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Mindestaufenthalt und Urlaubsplanung

Mindestaufenthalt: mindeste Verweildauer

Üblicherweise bucht man seinen Urlaub für eine bestimmte Zeitspanne und bleibt dann auch solange im Hotel wie gebucht. Es kann aber auch sein, dass man nicht genau weiß, wie lange man bleiben möchte und gibt eine Mindestverweildauer an, die in der Hotelerie als Mindestaufenthalt bezeichnet wird.

Mindestaufenthalt und Urlaubsplanung

Der Mindestaufenthalt ist jene Zeitspanne, die man mindestens am Urlaubsort ergo im Hotel verbringen möchte. In der Hauptsaison kann das zum Problem werden, weil man bei guter Saison um jedes Zimmer kämpfen muss, um möglichst viele Leute unterbringen zu können. Handelt es sich aber um einen bekannten Stammgast, dann ist die Toleranzgröße für eine ungenaue Verweildauer deutlich höher, weil man den Gast gerne wieder begrüßen können möchte.

In der Zwischensaison kann man viel flexibler agieren, weil die Auslastung üblicherweise weit geringer gestaltet ist und man froh ist, wenn ein Zimmer über einen längeren Zeitraum belegt bleibt - auch wenn der Gast vielleicht nach Ablauf der Mindestverweildauer abreist.

Der Begriff Mindestaufenthalt ist daher für das Hotel viel wichtiger als für den Gast. Es ist dies eine Größe, die in der Kalkulation auch eine Rolle spielt, um die Preisgestaltung durchführen zu können. Denn mit der Verweildauer steigt auch der Aufwand, um das Zimmer reinigen zu lassen und um eventuelle gastronomische Leistungen anbieten zu können.

Es hängt also von der Gesamtsituation ab, wie man agieren kann und will. Wenn die Hütte voll ist, wird man eine fixe Zeit brauchen, um damit planen zu können. "Vielleicht diese Woche, vielleicht aber erst nächste" ist als geplanter Abschluss des Urlaubsaufenthaltes nicht möglich, weil die nächsten Gäste warten schon und die wollen ganz sicher das Zimmer nutzen. Aber abseits der Hauptsaison freut man sich über diese Gäste und umgekehrt sind das auch Leute, die bewusst diese Nebensaison wählen, um mehr Flexibilität zu haben.

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