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Zwischenhoch und seine Bedeutung

Ruhepause zwischen zwei Tiefs

Als Zwischenhoch wird in der Wetterkunde ein Hochdruckgebiet verstanden, das zwischen zwei Tiefdruckgebieten Platz greift. Es sorgt damit für eine vorübergehende Wetterberuhigung in einer sehr instabilen Wetterphase, aber man weiß gleichzeitig auch, dass das angenehmere Wetter nicht sehr lange anhalten wird.

Entstehung eines Zwischenhochs

Wetterlexikon ZwischenhochDie Grundvoraussetzung für ein solches Hochdruckgebiet ist eine sehr instabile Wetterlage, bei der sich die verschiedenen Drucksysteme schnell abwechseln. Nach einem Tief kommt ein Hoch und schon das nächste Tief, wobei der Wind dann auch eine zentrale Rolle spielt. Es gibt kein ausgeprägtes Tiefdrucksystem, das stabil für viel Regen sorgen, sondern eine rasche Abfolge verschiedener Systeme und dazwischen gibt es das Zwischenhoch.

Das Zwischenhoch kann auch als Grenzgebiet zwischen zwei Tiefdruckgebieten bezeichnet werden, wobei sich kurzfristig hoher Luftdruck entwickeln kann. Aus Sicht einer bestimmten Region bedeutet dies, dass ein Tiefdruckgebiet durchzieht und viele Wolken und auch Regenschauer bringt. Dann kommt das Zwischenhoch.

Dieses Zwischenhoch sorgt für hohen Luftdruck, die Wolkendecke bricht auf und es kann sogar kurz die Sonne scheinen. Doch schon bald zieht das nächste Tiefdruckgebiet auf, um für Wetterverschlechterung zu sorgen. Nächste Regenschauer sind durchaus möglich, zumindest wird die Wolkendecke wieder aufgebaut und dichter. Es kühlt die Lufttemperatur auch wieder ab und die Sonne hat Mühe, sich durchzusetzen.

Eine solche Wettersituation bleibt solange bestehen, bis sich ein stärkeres System etablieren kann, das für Beruhigung sorgt. Das kann jetzt ein Hochdruckgebiet sein, das für längere sonnige Abschnitte sorgt, es kann sich aber auch ein markantes Tiefdrucksystem entwickeln, das für längere Zeit wetterwirksam bleibt.

Dauer eines Zwischenhochs

Der Begriff des Zwischenhochs ist durchaus berechtigt, denn dieses Hochdrucksystem hat im Schnitt eine Dauer von 12 bis maximal 36 Stunden, es wirkt also nicht einmal zwei vollständige Tage und kann daher mit Recht als Wetterberuhigung bezeichnet werden. Es tritt auch dann auf, wenn die Wettersituation keine stabile Lage bieten kann, Typisch wäre das Zwischenhoch in Monaten wie dem April, wenn sich verschiedene Wettersituationen rasch abwechseln.

Typisch für das Zwischenhoch ist auch die Temperaturstruktur. Besonders in den kühlen Monaten kann der Unterschied in der Lufttemperatur erheblich sein. Das liegt daran, dass durch das vorangegangene Tiefdrucksystem die Lufttemperatur sehr abgekühlt ist. Dann kommt das Zwischenhoch, das die Wolken auflöst und dadurch kommt es zu sehr klaren Nächten und einer starken Erdabstrahlung, wodurch die Temperatur weiter sinkt. Am Tag gibt es aber wolkenlosen Himmel und intensiven Sonnenschein, weshalb die Temperatur wieder stark ansteigt. Man spricht dann auch vom Zwiebelwetter, weil man eigentlich in der Früh eine warme Jacke brauchen könnte, zu Mittag könnte ein T-Shirt aber bereits ausreichen.

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Eine flache Druckverteilung bedeutet, dass es beim Wetter wenige Luftdruckunterschiede gibt und damit kann es bei Gewitter oder Nebel große Probleme geben.

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Der Wetterbegriff Omegalage umschreibt eine Wettersituation, in der eine stabile, oft wochenlang gleiche Wettersituation vorherrscht, beispielsweise im Extremsommer 2003.

Tiefdruckgebiet

Überblick über die Entstehung eines Tiefdruckgebietes sowie die Folgen für die aktuelle Wetterlage mit der damit einhergehenden Wetterveränderung einschließlich Niederschlag.

Vb-Tief

Der Begriff Vb-Tief umschreibt eine Wetterlage, die im Alpenraum immer wieder für Hochwasser sorgen kann, da sie sehr viel Regen in kurzer Zeit bringt.

Warmfront

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Zwischenhoch

Der Begriff Zwischenhoch beschreibt eine leichte Wetterberuhigung zwischen zwei Tiefdrucksystemen in einer turbulenten Wettersituation mit vielen verschiedenen Drucksystemen.

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