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Ausländerfeindlichkeit

Vorurteile gegenüber ausländischen Menschen

Die Ausländerfeindlichkeit war immer schon ein Thema, sie wurde aber durch die Globalisierung noch verstärkt. Dabei handelt es sich um Vorurteile gegenüber Menschen, die aus dem Ausland in das Land gekommen sind und denen man nicht so recht über den Weg traut und die oft aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden und sich wie ein Fremdkörper fühlen, auch wenn sie schon Jahrzehnte im Land sind und oft längst die Staatsbürgerschaft angenommen hatten.

Ausländerfeindlichkeit in der Politik

Durch die Globalisierung und die neuen Reisemöglichkeiten ist die Frage der Ausländer im Inland keine Frage der Nachbarstaaten mehr, sondern Menschen aus Afrika und Asien kommen in die europäischen Länder, weil sie entweder politisch verfolgt wurden oder weil sie sich hier ein besseres Leben erhoffen.

Jene, denen man die Aufnahme in die Gesellschaft zugestanden hat, beispielsweise durch ein Asyl-Aufnahmeverfahren, sind damit aber längst nicht integriert. Sie werden von vielen Menschen ignoriert, geschnitten oder sehr skeptisch betrachtet, weil man sich in der Nähe der Ausländerinnen und Ausländer unwohl fühlt, obwohl es keinen Grund dafür gibt.

Dieses Klima der Unsicherheit spielt in der Politik eine große Rolle, denn die politischen Parteien sind zwar nicht hauptverantwortlich für die Vorurteile, aber sie können ein entsprechendes Klima schaffen, um die Vorurteile vollends entfalten zu lassen. Besonders in Wahlkampfbewegungen wird gerne mit Zitaten und Sprüchen gearbeitet, die in diese Richtung gehen.

Ausländerfeindlichkeit in der Bevölkerung

Viele Menschen fühlen sich dadurch angesprochen, obwohl sie eigentlich keine ausländerfeindlichen Menschen sind. Daher ist in der Poltik ein sensibler Umgang mit dem Thema Integration, Ausländer und natürlich auch Ausländerfeindlichkeit wichtig. Ein Blick in die täglichen Nachrichten rund um politische Ereignisse zeigt aber, dass der Trend genau in die Gegenrichtung weist. Es wird häufig gegen Ausländer gesprochen und argumentiert, weil die Parteien, die sich dieser Themen annehmen, viele Stimmen bei Wahlen und damit einen eigenen Erfolg erhoffen. Was sie damit in der Gesellschaft anrichten können, ist ihnen völlig egal.

Die Ausländerfeindlichkeit ist auch im Zusammenhang mit dem Status der Gesellschaft zu sehen. Wenn es den Menschen gut geht und alle sich wohl fühlen, hat das Vorurteil gegenüber Ausländern keinen Platz, weil es keinen Grund zur Sorge gibt. Ist aber die Arbeitslosigkeit hoch und muss man trotzdem viele Steuern zahlen, dann wächst die Sorge um die Zukunft und da bieten sich die Ausländer als Ventil an, um seinen Sorgen Ausdruck zu verleihen.

Ein Beispiel dafür ist in Ostdeutschland eine entstandene Bewegung namens Pediga, was für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" steht. Der Haken: in Ostdeutschland gibt es so gut wie keine Ausländer aus dem arabischen Raum oder aus dem Nahen Osten, doch die Menschen haben große soziale Sorgen und ein Ventil gefunden, diese zum Ausdruck zu bringen - nur ist das Argumentieren gegen Menschen anderer Nationen und/oder Kulturen völlig falsch und löst die Probleme nicht.

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