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H-Milch (3,5 % Fett)

Haltbarmilch: hält länger, hat aber weniger Vitamine

In den späten 1960er-Jahren entstand der Trend, neben der bekannten Vollmilch (Trinkmilch) auch eine H-Milch anzubieten. H-Milch, die Kurzform von Haltbarmilch, unterscheidet sich im wesentlichen von der Vollmilch durch die Form der Erhitzung.

Haltbarmilch

Erzeugung der H-Milch (Haltbarmilch)

Vollmilch wird pasteurisiert, das bedeutet, dass sie auf 75 Grad für etwa eine halbe Minute erhitzt wird. Dadurch werden gefährliche Keime abgetötet und die Sicherheit für den Menschen erhöht. Die H-Milch wird im Gegensatz dazu sehr viel stärker erhitzt, weshalb man von einer Ultrahocherhitzung spricht. Das hat zur Folge, dass Vitamine und Mineralstoffe stärker verloren gehen als bei der Pasteurisierung.

H-Milch und Ernährung

Somit ist die H-Milch mit der Stärke ausgestattet, dass man eine Packung dieser Milchsorte einige Monate ungekühlt aufbewahren kann, ohne dass die Qualität darunter leidet. Aber gleichzeitig ist der Nachteil gegeben, dass die H-Milch weniger wertvolle Nährstoffe beinhaltet, für die die Milch aber bekannt ist.

Durch neuere Verfahren konnte der Verlust bei den Vitaminen und Nährstoffen aber eingedämmt werden, sodass die H-Milch auch Nährstoffe in guter Quantität bereitstellt.

Die Haltbarmilch bietet eine ganze Menge an Vitaminen und Nährstoffe, wobei es auch verschiedenste Produkte gibt. Es ist also vom Fettanteil abhängig und vom Produkt selbst. Durch die neuen Techniken konnten zahlreiche Nährstoffe erhalten bleiben. Geht man von einer normalen Haltbarmilch mit 3,5 % Fettanteil aus, so kann man mit einem Viertel Liter Milch bereits ein Viertel des Vitamin B2 an Tagesration erreichen. Auch Vitamin B12 und Kalzium wird reichlich geliefert.

Phosphor, Kalium und Natrium sind so wie Biotin weitere Nährstoffe, die man auch über die Haltbarmilch hereinholen kann und damit wird die empfohlene Tagesmenge bereits zu einem erheblichen Teil abgedeckt.

H-Milch als Plan B

Vor allem ist die Haltbarmilch aber praktisch. Viele nutzen sie als Plan B, wenn die normale Milch im Kühlschrank plötzlich nicht mehr ist und es ist Sonntag nachmittag und eine Einkaufsmöglichkeit nicht in Sicht oder draußen regnet es wie verrückt. Dann kann man die Haltbarmilch genauso nutzen und seine Jause genießen. Dass man damit auch jede Menge Vitamine und Nährstoffe bekommt, ist umso besser.

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H-Milch

Die H-Milch heißt eigentlich Haltbarmilch und hat meist 3,5 % Fettgehalt, wobei sie einige Monate ungekühlt aufbewahrt werden kann.

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