Sie sind hier: Startseite -> Urlaub -> Flug-ABC -> ILS

ILS oder Instrumentenlandesystem

Technische Unterstützung bei der Flugzeuglandung

Die Abkürzung ILS bedeutet Instrumentenlandesystem und ist ein System aus verschiedenen Sendern, die den Anflug auf eine Landebahn eines Flughafens auch bei schlechtem Wetter ermöglichen kann. Gerade die schlechten Sichtverhältnisse - beispielsweise bei Schneefall - lassen die Landung zu einem schwierigen Unterfangen werden und hier unterstützt das ILS nachhaltig.

ILS oder Instrumentenlandesystem

Die wesentlichen Komponenten des ILS sind der Landekurssender und der Gleitwegsender. Der Landekurssender zeigt den horizontalen Kurs während der Gleitwegsender den Winkel zur Landebahn anzeigt. Der Winkel hat dabei zumeist einen Wert von 3 bis etwa 3,5 Grad zur Landebahn und kann durch den Sender gut von Bord aus kontrolliert werden.

Weitere Hilfestellungen erhält der Pilot durch die Einflugzeichen. Es gibt dabei das Voreinflugzeichen und das Haupteinflugzeichen, wobei das erste blaue Signale aussendet, das zweitere orange. Ziel der Einflugzeichen ist es, dem Piloten die Entfernung zur Landebahn anzuzeigen, was gerade bei schlechter Sicht von enormer Bedeutung ist. Damit kann er viel leichter abschätzen, wie weit das Flugzeug noch entfernt ist und ob man die richtige Höhe und die richtige Route gewählt hat.

Zusätzlich gibt es bei vielen Landebahnen weitere optische Hilfestellungen wie extrem helle Lichtsignale neben den Landebahnen, um die Orientierung noch besser anzeigen zu können. Diese Lichtsignale bestehen aus stark gebündeltem Licht, das sofort erkennbar wird und bei falscher Lage rasche Korrekturen ermöglicht.

ILS ist damit ein System verschiedener Werkzeuge, um die sichere Landung zu ermöglichen, selbst wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Es ist ein Teil der Flugtechnik, der die Fliegerei sicherer gemacht hat und aus dem täglichen Flugverkehr und seiner Anwendung nicht mehr wegzudenken ist. Zwar würde die Landung ohne ILS auch gelingen, aber so einen Ausfall des Systems wünscht man sich nicht wirklich.

Ebenfalls interessant:

Flugzeugumlauf

Mit dem Begriff Flugzeugumlauf umschreibt man die planmäßigen Einsätze von Flugzeuge mit dem Ziel, möglichst viele Flugstunden pro Tag für eine höhere Effizienz zu erreichen.

Slot

Flughafen und Organisation: das Slot ist das Zeitfenster am Flughafen, wodurch man 15 oder 30 Minuten Zeit hat, um den Landeanflug durchzuführen.

RadarVirtuel

Flugverkehr im Internet: das virtuelle Flugradar von RadarVirtuel, zeit alle Flugbewegungen über Europa direkt im Internet.

Handgepäck

Bericht über die Erlaubnis, Handgepäck wieder im Flugzeug mitnehmen zu dürfen und die Vorschriften für die Flugreise.

Gabelflug

Flugarten im Flugreiseverkehr: der Gabelflug ist ein Begriff und eine Umschreibung für eine Flugreise mit verschiedenen Flughäfen.

Kerosinzuschlag

Der Kerosinzuschlag ist eine zusätzliche Gebühr bei Flugtickets basierend auf dem schwankenden Ölpreis, der im Jahr 2004 eingeführt wurde und zu Preisänderungen führen kann.

Point to Point Code Share

Point to Point Code Share ist der Begriff für Direktflüge auf dem Flugsektor, bei denen zwei Fluggesellschaften zusammenarbeiten und das gleiche Flugzeug unter eigenem Code nutzen.

Billigfluglinie

Fluganbieter: die Billigfluglinie, auch oft als Billigfluggesellschaft bezeichnet ist ein Zeichen des Konkurrenzkampfes in der Luft.

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Zurück zum Hauptthema

Übersicht Flug-ABC

Startseite Urlaub