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Bauernregeln und Pflanzen

Pflanzenwelt aus Sicht der Bauernregeln

Neben den Bauernregeln der Lostage und der Monate, gibt es viele weitere wie jene der Jahreszeiten, jene der Winde oder auch jene, die sich mit den Pflanzen auseinandersetzen. Die Bauern verbringen fast das ganze Jahr im Freien und haben daher einen engen Kontakt zur Natur. Bei den Bauernregeln im Zusammenhang mit Pflanzen geht es weniger um das Wetter als vielmehr um die Ernte.

Bauernregeln über Pflanzen

Auf den kleinsten Raum pflanze einen Baum und pflege sein er trägt dir´s ein.
Auf einem Acker wächst nicht jede Frucht.
Aus grobem Hanf lässt sich keine Seide spinnen.

Wer´s Unkraut ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.
Auch ein guter Baum bringt ungleich Obst.
Unkraut trägt das Feld, wird´s nicht recht bestellt.

Kornblumen sind schön, aber Ähren sind besser.
Hartes Holz will eine starke Axt.
Einen Baum, der zu sehr ins Laub treibt, muss man beschneiden.

Was hoch ausschießt, wird unten bald dürr.
Eine Frucht im Schatten reift spät.
Auch ein frischer Apfel fault, wenn er unter faules Obst fällt.

Ist der Baum gesund, so bringt er Blätter und Früchte.
Ein Baum, der dies Jahr ruht, trägt das folgende doppelt gut.
Was reif ist, das fault gern.

Der schönste Apfel hat oft einen Wurm.
Was nicht blühet, körnert nicht.
Große Bäume geben mehr Schatten als Früchte.

Wer Gras mähen will, den dürfen die Wiesenblumen nicht erbarmen.
Nasses Feld braucht kein Wasser.
Man muss heuen, wenn die Sonne scheint.

Wenn man die Reben nicht beschneidet, wird ein Wald daraus.
Das Korn wird alle Jahre einmal reif.
Die besten Birnen werden von den Wespen angebissen.

Spätes Obst liegt am längsten.
Einen Baum mit reifen Früchten darf man nur leise schütteln.
Der Apfel kehrt den Stiel zum Baum, von dem er gefallen ist.

Kurze Zweige, lange Trauben.
Wer im Schatten sitzen will, muss Bäume pflanzen.
Jede Blume muss den Bienen zu ihrem Honig dienen.

Man muss den Kohl verpflanzen, wenn man Köpfe haben will.
Kohl, der langsam wächst, kommt nicht zur Blüte.
Wie die Rübe, so das Kraut.

Wie die Wiese, so die Weide.
Man schneidet den Hafer nicht vor dem Korn.
Unkraut wächst auch unbegossen.

Mancher Baum blüht schön und trägt doch keine Frucht.
Wer Kohl pflanzt, kann keine Bohnen ernten.
Unter den Bäumen regnet´s zweimal.

Die Zwetschke schmeckt nach dem Baume.
Die schlechtesten Beeren sind es nicht, an denen die Wespen nagen.
Eine Pflanze, oft versetzt, gedeiht nicht.

Wo keine Blätter sind, da sind auch keine Früchte.

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