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Windstärke: Einteilung der Windstufen nach Beaufort-Skala

Windgeschwindigkeit über Land

Die Windstärke gibt die Windgeschwindigkeit und damit auch die Gefährlichkeit der Luftbewegung wieder. International wird die Windstärke durch die Beaufort-Skala in Windgeschwindigkeiten eingeteilt, für die Luftfahrt, oft auch für den Wetterbericht, werden aber darüber hinaus eigene Messinstrumente eingesetzt, um noch präzisere Werte zu erhalten.

Wind entsteht durch den Druckunterschied zwischen einem Hochdruckgebiet und einem Tiefdruckgebiet. Je größer der Druckunterschied ist, umso stärker wird auch der Wind, der den Ausgleich herstellen soll. Gibt es markante Drucksysteme, dann kann es auch Tage dauern, bis sich die Wetterlage wieder beruhigt. Der umgekehrte Fall ist bei der flachen Druckverteilung gegeben, wenn es kaum Druckunterschiede gibt. Ergo "schläft" der Wind ein, wie die Menschen das formulieren, also gibt es vielleicht sogar Windstille.

Was ist die Windstärke?

Die Windstärke ist damit ein Ausdruck, der die Windgeschwindigkeit umschreibt, was für viele Leute sehr wichtig sein kann. Gefährliche Winde sind ein Grund, die Baustelle nicht zu betreten, ein Partyzelt abzubauen oder Veranstaltungen überhaupt abzusagen. Meist ist der Wind aber harmloser und spielt keine Rolle.

Video über die Windstärke (YouTube)

Video über die Windstärke (Beaufort-Skala)

Einteilung der Windstärke nach der Beaufort-Skala

Als Kriterium für die Einteilung der Windstärke wird die Beaufort-Skala verwendet. Sir Francis Beaufort war im 19. Jahrhundert ein englischer Admiral, der die auch heute noch verwendete Skala entwickelt hatte. Kriterium für die Messung nach der Beaufort-Skala ist die Luftbewegung in zehn Meter Höhe über dem Boden. Die Beaufort-Skala umfasst 13 Stufen, wobei der Beaufort-Grad 0 Windstille bedeutet und Beaufort-Grad 12 umschreibt den Orkan und damit die größte Gefahr.

Beaufort-Grad 0
Beim Beaufort-Grad 0 beträgt die Luftbewegung weniger Geschwindigkeit als 1 km/h. Dabei handelt es sich um Windstille, die auch dadurch zu erkennen ist, dass beispielsweise Rauch senkrecht in den Himmel aufsteigt.

Beaufort-Grad 1
Der Grad 1 zeigt durch den Rauch bereits einen leichten Wind, der bis zu 5 km/h betragen kann. In der Skala wird von einem leichten Zug gesprochen.

Beaufort-Grad 2
Von einer leichten Brise wird bei Grad 2 in der Beaufort-Skala gesprochen. Der Wind bewegt Blätter und man kann ihn deutlich spüren. Die Windgeschwindigkeiten betragen 6 bis 11 km/h.

Beaufort-Grad 3
Die Windgeschwindigkeit steigert sich auf 12 bis 19 km/h, dünne Zweige werden vom Wind bewegt. In der Beaufort-Skala spricht man von einer schwachen Brise oder einem schwachen Wind.

Beaufort-Grad 4
Mäßiger Wind oder mäßige Brise wird der Wind bei Grad 4 genannt. Die Windgeschwindigkeit erreicht 20 bis 28 km/h und der Wind ist damit fähig, leichte Gegenstände zu haben und weiterzutransportieren wie beispielsweise ein Blatt Papier.

Beaufort-Grad 5
Der Wind erreicht Geschwindigkeiten von 29 bis 38 km/h. Auf großen Wasserflächen können sich Schaumkronen bilden. Kleine Bäume beginnen zu schwanken. Die Skala umschreibt den Grad 5 als frische Brise oder frischen Wind.

Beaufort-Grad 6
Ab dem Grad 6 beginnt der Mensch, den Wind als Sturm zu bezeichnen. Die Beaufort-Skala spricht von einem starken Wind, der Windgeschwindigkeiten von 39 bis 49 km/h erreichen kann. Damit werden auch dickere Äste bewegt.

