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Längst lässt sich der Klimawandel nicht mehr leugnen und die Sommer werden immer heißer, aber auch Frühling und Herbst warten mit Temperaturen auf, die es in früheren Jahrzehnten nicht gegeben hatte. Das hat auch für die Volkswirtschaft große Auswirkungen, weil es entsprechende Problemfelder gibt und weil auch das Konsumverhalten sich den neuen Gegebenheiten anpasst oder die Interessen überdacht werden.
Die Winter werden wärmer und schneearmer, die Sommer noch heißer und auch trockener. Daraus folgt, dass das Skifahren immer aufwendiger angeboten werden muss, weil ohne künstlicher Beschneiung viele Skigebiete aufgeben müssten, weshalb man bei den Ticketpreisen tiefer in die Tasche greifen muss.
Im Sommer sieht die Sachlage noch viel dramatischer aus, denn die Nächte kühlen sich viel schwerer ab, man kann sich nicht gut erholen, findet weniger Schlaf und die Hitzewellen werden häufiger und länger. Eigentlich ist das bitter, denn es gibt wochenlanges Traumwetter mit tiefblauem Himmel und Sonne pur. Aber die Temperaturen klettern dadurch nahezu täglich in die Höhe, und zwar so hoch, dass man seine Freizeitaktivitäten kaum mehr umzusetzen imstande ist.
Eigentlich wünschen sich die Menschen ein herrliches Wetter für ihren Urlaub oder auch für einen Ausflug am Wochenende. Selbst das Zusammensitzen im Gastgarten sollte doch bei sommerlichem Wetter gelingen können. Immer öfter stellen die Menschen aber fest, dass das gar nicht mehr so einfach ist und verändern ihre Gewohnheiten oder suchen überhaupt Schutz vor der Hitze.
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Während im Winter die Entscheidung noch klar ist, ob man sich für den Wintersport entscheidet oder es aus Kostengründen sein lässt, ist in der warmen Jahreszeit die Veränderung im Konsumverhalten vielschichtiger. Denn die lange Schlange beim Straßengeschäft eines Eissalons sieht man immer seltener. Das hat mit den deutlich höheren Preisen durch die Inflationsrate natürlich auch zu tun, aber es hat auch damit zu tun, dass das herrlich frische Eis zwar noch immer schmecken würde, aber in Wirklichkeit bei 35 Grad im Schatten zerrinnt, bevor man es richtig genießen kann.
Prompt ist eine Entscheidung gegen den Erwerb gefallen und trifft die Anbieter hart, obwohl das Wetter genial für den Eiskonsum wäre. Solche Entscheidungen werden immer öfter getroffen, denn so mancher bleibt lieber Zuhause und wirft den Computer an, um ein Spielchen zu wagen, statt im Gastgarten zu schwitzen. Gerne entscheidet man sich zwar nicht gegen den Gastgarten, weil auch die Wohnungen aufgeheizt sind, aber man ist von der Hitze doch besser geschützt.
Und dann wird ein Kartenspiel gelegt, man wählt ein Actionspiel zur Unterhaltung oder fordert sein Glück per Online Casino Echtgeld heraus, sei es beim Poker oder den vielen Slots wie der Variante Pirots. Wer nicht spielen will, kann auch chatten oder sich anderweitig in der Wohnung unterhalten, weil es draußen einfach zu viel dampft.
Ein praktisches Beispiel der dramatischen Art war der Sommer 2026, als in großen Teilen Europas schon im Frühjahr wahnwitzige Hitzerekorde erzielt wurden und es Waldbrände von Spanien über Frankreich bis Österreich und runter nach Griechenland gab, Temperaturrekorde jenseits der 40 Grad inklusive. Ging man durch Städte wie Wien, Paris oder auch München, dann stellte man fest, dass viele Gastgärten betriebsbereit sind, aber leer. Den Leuten ist einfach zu heiß geworden, um sich im Gastgarten zu erfrischen. Sehr gerne würden sie weiterhin ihr Bier konsumieren und ein Abendessen wählen, aber die Rahmenbedingungen lassen es kaum zu.
Die Gastronomie ist damit ein erster, benannter Verlierer einer lang anhaltenden Hitzeperiode, denn auch die Urlaubsgäste kühlen sich lieber ab, als im Gastgarten zu schwitzen. Selbst technische Lösungen in unmittelbarer Nähe der Sitzgelegenheiten helfen da kaum. Der Bogen spannt sich vom klassischen Wirtshaus bis zum großen Restaurant, aber auch Angebote wie die erwähnten Eissalons merken, dass viel Kundschaft fehlt.
Ebenfalls zu den Verlierern zählen zahlreiche Anbieter von Freizeitveranstaltungen. Zwar ist etwa das Donauinselfest in Wien gegen Ende Juni selbst bei großer Hitze voll, aber viele kleinere Festivals oder anderer Events merken, dass der Besuch schon deutlich besser war. Und nicht immer kann man die Inflationsrate und die teurer gewordenen Preise dafür verantwortlich machen.
Anders sieht die Sachlage bei den Kinos aus. Neben den Kirchen sind vor allem die Kinos mit dem Ruf ausgestattet, kühl zu sein. Während die Kirchen aufgrund des Aufbaus von Natur aus kühlere Innentemperaturen anbieten kann, sind in den Kinos die technischen Klimaeinrichtungen dafür zu verantworten. Einen spannenden Film schauen zu können und sich ein paar Stunden abzukühlen, macht bei heißem Wetter durchaus Sinn und wird häufig genutzt. Spielt es zudem aktuell sehr interessante Filme, ist die Kombination sogar noch öfter Ziel des veränderten Konsumverhaltens. Zwar wäre die Erfrischung im Bad oder am See üblich, aber das Kino kann durchaus auch Erfrischung auf andere Weise bieten.
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Der absolute Superstar einer langen Hitzeperiode wie in den Sommer 2003 und 2026 ist aber der Elektrohandel. Jener hat im Hochsommer lange Zeit einen durchschnittlichen Wert erzielt, aber seit die Sommermonate immer wärmer werden, steigt das Interesse an allem, womit man kühlen kann. Da sind vor allem die Klimaanlagen und jede Form von Klimagerät gefragt, der Tischventilator für daheim, dem Home-Office oder auch dem Arbeitsplatz im Unternehmen spielt aber auch eine große Rolle.
So mancher Friseurladen kann kaum mehr betrieben werden, wenn es keine Kühlung gibt und der ohnehin Wärme anbietende Computer ruft geradezu nach der Notwendigkeit eines Ausgleichs zumindest eines Ventilators. Gibt es nichts dergleichen im Laden zu kaufen, dann haben die Unternehmen im Elektrohandel ein sehr gutes Geschäft gemacht und es gibt große Hitze, das lässt sich so leicht dokumentieren.
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