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US-Wahlen: Vorwahlen

Vorwahlen: die Wahlen der Parteien

Mit "Hoppla, da bin ich" wird man nicht Kandidat der Republikaner oder Demokraten, wenn es um die Wahl des nächsten US-Präsidenten geht. Damit man die Partei bei der Wahl vertreten kann und darf, muss man von ihr aufgestellt werden und um dies zu erreichen, muss man bei den Vorwahlen siegreich sein.

Funktion der US-Vorwahlen

Die Vorwahlen sind damit nicht ein Duell mit den Kandidaten der konkurrierenden Partei (oder Parteien), sondern ein Wahlsystem im eigenen Lager, weil es oft mehr als einen aussichtsreichen Kandidaten gibt, der gerne das Amt übernehmen würde. Das Problem dabei ist, dass die Vorwahlen teilweise so heftig ausgetragen werden, dass der dann ermittelte Kandidaten gegen den Kandidaten der Konkurrenzpartei kaum mehr eine Chance hat, wenn dieser fest im Sattel sitzt.

Und manchmal gibt es große Überraschungen. Barack Obama hatte 2008 niemand auf der Rechnung, weil alle im Lager der Demokraten erwartet hatten, dass Hillary Clinton das Rennen machen würde, aber Obama holte stark auf und wurde schließlich von den Demokraten aufgestellt - darauf hätte zu Beginn der Vorwahlen niemand gewettet. Auch bei den Republikanern gab es schon mehrfach fast schon fix aufgestellte Kandidaten, die dann doch nicht zum Zug kamen.

Die Vorwahlen verlaufen auch nicht immer gleich. Je nachdem, wie sie eingestuft sind, gibt es drei Arten von Vorwahlen:

closed / semi-closed primaries

Das sind Vorwahlen (primaries), bei denen nur Parteimitglieder wählen dürfen.

open primaeries

Das sind Vorwahlen, bei denen auch Nichtmitglieder der Parteien wählen dürfen, aber nur eine vorgesehene Partei.

blanket primaries

Bei diesen Vorwahlen darf man als Nichtmitglied ebenfalls teilnehmen und kann zudem die Kandidaten beider Parteien wählen.

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