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Elefantenrunde im Fernsehen

Elefantenrunde: Kandidaten der Parteien im TV

Lange Jahre hat das Fernsehen, obwohl längst etabliert, für direkte Diskussionen vor einer wichtigen Wahl keine Rolle gespielt, ehe die TV-Konfrontationen beliebt wurden. Diese erreichen hohe Einschaltquoten, auch wenn die Spannung meist eher gering ist, weil man die Versprechen und Ankündigungen der jeweiligen Politikerinnen und Politiker ohnehin schon oft gehört hat.

Elefantenrunde im TV-Wahlkampf

Eine besonders interessante Konstellation bietet aber die Elefantenrunde. Der Begriff der Elefantenrunde hat sich bald durchgesetzt und damit wird eine TV-Sendung interpretiert, bei der alle Spitzenkandidat/innen der im aktuellen Parlament vertretenen Parteien aufeinander treffen. Normalerweise gibt es die TV-Duelle oder TV-Konfrontationen, bei denen zwei Spitzenkandidat/innen über aktuelle Fragen und Ziele diskutieren.

Bei der Elefantenrunde sind es hingegen alle im Parlament vertretenen Parteien und das können dann auch schon vier oder fünf Personen sein, die aufeinandertreffen. Die Oppositionsführer werfen natürlich der Regierung Fehler in der politischen Arbeit vor und die Spitzenkandidaten der Regierungsparteien - oder der Regierungspartei - verteidigen die Erfolge der Regierungsarbeit und wünschen sich die Wiederwahl.

Das ist soweit auch wenig überraschend. Interessant ist es bei der Elefantenrunde zu beobachten, wie die einzelnen Vertreter ihrer Parteien mit den anderen Gesprächspartnern umgehen. Daraus lässt sich interpretieren, welche Regierungsvarianten nach der Wahl denkbar und sinnvoll sein könnten.

Elefantenrunde und Wahlausgang

Diese TV-Konfrontation aller aktuell im Nationalrat vertretenen Parteien ist insofern für die Wählerinnen und Wähler relevant, als man die Reaktionen kennenlernen kann und auch sieht, wie sich die einzelnen Spitzenleute verhalten. Damit ist nicht nur das Verhalten selbst gemeint, sondern auch, wie schnell man auf überraschende Fragen oder Vorwürfe reagieren kann. Ist man souverän oder ist man scheinbar unsicher? Solche Beobachtungen entscheiden die Wahl nicht, sie können sie aber beeinflussen.

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Soziale Medien

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