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Lostage im Jänner

Bauernregeln auf Basis der Lostage

Die Lostage sind bestimmte Tage im Jahr, die es von Jänner bis Dezember gibt und in jedem Monat gibt es bestimmte fixe Tage, die zu einem Kriterium in den Bauernregeln wurden. Das bedeutet, dass etwa jedes Jahr der 1. Jänner, der für viele der Tag zum Ausschlafen nach der Silvesterparty ist, auch ein Lostag ist. Wenn das Wetter am 1. Jänner sehr trocken ist, ist das eine Aussage für den Wetterverlauf im ganzen neuen Jahr, regnet es stark, dann gibt es eine ganz andere Wettersituation.

Man weiß damit nicht, wie das Wetter am Wochenende X sein wird, aber man hat eine Grundinformation, die sich auf die langjährige Beobachtung des Wetters durch die Bäuerinnen und Bauern ergeben hat. Natürlich stimmen die Verbindungen nicht immer, aber wenn man überprüfen würde, ob es ein feuchtes Jahr gab, weil es auch am 1. Jänner geregnet hatte, wird man feststellen, dass diese Lostage sehr oft zugetroffen haben. Öfter, als man meint.

Die Lostage sind ein wesentlicher Faktor der Bauernregeln und zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen bestimmten Tag zum Thema haben. Von diesem aus wird das Wetter für einen späteren Zeitraum festgelegt.

Bauernregeln im Jänner auf Basis der Lostage

Lostage Jänner1. Jänner
Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr
Neujahrsnacht hell und klar, deutet auf ein reiches Jahr.
Wenn es zu Neujahr schneit, gibt es viele Bienenschwärme.
Neujahr Sonnenschein, lässt das Jahr fruchtbarer sein.
Wenn "s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch liegt.
Ein Jahr, das schlecht will sein, stellt sich schwimmend ein.
Am neuen Jahrestag wächst der Tag, soweit der Haushahn schreiten mag.

2. Jänner
Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.

4. Jänner
Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September trüb oder klar.

6. Jänner
Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt"s viel Wein in diesem Jahr.
Dreikönig ohne Eis: Pankraz weiß.
Die Heiligen Drei Könige bauen eine Brücke oder brechen ein.
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Weinjahr.
An Heilig Dreikönig werden die Tage um einen Hahnenschrei länger.
Die Heiligen drei Könige kommen zu Wasser oder gehen zu Wasser.

8. Jänner
St. Erhard mit der Hack, steckt die Feiertag in den Sack.

9. Jänner
St. Julian bricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es

10. Jänner
An Agathe  Sonnenschein bringt viel Korn und Wein.

15. Jänner
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde.

17. Jänner
Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt"s bestimmt ein trockenes Jahr.
Große Kält´am Antonitag, große Hitz´ am Lorenzitag, doch keine lange dauern mag.
St. Anton nehmen die Tage zu um eine Mönchsruh.
St. Antonius mit dem weißen Bart, wenn er nicht regnet, er doch den Schnee nicht spart.

20. Jänner
An Fabian u. Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
Fabian und Sebastian lassen den Saft in die Bäume gahn.
Fabian im Nebelhut tut den Früchten gut.
Sturm und Frost an Sebastian ist den Saaten wohlgetan.

21. Jänner
Wenn St. Agnes und Vincentius (22.) kommen, wird neuer Saft im Baume vernommen.
Scheint am Agnestag die Sonne, wird die Frucht wurmig. Ist es bewölkt, wird gesunde Frucht.

22. Jänner
Geht Vinzent im Schnee, gibt´s viel Heu und Klee.
St. Vinzenz Sonnenschein, füllt das Fass mit gutem Wein
Vinzenz Sonnenschein bringt viel Korn und Wein, bringt er aber Wasserflut, ist"s für beides nicht gut.
Ist an Vinzenz Sonnenschein, gibt es viel und guten Wein. 
Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut.  
An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss
Wie zu Vinzenz das Wetter war, so wird´s sein das ganze Jahr

23. Jänner
Dem Heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild`Gesicht.

25. Jänner
Hat Paulus weder Schnee noch Regen, bringt das Jahr gar manchen Segen. Hat er Wind, regnet es geschwind.
Auf Pauli Bekehr kommt der Storch wieder her.
St. Pauli kalt im Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.

27. Jänner
Sankt Julian zerbricht das Eis, bricht er es nicht, umarmt er es.

30. Jänner
Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht´ und Wein

31. Jänner
Friert es hart auf Virgilius, im März noch viel Kälte kommen muss

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