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Qualitätskriterien von Parkett

Qualitätskriterien von Parkett

Parkett ist ein sehr variantenreicher Bodenbelag, was nicht nur durch die Vielzahl an Hölzern, sondern auch die verschiedenen Oberflächenbehandlungen bedingt ist. Um einschätzen zu können, welcher Parkettboden der bessere ist oder welcher besser den eigenen Ansprüchen genügt, sollte man folgende Qualitätskriterien kennen.

1. Das Holz des Parketts

Viele der maßgeblichen Eigenschaften eines Parkettes werden durch dessen Holzart bestimmt. Dies ist einer der Gründe, warum der Parkettpreis ziemlich stark vom gewählten Holz anhängt. Das Holz bestimmt das Stehvermögen (= Dimensionsstabilität) des Parkettbodens, d.h. wie stark es quellt und schwindet. Je stärker dieser Effekt auftritt, desto schlechter ist das Stehvermögen und desto schlechter eignet sich der Boden für Feuchträume und Fußbodenheizungen. Natürlich werden auch Optik und Haptik (= Oberflächengefühl) des Bodens vom Holz bestimmt.

Empfehlenswerte Holzarten sind

  • Eichenholz (sehr gute Eigenschaften und trotzdem recht günstig),
  • Nussbaumholz (recht teuer, aber gute Eigenschaften und einzigartige Optik),
  • Buchenholz (ziemlich günstig, aber unbehandelt i.d.R. kein sehr gutes Stehvermögen).

2. Die Stärke des Parketts

Ein Parkettboden ist meist zwischen 13 und 16mm stark. Je stärker er ist, desto öfter kann er tendenziell abgeschliffen und renoviert werden. Somit steigt also auch die Lebensdauer des Parketts. Allerdings wird dadurch auch die Aufbauhöhe größer, sodass z.B. die Wärmeleitung bei einer Fußbodenheizung erschwert wird.

3. Die Oberflächenbehandlung

Die Qualität eines Parkettbodens hängt auch stark von der Qualität der Oberflächenbehandlung ab. Bei dieser hat man die Wahl zwischen Ölen, Lackieren oder Wachsen. Mittlerweile gibt es Oberflächenprodukte, die Öl und Wachs kombinieren.

Aufgabe der Oberflächenbehandlung ist es, eine schützende Schicht für das Parkett zu bilden und es so einerseits vor mechanischen und andererseits auch vor chemischen Schäden zu bewahren. Ölen hat den Vorteil, dass es das Parkett atmen lässt, da es keine geschlossene Schicht bildet. Dadurch können Wasser und andere Flüssigkeiten aber auch leichter in das Parkett eindringen. Lacke und Wachse, die eine geschlossene Oberfläche bilden, verhindern die Raumklimaregulierung durch das Parkett, aber schützen es dafür besser vor Schäden.

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