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Lostage im März

Bauernregeln auf Basis der Lostage

Die Lostage sind ein wesentlicher Bereich der Bauernregeln, also jener Wettervorhersagen, die sich auf das aktuelle Datum beziehen und einen späteren Zeitpunkt vorhersagen. Diese Lostage haben das ganze Jahr über ihre Funktion und ihr fixes Datum. Der 10. März etwa ist ein Lostag im Monat März und gilt jedes Jahr so wie es auch Lostage in den anderen Monaten gibt.

Das bedeutet, das man von diesem bestimmten Datum und seinem Wetter auf eine spätere Jahreszeit schließen kann. Das stimmt natürlich nicht immer, aber es stimmt erstaunlich oft. Um beim Beispiel vom 10. März zu bleiben: dieser Lostag bezieht sich nicht unmittelbar auf einen späteren Zeitpunkt, sondern sagt das Wetter für die nächsten 40 Tage voraus. Wenn also die Lufttemperatur an diesem 10. März erstaunlich hoch ist, bleibt es auch 40 Tage - dieser Bauernregeln zufolge - warm oder vielleicht auch zu warm für die Jahreszeit.

Bauernregeln im März auf Basis der Lostage

Lostage März1. März
Regnet`s stark an Albinus, macht`s dem Bauern viel Verdruß.
Wenn es an St.Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh.

3. März
Kunigund macht warm von unt´
Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde
Ist Kunigunde tränenschwer, dann bleiben oft die Scheunen leer
Wenn es donnert um Kunigund, treibt´s der Winter noch lange bunt.
Wenn es Kunigunden friert, sie´s noch vierzig Nächte spürt.

5. März
Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss.

6. März
Mit ihren Herden wieder hin ziehen die Schäfer an Fridolin.

7. März
Perpetua kalt, Winter lang.
Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras.

10. März
Wie die vierzig Märtyrer das Wetter gestalten, so wird es noch 40 Tage lang langen.
Wie es an vierzig Rittern wittert, wittert es noch vierzig Tage.

11. März
Bringt Rosamunde (11.) Sturm und Wind, so ist Sibylla uns gelind.

12. März
Am Gregorstag schwimmt das Eis im Meer.
St. Gregor und das Kreuze macht den Tag so lang als wie die Nacht.
Um Gregor kommt die Schwalbe vor.
An Gregori muss der Bauer mit der Saat ins Feld.
Geht am Gregoriustage der Wind, so geht er, bis Jakobi kimmt.

15. März
Lukretia feucht, bleiben die Kornsäcke leicht.

17. März
Friert"s an St. Gertrud, währt der Winter noch zwei Wochen.
St. Gertrud sonnig, wird"s dem Gärtner wonni.
Ist Gertrud sonnig, wirds dem Gärtner wonnig.
An St. Gertrud ist es gut, wenn in die Erde die Bohne man tut.
Gertrud führt die Kuh zum Kraut.
Sonniger Gertrudentag. Freud´ dem Bauern bringen mag.
Es führt St. Gertraud die Kuh zum Kraut, die Bienen zum Flug und die Pferde zum Zug.
Gertrud bringt uns die Störche her und Bartholomäus macht ihre Nester wieder leer.
Sieht St. Gertraud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß.

19. März
Ist ´s am Josefstag schön, kann"s nur gut weitergehen.
Wenn´s erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr.
Ein schöner Josefstag bringt ein gutes Jahr.
Am Josefstag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.
Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet´ Jahr.
Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag.
Wenn einmal Josefi ist, endet der Winter ganz gewiß.
Am Josephstag wirft man das Licht in den Bach.

20. März Frühlingsanfang
Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit.
Gibt"s im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen. 
Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer. 
Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

21. März
St. Benedikt den Garten schmückt.
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt.
St. Benedikt macht Zwiebeln dick.
Auf St. Benedikt achte wohl, dass man Hafer säen soll.
Zum St. Benedikt lieber eine Ziege tot im Stall als Rauhreif an den Tannen.
St. Benedikt macht die Karotten (Möhren) dick.

25. März
Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts finde.
An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum.
Mariä Verkündigung verkündet das Frühjahr.
In Mariä Verkündigung geht unsere liebe Frau mit einem brennenden Scheit unter der Erde hin.
Mariä Verkündigung heißt und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Werden an Marien die bedeckten Reben aufgezogen, so schadet ihnen kein Frost mehr.
Schöner Verkündigungsmorgen befreit den Bauer von vielen Sorgen.
Ist Marien schön und hell, gibt´s viel Obst auf alle Fäll´.

27. März
Ist an Rupert der Himmel rein, so wird er" s auch im Juni sein

29. März
Wie der 29., so der Frühling

30. März
Wie der 30., so der Sommer

31. März
Wie der 31., so der Herbst

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