Beaufort-Grad 7
Dieser Grad wird als steifer Wind bezeichnet. Bei Gegenwind bekommt man erste Schwierigkeiten, voranzukommen. Die Windgeschwindigkeit beträgt 50 bis 61 km/h

Beaufort-Grad 8
Die Windgeschwindigkeit steigt auf 62 bis 74 km/h. Kleine Äste werden abgebrochen und die Mühe beim Gehen gegen den Wind steigt weiter an. Die Beaufort-Skala spricht vom stürmischen Wind.

Beaufort-Grad 9
Ab diesem Grad beginnen erste Schäden an Gebäuden, vor allem an Dächern. Dachelemente können sich lösen, ganze Äste brechen von Bäumen ab. Die Windgeschwindigkeit beträgt 75 bis 88 km/h, die Skala spricht vom Sturm.

Beaufort-Grad 10
Vom schweren Sturm spricht die Skala bei Grad 10. Die Windgeschwindigkeit beträgt 89 bis 102 km/h und es gibt auch an den Häusern schwere Schäden. Manche Bäume werden abgebrochen.

Beaufort-Grad 11
Bei diesem Grad werden Bäume sogar entwurzelt, die Windgeschwindigkeit beträgt 103 bis 117 km/h. Die Beaufort-Skala spricht von einem orkanartigen Sturm. Große Sturmschäden an den Gebäuden.

Beaufort-Grad 12
Der höchste Grad der Beaufort-Skala umschreibt den Orkan. Die Windgeschwindigkeit beträgt über 117 km/h und der Orkan richtet schwere Verwüstungen an.

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Der Wind beeinflusst Natur und Leben sehr stark, nicht nur als Gegenwind beim Laufen oder als Seitenwind beim Autofahren. Die Windstärke wird durch die Spitzengeschwindigkeiten im Sinne der Beaufort-Skala ermittelt und führt auch zu Wetterwarnungen, wenn sich ein gefährlicher Wind bilden könnte.

Generell gibt es verschiedenste Begriffe zum Thema. Die Windstille beim Wind ist die ruhigste Phase. Es gibt dann die Bö oder Windböe mit unterschiedlicher Stärke vom Luftzug bis zu sehr stark spürende Böen. Der Sturm beim Wetter ist dann schon ein gefährlicher Wind, vor dem gewarnt wird und dem folgt der Orkan mit bedrohlichen Windgeschwindigkeiten, wodurch auch Dächer abgedeckt werden können.

Eine andere Situation ist durch die Wirbelstürme gegeben. Die Wirbelstürme über dem Wasser werden durch die Saffir-Simpson-Skala eingeteilt, vom Tropensturm bis zur höchsten Stufe von Hurrikan oder auch Taifun oder Zyklon. Über der Landfläche gibt es auch Wirbelstürme, ein solcher wird Tornado genannt. Ein häufig genanntes Thema ist das Auge beim Wirbelsturm mit unglaublichen Dimensionen bei den ganz großen Wirbelstürmen, die ganze Landflächen verwüsten können.

Rund um den Wind gibt es viele zum Teil sehr bekannte Begriffe. Mit der Wetterfahne kann man die Windrichtung anzeigen, diese wird auch mit Lee und Luv im Hinblick auf die Windrichtung umschrieben. Der Wind führt auch zum Windchill-Faktor und damit zum Temperaturempfinden, denn ein kühler Wind kann selbst einen milden Tag anders anfühlen lassen als es die Temperatur vermittelt.

Der Föhn ist eine Windsituation mit warmer Luft und im Alpenraum gibt es häufiger den Nordföhn als Variante. Das Gegenteil ist das Sturmtief mit kühler Luft und starken Windböen, zum Teil sogar mit Orkanstärke auf den Bergen. Und dann gibt es noch die Sonderformen wie den Sandsturm oder auch den Schneesturm. Eine Sonderform gibt es auch im Alpenraum, wenn von Afrika der Sahara-Staub per Wind herangeführt wird.

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Windstärke und Einstufung der WindstärkeArtikel-Thema: Windstärke: Einteilung der Windstufen nach Beaufort-Skala

Beschreibung: Die ☁ Windstärke in der Wetterbeobachtung führt zur Einteilung nach der ✅ Windgeschwindigkeit auf Basis der bekannten Beaufort-Skala.

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