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Lostage im Mai

Vom Lostag zur Bauernregel

Über das gesamte Jahr verteilt gibt es sie - die Bauernregeln. Diese Bauernweisheiten, die das Wetter aufgrund langjähriger Beobachtung im landwirtschaftlichen Alltag vorhersagen, stimmen manchmal, manchmal aber auch nicht. Die Bauernregeln sind aber jedenfalls oft unterhaltsamer als die seriöse Wetterprognose. Und manchmal liegen beide Vorhersagen falsch.

Bei den Bauernregeln gibt es zwei Arten: jene, die sich auf ein bestimmtes Datum beschränken und andere, die von Wettersituationen auf spätere Jahreszeiten Bezug nehmen.

Bauernregeln im Mai auf Basis der Lostage

1. Mai
Wenn der 1. Mai schellt, grünt das Feld
Wenn"s Wetter gut am 1. Mai, gibt es viel und gutes Heu.
Fällt Reif am 1. Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei.
Philipp und Jakob Regen, bedeutet viel Erntesegen.
Den ersten Mai fährt man den Ochsen ins Heu.
Taut es am 1. Mai, gibt es den ganzen Monat keinen mehr.

3. Mai
Wie"s Wetter am Kreuzauffindungstag , bis Himmelfahrt es bleiben mag.
Wenn es am Kreuztag heftig regnet, dann werden alle Nüsse leer und sind nicht gesegnet.
Heilig Kreuztag nass, wächst nirgends Gras.

4. Mai
Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut tragen kann.

7. Mai
Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus.
Weint Tränen der Stanislaus, tut uns das nicht leid. Werden blanke Heller daraus über kurze Zeit.

8. Mai
Vom 8. bis 14. Mai müssen Bohnen und Gurken in den Boden nei".

10. Mai
Florian und Gordian richten oft noch Schaden an

11. Mai
Der Hl. Mamertz hat von Eis ein Herz

12.-15. Mai Eisheiligen
Mamerz, Pankraz, Servazi, das sind drei Lumpazi.
Die Azius sind strenge Herrn, sie ärgern Gärtner und Winzer gern.
Pankratius und Servatius, die bringen Kälte und Verdruss.
Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
Pankraz, Servaz, Bonifaz schaffen Eis und Frost gerne Platz und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie.
12. Wenn"s an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert 
Pankraz hält den Nackensteif, sein Harnisch klirrt von Frost und Reif.
Wenn es am Pankratiustag schön ist, so ist es ein gutes Zeichen zu einem schönen und reichen Herbst.
13. Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein
Vor Servaz kein Sommer, nach Servaz kein Frost.
Wer sein Schaf schert vor Servaz, dem ist die Wolle lieber als das Schaf.
Nach Servaz findet der Frost keinen Platz
Servatius - Hund der Ostwind ist, hat schon manch" Blümlein totgeküsst.
14. Vor Bonifaz kein Sommer,  nach der Sophie kein Frost
15. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt` Wetter bringt
Vor Nachtfrost bist du sicher nicht, bevor Sophie vorüber ist.
Kalte Sophie sät Lein zu gutem Gedeih´n.

16. Mai
Heiliger Johann Nepomuk, treib uns die Wassergüss zurück

21. Mai
Wie zu Dreifaltigkeit das Wetter fällt, es bis zum Monatsende anhält.
Ist Dreifaltigkeit klar und hell, wächst der Hafer schnell.

24. Mai
Lein, gesät an Esthern wächst am allerbesten.

25. Mai
Wie es sich um St.Urban verhält, so ist`s noch 20 Tage bestellt
Sankt Urbanus - oft ein Grobianus.
Die Witterung an St. Urban zeigt des Herbstes Wetter an.
Ist am Urbanstag das Wetter schön, so wird man volle Weinstöcke seh´n.
St. Urban gibt der Kälte den Rest, wenn Servaz noch etwas übrig lässt.
Scheint am Urbanstag die Sonne, so gerät der Wein zur Wonne. Regnet´s aber, nimmt er Schaden und wird schwer nur wohlgeraten.
St. Urban hell und rein segnet die Fässer ein.

29. Mai
Wieviel Tage vor Fronleichnam Regen, soviel Tage hinterher.

31. Mai
Wer Hafer sät an Petronell´ dem wächst er gut und schnell.
Sä Flachs zu Petronell so wächst er schnell.
Ist es klar an Petronell, messt den Flachs ihr mit der Ell´.

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