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Ladenöffnungszeiten und Handel

Ladenöffnungszeiten als Rahmenbedingungen

Die Ladenöffnungszeiten sind politisch geregelte Rahmenbedingungen für die Handelsunternehmen. Das bedeutet, dass per Gesetz festgelegt wird, wann und wie lange geöffnet werden darf. Dass diese Rahmenbedingungen nicht in Stein gemeisselt sind, zeigt die Tatsache, welch große Veränderungen es alleine in Österreich im Zusammenhang mit den Ladenöffnungszeiten bereits gegeben hat.

International gesehen gibt es dabei durchaus Unterschiede. Während in einigen Ländern von Montag bis Sonntag wann auch immer geöffnet werden darf, ist das in anderen Ländern eingeschränkt. In Österreich darf zum Beispiel der übliche Handel am Sonntag seine Geschäfte nicht öffnen und die Waren anbieten. Es ist dies ein Argument, das durchaus diskutiert wird, weil manche Einkaufszentren und Handelsketten gerne den Sonntag auch als Handelstag sehen wollen.

Entwicklung bei den Ladenöffnungszeiten

Die Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte sind dabei schon sehr starke und betreffen die Handelsangestellten in erster Linie. Es ist noch nicht so lange her, da war am Samstag um spätestens 13.00 Uhr geschlossen. Wochentags gab es Einkaufsmöglichkeiten bis meist 18.00 Uhr - heute kann man im Supermarkt bis 19.30 Uhr einkaufen und auch am Samstag ist das Einkaufen am Nachmittag nichts Ungewöhnliches mehr - die alten Regelungen sind kaum mehr vorstellbar. Die aktuellen waren aber nur umsetzbar, indem man beim Personal neue Formen gefunden hat und mit Schichtbetrieb und flexibeln Arbeitszeiten Lösungen erarbeitet hatte.

Auch bestimmte Tage im Jahr waren heftig umstritten und zeigen die Entwicklungen bei den Ladenöffnungszeiten. Ein besonderer Tag und Grundlage für viele Diskussionen war der 8. Dezember, der eigentlich ein Feiertag ist. Weil aber gerade in der Adventzeit die Menschen den freien Tag zum Einkaufen nützen könnten, forderten viele Unternehmen, dass der 8. Dezember geöffnet werden sollte. Die Kirche war traditionell dagegen, die Wirtschaft dafür und nach anfänglichen Eigeninitiativen wurde letztlich auch der 8. Dezember zu einem offiziellen Einkaufstag, der zu den stärksten der gesamten Adventzeit zählt.

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