend, Türen mit Fototapeten auszustatten, was besonders bei den Eingangstüren zu den Kinderzimmern gerne durchgeführt wurde. Hier waren natürlich auch Abbildungen bekannter Bands, Sängerinnen und Sänger gefragt.

Grundlagen zur Fototapete

Die Fototapete ist seither oft Teil des Farbkonzepts und man passt die Tapete der Umgebung an. Es gibt neben den klassischen Motiven viele weitere, die oftmals ein bestimmtes Objekt in den Mittelpunkt rücken, wie eben die Telefonzelle, aber auch berühmte Gebäude, bekannte Stars oder schöne Landschaftsaufnahmen. Es gibt mittlerweile aber auch Fototapeten, die schon mehr Tapete denn Foto sind und aus Mustern und Formen bestehen, die man nicht mehr ganz als die typische Fototapete interpretieren würde.

Und darin liegt auch die Stärke dieser Einrichtungsidee, weil man flexibel und individuell auswählen kann. Man ist nicht auf fünf verschiedene Bilder angewiesen, sondern hat viele Varianten zur Verfügung, aus denen man auswählen kann.

Ende der 1980er-Jahre war es dann um die Fototapeten geschehen, was unterschiedliche Gründe hatte. Einer ist zweifelsohne, dass die Fototapete den Nachteil hat, dass man ein Motiv ausgewählt hat, das nun nicht mehr passt. Gerade bei den Jugendlichen ändern sich die Faszinationen für Musikgruppen rasch. Auch das Ändern der Räume bedingt, dass die Fototapete nicht mehr dazu passt, aber dieses Problem hat jede Tapete.

In den letzten Jahren ist die Idee der Fototapete aber wieder verstärkt aufgegriffen worden, bietet sie doch die Möglichkeit, sehr individuell zu agieren. Und daher sind Aufnahmen einer Skyline, beliebter Motive, Comics oder auch Strandaufnahmen wieder ein Thema. Und es geht noch weiter, weil es viele Anbieter gibt, die aus den privaten Fotos Fototapeten erstellen können. So hat man die Urlaubserinnerungen täglich an der Wand oder nützt einfach den Effekt, den Raum tiefer wirken zu lassen.

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Die Raumgestaltung ist ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden, weil eine schreiend grelle Tapete an der Wand kann schon dafür sorgen, dass man sich überhaupt nicht zu Hause fühlen kann und das sollte es dann nicht sein.

Bei der Raumgestaltung gibt es zwei wesentliche Bereiche, nämlich die Wandgestaltung und die Wahl beim Bodenbelag. Was die Wandgestaltung betrifft, steht man vor der prinzipiellen Frage, ob man lieber ausmalen möchte oder ob man die Wand mit einer Tapete bestückt. Beim Ausmalen ist das Farbkonzept wesentlich, damit die Farben von Möbel, Einrichtung und Wand auch wirklich zusammenpassen, bei Tapeten passt man eher darauf auf, dass Muster und Farbkombination gut in den Raum passen. Und bei den Tapeten gibt es auch viele Optionen, inklusive der Fototapete, die man etwa auch an einer Tür anbringen kann.

Beim Bodenbelag gibt es viele Varianten, auch abhängig vom Raum. Im Badezimmer wird man eher die Fliesen verwenden, in den anderen Räumen sind Fliesen auch möglich wie etwa solche, die entfernt an einen Teppich erinnern, aber man wird eher zum Parkett oder Laminat greifen.

Entscheidet man sich für einen Holzboden, kann man zwischen dem Parkett und dem Laminat eine Wahl treffen. Dabei gibt es so eine große Auswahl, dass man wohl von der Qualität und der gewünschten Farbe ausgehen sollte, um sich zu orientieren.

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    Infos zum Artikel

    Fototapete für besondere OptikArtikel-Thema: Fototapete oder Bilder für die Wandgestaltung

    Beschreibung: Die Fototapete bietet durch eigene Motive, Skylines oder andere Bilder neue Effekte für Eingangstüren oder Wände.

    letzte Bearbeitung war am: 08. 10. 2020