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Lostage im Juli

Bauernregeln aufgrund der Lostage

Über das gesamte Jahr verteilt gibt es sie - die Bauernregeln. Diese Bauernweisheiten, die das Wetter aufgrund langjähriger Beobachtung im landwirtschaftlichen Alltag vorhersagen, stimmen manchmal, manchmal aber auch nicht. Die Bauernregeln sind aber jedenfalls oft unterhaltsamer als die seriöse Wetterprognose. Und manchmal liegen beide Vorhersagen falsch.

Bei den Bauernregeln gibt es zwei Arten: jene, die sich auf ein bestimmtes Datum beschränken und andere, die von Wettersituationen auf spätere Jahreszeiten Bezug nehmen.

Bauernregeln im Juli auf Basis der Lostage

2. Juli
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot.
Wie das Wetter an Mariä Heimsuchung, so wird es 40 Tage sein.
Regnet´s am Tag unserer lieben Frauen, da sie das Gebirg tät beschauen, so wird sich das Regenwetter mehren und 40 Tage nacheinander währen.

4. Juli
Regen am St. Ulrichstag, macht die Birnen stichig-mad.
Wenn es am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum.
Ulrich und Veit tun nie wie die Leut.

8. Juli
St. Kilian ist der rechte Rübenmann.
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an.
Kilian, der heilige Mann, stellt die ersten Schnitter an.

9. Juli
An St.Kilian säe Wicken und Rüben an.

10. Juli
Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag.
Wenn es sieben Brüder nicht regnet, so gibt es eine trockene Ernte.

13. Juli
Bringt Margareta Regenzeit, verdirbt der Most weit und breit.
Die erste Birn´ bricht Margaret, darauf überall die Ernte angeht.

15. Juli
Die erste Birn" bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht.
Ist Apostelteilung schön, kann das Wetter der sieben Brüder geh`n.

17. Juli
Regen an Alexe wird zur alten Hexe.

20. Juli
Margaretenregen wird erst nach Monatsfrist sich legen.
Wenn es an Margareta regnet, kommt das Heu schlecht heim.
An Margarethen Regen, bringt Heu und Nüssen keinen Segen.
Regen am Margaretentag, sagt dem Hunger guten Tag.
Regen am Margaretentag bringt viel Klag.
Margaretenregen bringt Segen.
Gegen Margareten und Jakoben die stärksten Gewitter toben.
Die erste Birn" bringt Margaret´,  dann überall die Ernt´ angeht.
Regnet´s am Margarethentag, folgt noch viel mehr Regen nach.

22.  Juli
Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet es an diesem Tage gern.
Am Tage der heiligen Magdalen kann man schon volle Nüsse sehn.
Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet´s an ihrem Tage gern.

23. Juli bis 24. August Hundstage
Klar muss Apollinarius (23. 7.) sein, soll sich der Bauer freu´n.
Heisse Hundstage prophezeien einen kalten Winter.
Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen.  
Hundstage heiss, Winter lange weiss.  
Hundstage hell und klar, zeigen ein gute Jahr. Werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten.

25. Juli
Wenn es zu Jakobi regnet, so regnet es den Weibern in den Backtrog.
Ist Jakobus am Ort, ziehen die Störche bald fort.
Drei Tage vor Jakobi Regen bringt keinen guten Erntesegen.
Wenn Jakobi kommt heran, man den Roggen schneiden kann.

26. Juli
Anna warm und trocken macht den Bauern frohlocken.
Um St. Ann fangen die kühlen Morgen an.
Werfen die Ameisen auf am Annentag, ein strenger Winter folgen mag.

31. Juli
So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein.

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