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Bauernregeln und Gott und die Welt

Göttlicher Wille und die Menschheit als Grundlage

Neben den Bauernregeln der Lostage und der Monate, gibt es viele weitere wie jene der Jahreszeiten, jene der Winde, der Tierwelt und auch jene, die sich mit "Gott und der Welt" auseinandersetzen. Deren gibt es sogar sehr viele wie die nachstehende, ziemlich lange Liste an Bauernregeln zum Thema zeigt.

Bauernregeln über Gott und die Welt

Gott macht das Wetter und die Menschen den Kalender.
Wenn Gott es nicht regnen lässt, so lässt er es tauen.
Was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.

Man muss dem lieben Herrgott helfen, gutes Korn zu machen.
Vor finstrer Sonne in der Blüte der liebe Gott das Korn behüte.
Gott gibt Sonnenschein für des Armen Brot und des Reichen Wein.

Gott hat seine Zeiger und Kalender am Himmel geschrieben.
Was Gott nicht gibt an Korn, das gibt er an Stroh.
Wenn Gott reichlich gibt, der soll nicht täglich St. Martinsabend halten.

Wenn Gott will, regnet es bei jedem Wind.
Wenn Gott es regnen lässt, gedeihen des Armen Nesseln sowohl als des Reichen Rosen.
Gott sendet warmen Wind, wenn die Schafe geschoren sind.

Gott segnet, auch wenn es regnet.
Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.
Viel Hopfen, viel Korn, viel Speis und Trank und Gott dem Herrn verdoppelten Dank.

Vor späten Baumblüten, soll den Gärtner Gott behüten.
Der Pflug erhält die Welt.
Die Zeit bringt Frucht, nicht der Acker.

Ackern und düngen ist besser als beten und singen.
Besser weniger säen und wohl ackern, denn viel säen und übel ackern.
Wer Stroh drischt, kein Korn erwischt.

Der Acker ist der dankbarste Schuldner.
Ein guter Gärtner macht aus Holzäpfel Pfirsiche.
Guter Boden macht den Bauern reich aber nicht sogleich.

Jedes Getreide hat sein Stroh.
Je höher das Gras je näher die Sense.
Nach einem vollen Jahr kommt ein mageres.

Besser ein reicher Bauer als ein armer Edelmann.
Wer den Acker zu gut baut, wenig Früchte schaut.
Ein Boden bringt nicht immer gutes Korn.

Samen sät man und schütt ihn nicht mit Säcken aus.
Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut.
Wenn´s donnert, wachen die Gebetbücher auf.

Der Acker muss schwächer sein als der Bauer.
Wer gute Ernte machen will, der düng´ und pflüg´ und grabe viel.
In einem guten Jahr wächst Korn für zwei schlechte.

Der Landmann muss seinen Pflug selbst führen, wenn es gedeihen soll.
Gut Korn gibt gut Brot.
Scharfe Pflüge machen tiefe Furchen.

Was man nicht am Heu hat, das hat man am Stroh.
Wer zu tief sät, dem erstickt der Keim.
Hat der Bauer Geld, hat´s die ganze Welt.

Das eine Jahr lehrt das andere nicht.
Wer säet, ehe er pflügt, dem fressen die Vögel die Samen.
Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln.

Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.
Wer für sein Vieh sorgt, der sorgt für seinen Geldbeutel.
Je fetter das Gras, je besser die Milch.

So man den Acker bauen tut, trägt er Früchte, bös oder gut.
Eines weisen Mannes Ernte dauert das ganze Jahr.
Zeit macht Heu aus dem Gras.

Im guten Jahr trägt auch ein schlechtes Feld.
Der Boden trägt gut, wenn der Herr selbst das Beste tut.
Grobe Säcke kann man nicht mit Seide nähen.

Auch nach einer schlechten Ernte muss man wieder säen.
Es findet sich alles in der Ernte, was und wie einer gesät hat.
Ein aufrichtiges Donnerwetter ist besser als ein falsches Vaterunser.

Was man den Armen gibt, wächst in der Furche wieder.
Schnell gesät ist besser als zu spät.
Auf fremden Acker steht die Saat gut.

Wenn man vom Korn spricht, sieht der Müller nach dem Winde.
Halber Mist genügt, wenn man im Sommer pflügt.
Die Tage sind Brüder, aber selten ist einer dem andern gleich.

Wenn der Boden zu fest ist, erstickt die Frucht.
Der Papst und der Bauer wissen mehr als der Papst allein.
Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater, so die Buben.

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