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Funkfeuer bei der Flugreise

Zusätzliche Navigationshilfe für das Flugteam

Rund um die Flugreise gibt es eine ganze Reihe von Begriffe. Manche betreffen die Fluggäste auch wie die Passagierliste, andere beziehen sich auf das Fliegen selbst und die Flugtechnik. Ein Beispiel für die zweite Gruppe ist das Funkfeuer, das nichts mit einem technischen Problem am Flugzeug zu tun hat - es ist eher eine wichtige Hilfestellung.

Definition Funkfeuer

Unter einem Funkfeuer versteht man in der Luftfahrt Navigationshilfen, die auf Radiobasis arbeiten. Es gibt zwei zentrale Systeme, die im Flugzeug ausgewertet werden können und die vor allem für den Instrumentenflug eine wesentliche Stütze sind, um sich besser orientieren zu können.

Systeme beim Funkfeuer

Das erste System nennt man Mittelwellenfunkfeuer, international auch "Non Directional Beacons oder NDB), das ungerichtet Signale aussendet. Ungerichtet bedeutet, dass die Linien nicht immer aus einer Richtung kommen, sondern auch einen deutlichen Schwenk machen können, sodass sich das Flugzeug plötzlich in einem starken Winkel zur Funkquelle befindet.

Das andere System ist das Drehfunkfeuer oder "Very High Frequency Omni-directional Radio Range bzw. VOR), das gerichtet agiert und damit genaue Kurslinien repräsentiert, die man mit dem Flugzeug exakt abfliegen kann.

Neben diesen beiden Systemen gibt es noch Entfernungsmessgeräte, die die Navigation zusätzlich ergänzen und Hilfestellung leisten. Für den Instrumentenflug sind zwei VOR-Empfänger vorgeschrieben und auch ein Entfernungsmessgerät - kurz DME - muss an Bord sein, um die Navigationshilfen entsprechend in Anspruch nehmen zu können.

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