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Bauernmärkte und Wochenmärkte

Bauernmärkte: Traditionelle Marktsituation

Der Bauernmarkt ist eine schon vor vielen Jahrhunderten eingeführte Tradition des Handels von Bauern und Landwirte, die ihre Waren in den Städten auf dem Markt angeboten haben. Das hatte den Vorteil für die Bauern, dass sie viele Kunden erreichen konnten, die es in der Stadt nun einmal vermehrt gibt und für die Kunden hatte es den Vorteil, dass sie keine langen Wege beschreiten müssen, um zu den landwirtschaftlichen Waren zu gelangen.

Bauernmärkte im Trend
Diese alte Tradition ist heute immer noch gegeben - mehr noch: durch Umweltdiskussionen sind die Bauernmärkte sogar beliebter denn je. Denn eigentlich könnte man sich die Äpfel und anderes Obst oder Gemüse auch im Supermarkt kaufen. Umwelttechnisch ist aber das Obst und Gemüse auf dem Bauernmarkt weit besser, denn hier wird nicht mit Plastik eingepackt und man kann den direkten Kontakt zum Erzeuger erstellen und sich auch über das Herstellungsverfahren informieren.

Durch den Drang zu Bio stieg auch die Bedeutung und Wertschätzung der Bauernmärkte stark an. Wobei man mehrere Definitionen kennt, die aber im Wortschatz nicht so stark Eingang nehmen. Ein Bauernmarkt ist ein Marktplatz mit ausschließlich angebotenen Produkten eigener Erzeugung. Ein Wochenmarkt hingegen ist ein Markt, bei dem auch Kleidung und andere Produkte angeboten werden, mit denen man handelt, die man aber nicht selbst erzeugt hat.

Dazu gibt es noch den Straßenmarkt. Es handelt sich dabei um eine regelmäßige Veranstaltung, bei der die Marktstände tatsächlich mobil sind, das heißt, es gibt keine fixe Verankerung oder eine feste Konstruktion. Die meisten Wochenmärkte in den Großstädten haben bereits feste Anlagen, in denen die Waren angeboten werden und reine Straßenmärkte, bei denen man jeden Verkaufsstand wegschieben könnte, gibt es kaum mehr.

Bauernmärkte und ihre Funktion
Bauernmärkte haben in den Großstädten eine wichtige Funktion, weil sie beliebt und immer aktuell sind. Bio ist in und gesunde Ernährung wird auch immer wichtiger. Auf dem Land gibt es die Bauernmärkte ebenso, damit die Menschen keine langen Wege auf sich nehmen müssen. Dort gibt es je nach Region und Stadtgröße fixe Termine, zum Beispiel jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Interessant ist der Bauernmarkt auch deshalb, weil man direkt mit den Erzeugern über die Produkte sprechen kann. So baut sich auch eine enge Verbindung auf, wenn man zum Beispiel regelmäßig einkauft und die Bauern oder andere Anbieter schon kennt.



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