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Hochsaison im Tourismus

Wichtigste Zeit im Tourismus

Im Tourismus kennt man die Hochsaison und die Nebensaison. Abhängig von der Region, der geografischen Lage, dem Klima und weiteren Faktoren besteht der Unterschied darin, dass in der Hochsaison besonders viele Gäste zu erwarten sind, während in der Nebensaison die Zahl der Urlaubsgäste nachlässt.

Hochsaison im Tourismus am Beispiel Österreich

Österreich ist ein klassisches Tourismusland, das vom Klima her sowohl im Sommer wie auch im Winter viele Gäste begrüßen kann. Die Hochsaison im Sommer ist durch die Schulferien in Österreich, aber auch in vielen anderen europäischen Ländern geprägt und findet im Juli und August statt.

Im Winter findet die Hochsaison, auch oft als Hauptsaison bezeichnet, rund um Weihnachten, also zwischen dem Heiligen Abend am 24. Dezember und den Heiligen Drei Königen am 6. Jänner des Folgejahres, statt. Ebenfalls zur Hochsaison im Winter zählen die Semesterferien und auch die Osterferien, wobei diese aufgrund des beweglichen Termins nicht immer mit Skifahren verbracht werden, wenn Ostern sehr spät im Jahr terminisiert ist.

Hochsaison und Schulferien

Fakt ist, dass die Schulferien und die Hochsaison im Tourismus eine direkte Verbindung aufweisen. Das ist auch logisch, denn während der Schulzeit können Familien mit schulpflichtigen Kindern keinen Urlaub machen, ohne Schwierigkeiten mit den Schulbehörden zu bekommen. Also gilt es, den Urlaub in den Ferienzeiten durchzuführen und das wiederum bedeutet für die Tourismusbetriebe viel Geschäft aber auch viel Stress, weil große Massen an Urlaubsgästen in relativ kurzer Zeit begrüßt werden.

Die Zeiten, in denen es keine Hochsaison im Urlaubsgeschäft gibt, nennt man Nebensaison. Der Unterschied besteht zur Hochsaison in zwei Punkten: zum einen gibt es weit weniger Gäste, zum anderen sinken die Preise für Hotels und Freizeiteinrichtungen, um das Interesse zu heben, in der Nebensaison Urlaub zu machen.

Hochsaison, Nebensaison und Trends

Aber die Masse an Touristen ist so stark gestiegen und so viele Menschen sind ohne Kinder unterwegs, dass die Nebensaison deutlich aufgewertet wurde. Viele weichen bewusst der Hauptsaison aus und sind schon im Mai und Juni dort auf Urlaub, wo im Juli und August die Massen unterwegs sind. Damit hat man mehr Ruhe und es gibt auch im Hinblick auf die Klimaveränderungen einen Vorteil: denn in Spanien oder Süditalien ist es im Juni schon sehr warm, aber nicht so glühend heiß wie im August.

Auch die Tourismusbetriebe werden für die Nebensaison, um möglichst viele Betten besetzt zu haben. Damit sinken die Leerkosten oder auch Fixkosten und steigen die Einnahmen aufs Jahr gesehen.

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