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Farbkonzept für die Gestaltung der Räume

Farben zum Wohlfühlen

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Wohnungen schnell bezogen, sie waren wenig geräumig und man kümmerte sich nur um das Notwendigste, um wirklich wohnen zu können. In den nächsten Jahrzehnten änderte sich die wirtschaftliche Basis und damit stiegen auch die menschlichen Bedürfnisse. Diese Entwicklung machte auch vor dem eigenen Wohnraum nicht Halt.

Einsatz von Farbe bei der Raumgestaltung

So wurden neue Ideen geschaffen, wie man seine Wohnung einrichten kann und es wurden gewagtere Tapeten und Farben zum Einsatz gebracht, um die Wände individueller zu gestalten. Dabei waren allgemeine Trends durchaus als Vorlage geeignet, wobei man aber auf seine finanziellen Möglichkeiten und persönlichen Vorliegen Rücksicht nehmen musste.

Heute gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man die Gestaltung der einzelnen Räume umsetzen könnte. Dabei ist nicht nur die Zahl der Tapeten, die man erwerben kann, gestiegen oder etwa die Zahl der Farben, sondern auch die Zahl der Gestaltungsmöglichkeiten selbst. Entscheidend für das Lebensgefühl ist das Wohlbefinden, das durch Farben gesteuert werden kann. Natürlich helfen Trends auch weiter, aber man wird kaum seine Wand neu bemalen, nur weil nun eine andere Farbe in Mode ist. Stattdessen muss man auch auf seinen Bauch hören, welche Farben man besonders mag und welche auf jeden Fall ausscheiden.

Immer öfter kommt ein Farbkonzept zum Einsatz. Was früher den Designer/innen und Innenarchitekt/innen vorbehalten blieb, ist auch im normalen Haushalt schon oft anzutreffen: das Abstimmen der Farben von Wände, Bodenbelag und Möbel in Kombination mit Deko-Material und Accessoires.

Dabei wird auch auf die Gewichtung geachtet. Wenn man starke Farben an den Wänden verwendet, sind die Möbel eher dezent gehalten oder umgekehrt. Es gibt viele Tipps zum Farbkonzept, aber letztlich ist es immer eine individuelle Entscheidung, die davon abhängt, was man selbst mag und was nicht als so angenehm empfunden wird.

Von den Gestaltungsmöglichkeiten her ist man heute eher bereit, einen größeren Aufwand einzugehen, dafür lässt sich das Ergebnis sehen. Hat man früher einen Raum mit der gleichen Tapete versehen, so werden heute durchaus auch Varianten zwischen Farbe und Tapeten gewählt. Das könnte beispielsweise so aussehen, dass man den unteren Bereich der Wände mit Farbe bemalt, dann eine neutrale Farbe als Abgrenzung aufträgt und darüber tapeziert. Damit lassen sich hervorragende Effekte erzielen.

Auch andere Tricks der Innenarchitekt/innen haben viele Privatleute bereits für sich entdeckt, wie beispielsweise Farbfelder. Es handelt sich dabei um frei gelassene Flächen auf einer Wand, die sonst bemalt wird. Diese freien Flächen nützt man, um beispielsweise ein offenes Regal mit Bildern als Dekoration aufzuhängen oder um dort Utensilien aus Urlauben anzubringen, die den Raum noch um ein Stück individueller wirken lassen.

Möglichkeiten gibt es eine ganze Reihe, egal, ob es sich um die Farben der Fliesen im Bad handelt oder um die Farbe der Frontpartien in der Küche. Das Farbkonzept ist das Mittel, um Räume schön zu gestalten und wohnlich zu machen, damit das Lebensgefühl sich voll entfalten kann.

Siehe auch
Raumgestaltung

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