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Rassismus in Politik und Gesellschaft

Unterdrückung von Menschen anderer Rasse

Der Rassismus ist als Begriff leider fast täglich in den Medien wahrzunehmen, weil das Thema aktueller denn je ist. Viele Menschen erleben Unterdrückung oder sogar Gewalt von anderen Leuten, die sie wegen ihrer Rasse an den Rand der Gesellschaft drücken. Auch Politikerinnen und Politiker lassen sich manchmal dazu verleiten, dem Rassismus eine breite Plattform zu bieten, indem sie entsprechende Bemerkungen von sich geben.

Rassismus in Politik und Gesellschaft

Der Rassismus als Begriff ist ein Unterbegriff der Ausländerfeindlichkeit oder auch Fremdenfeindlichkeit. Beim Rassismus geht es nicht um die Frage der inländischen Menschen und der ausländischen Menschen wie bei der Ausländerfeindlichkeit, sondern der Bezug wird durch die Rasse der Menschen hergestellt.

Wer sich dem Rassismus nähert, wird als Rassist bezeichnet. Ein solcher Mensch glaubt, dass die verschiedenen menschlichen Rassen nicht nur in ihrem Aussehen unterschiedlich sind, beispielsweise durch die Hautfarbe, sondern sein ganzes soziales Wesen ist völlig unterschiedlich zu anderen Rassen. Teil der Theorie ist demnach, dass Menschen gleicher Rasse auch zusammengehören und dass die eigene Rasse viel höherwertiger ist als jene Rasse fremder Menschen.

Deshalb glauben Rassisten auch, dass es legitim ist, Menschen anderer Rasse zu unterdrücken und selbst vor der Anwendung von Gewalt wird in manchen Fällen nicht zurückgeschreckt, besonders dann, wenn man in Gruppen auftritt. Die Opfer sind in solchen Situationen alleine und erhalten auch keinen Schutz durch die Behörden.

Rassismus und Wahlen

Immer wieder gerät der Rassismus in den Wahlkampf und wird zur Diskussionsplattform für die kandidierenden politischen Parteien, ohne dass für die betroffenen Menschen die Chance auf eine Verbesserung der Lebenssituation möglich wird. Dabei zeigt sich, dass gelungene Integration sehr wohl ein friedliches Miteinander bringt und viele Argumente gegen Ausländer, vor allem im Wahlkampf, sind falsch. Die Ausländer zahlen mehr Geld in die Sozialkasse ein als sie an Sozialleistungen bekommen und übernehmen Aufgaben, für die sich die Inländer zu schade sind.

Trotzdem wird stets das Ausländerthema vor allem von rechtspopulistischen Gruppierungen aufgegriffen, um Stimmung gegen diese Menschen zu machen.

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Im Verlaufe der Geschichte hat sich immer wieder die Ausländerfeindlichkeit als eine Antriebsfeder herausgestellt, sei es als Motivation, Kriege zu beginnen oder auch für Völkermord oder Verdrängung ganzer Volksgruppen. In der modernen Politik wird von solchen Möglichkeiten zum Glück meist Abstand genommen, aber Themen wie Asyl und Flüchtlinge, hinter denen die Fremdenfeindlichkeit verstekct werden kann, sind im Rahmen des Populismus ein geeignetes Mittel, um auf Stimmenfang zu gehen.

Je problematischer die soziale Situation vieler Menschen ist, umso eher bietet man mit den Ausländern ein Ventil an, um den Frust rauszulassen - auch wenn die Ausländer mit der eigenen Situation gar nichts am Hut haben. Die Auswirkungen können offen gezeigter Rassismus oder auch Kommentare im Sinne von Hassposting in den sozialen Medien sein.

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    Infos zum Artikel

    Rassismus in der PolitikArtikel-Thema: Rassismus in Politik und Gesellschaft

    Beschreibung: Politik und Ausländer: der Rassismus ist ein negativer Ausdruck in der Politik und Gesellschaft und umschreibt das Verhalten gegenüber fremden Menschen.

    letzte Bearbeitung war am: 29. 09. 2020