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Berechnen des Sonnenschutzfaktors

Richtigen Sonnenschutzfaktor auswählen

Der Klimawandel ist ein ständiger Begleiter rund um Wetter und Temperatur und auch die Sonnenstrahlen sind ein großes Thema geworden, weil man sich scheinbar viel leichter einen Sonnenbrand einfangen kann als früher. Die Lösung zur Vermeidung und zum Schutz von Haut und Gesundheit sind einschlägige Produkte, die mit dem Sonnenschutzfaktor beworben werden. Auch dieser Wert wird immer größer. In Kindheitstagen gab es einen Sonnenschutzfaktor 6 oder 12, damit wird man heute nicht mehr glücklich, weil offenbar die Sonne aggressiver wurde - eigentlich sind es die veränderten Rahmenbedingungen auf der Erde. Mit Sonnenschutzfaktor 20 oder 30 ist man schon sicherer unterwegs.

Grundsätzliches zum Sonnenschutzfaktor

Mit diesem Begriff weiß jeder, was gemeint ist, aber der korrekte Name lautet Lichtschutzfaktor und gibt an, wie viele Stunden man sich der Sonne aussetzen darf, ohne dass man einen Sonnenbrand bekommt. Das ist ein heikles Thema, denn der leichte Sonnenbrand bei einer Radtour wird wohl kaum ein Problem sein, aber wenn man im Urlaub am Strand einschläft und stundenlang sich braten lässt, kann das einen sehr schmerzhaften Sonnenbrand zur Folge habe. Und die Haut speichert die Informationen, das heißt eine wirklich üble Verbrennung kann ein Leben lang sichtbar bleiben. Unterschätzen darf man die Gefahr daher nicht und so ist das Einschmieren mit Sonnenschutzprodukte wie der Sonnencreme Pflicht, speziell beim Besuch vom Freibad, Strand und dergleichen.

Es gibt aber nicht nur das eine Produkt, es gibt verschiedene Marken und verschiedene Werte, doch wesentlich ist auch der Mensch selbst. Ein heller Hauttyp ist bei starker Sonneneinstrahlung gefährdeter für einen Sonnenbrand als ein dunklerer Hauttyp. Wer vorgebräunt ist, hat weniger Probleme als jemand, der mit sehr heller Hautfarbe auf Urlaub fährt, um am Strand eine Farbe zu bekommen. Das muss mitberücksichtigt werden, dennoch bleibt der Sonnenschutzfaktor das Kriterium, wobei man mit zwei Berechnungsarten ermitteln kann, was man benötigt.

Berechnung Nummer 1: Faktor ist bekannt

Angenommen, man geht in das Freibad, um sich in die Sonne zu legen und hat eine Sonnencreme mit Schutzfaktor 20 mit. Dann kann sich leicht errechnen lassen, wie lange man damit eingeschmiert in der Sonne liegen bleiben kann. Denn der Mensch hat einen natürlich Abwehrmechanismus, der 15 Minuten anhält. Diese Eigenschutzzeit verstärkt sich durch den Sonnenschutzfaktor. Das bedeutet:

15 Minuten Eigenschutzzeit x Faktor 20 = 300 Minuten ergo fünf Stunden

Diese fünf Stunden kann man also in der Sonne verbringen, ohne sich große Sorgen machen zu müssen. Zu berücksichtigen ist natürlich auch, welcher Hauttyp man ist und wie empfindlich man auf die Sonnenstrahlen reagiert.

Berechnung Nummer 2: Faktor ist unbekannt

Was ist aber, wenn man zwei Stunden im Garten arbeiten möchte und die Sonne intensiv vom Himmel brennt? Dann braucht man die Information, welcher Sonnenschutzfaktor dafür nötig ist, wenn man sich nicht mehrfach eincremen möchte. Auch dafür gibt es eine simple Berechnung. Im Beispiel gehen wir von einem hellen Hauttyp aus, der nicht 15 Minuten Eigenschutzzeit aufweist, sondern wohl eher fünf Minuten. Die Berechnung lautet:

2 Stunden im Freien = 120 Min : 5 Min = 24

Man braucht in dem Fall einen Sonnenschutzfaktor von 24, um zwei Stunden in der Sonne arbeiten zu können, wobei das Beispiel natürlich schon auch mit Vorsicht zu genießen ist, weil man durch das Arbeiten schwitzt und das verstärkt den Effekt. Aber man sollte trotzdem auf der sicheren Seite sein. Denn geschwitzt wird in der Sonne auch, wenn man am Strand liegt.

Fazit

Mit diesen beiden Berechnungen sollte es leicht möglich sein, den richtigen Sonnenschutzfaktor für sich zu finden und der Einkauf des geeigneten Produkts wird kein Hindernis sein. Wichtig ist natürlich, dass man dieses Produkt dann auch verwendet und nicht im Schrank stehen lässt, denn die Gefahr durch die Sonne hat in den letzten Jahren auch durch die wärmeren Temperaturen und die höhere Anzahl an Sonnenstunden ganz klar zugenommen.

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Durch den Klimawandel ist die Situation für das Leben im Hochsommer sehr problematisch geworden. Manche Menschen fühlen sich selbst bei 40 Grad im Schatten pudelwohl, aber viele haben große Probleme im Alltag und vor allem beim Schlafen. Hitzetipps können dabei helfen, mit einfachen Mittel für ein wenig Entlastung zu sorgen. Es wird dadurch nicht kühler, aber erträglicher, sei es im persönlichen Alltag oder etwa auch im Büro oder anderen beruflichen Bedingungen.

Neben den Hitzetipps sind auch die Rahmenbedingungen des Wetters selbst zu beachten. Dazu gehört etwa die Sonnenstrahlung, die per UV-Index festgelegt werden kann oder der richtige Sonnenschutzfaktor. Früher hat man sich mit dem Sonnenschutzfaktor 6 eingecremt und war vor Sonnenbrand geschützt. Das kann man im 21. Jahrhundert vergessen.

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Sonnenschutzfaktor berechnenArtikel-Thema: Berechnen des Sonnenschutzfaktors

Beschreibung: Berechnen des ☀ Sonnenschutzfaktors auf Basis von praktischen Beispielen für einen besseren ✅ Sonnenschutz im Sommer.

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