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Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Status der Wirtschaft

Politik und Wirtschaft sind ein wesentliches Wechselspiel jedes Staates. Ein zentrales Element ist dabei die aktuelle Situation bei der Konjunktur.

Konjunktur und Konjunkturzyklus

Die Konjunktur stellt die aktuelle Situation der Volkswirtschaft dar, die verschiedensten Einflüssen ausgesetzt ist. Daraus entsteht Konjunkturzyklus, die vier Phasen kennt:

Nach jeder Tiefphase kommt wieder der Aufschwung und so könnte man zeichnerisch eine fortdauernde Wellenlinie einzeichnen, die die verschiedenen Phase verdeutlicht.

Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Die Konjunktur und ihr aktueller Status geben wieder, wie es um die Wirtschaft bestellt ist und das ist für die politische Alltagsarbeit besonders relevant. Denn wenn die Wirtschaft an Schwung verliert und sich einer Rezession nähert, gerät der Arbeitsmarkt unter Druck und es gibt mehr Arbeitslose. Die Wirtschaftsdaten gehen hinunter, die Zuversicht schwindet. In dieser Phase muss der Staat nach Möglichkeit unterstützend wirken und investieren, um die Kaufkraft der Menschen zu stärken und den Unternehmen zu helfen.

Gibt es hingegen einen Aufschwung oder gar einen Boom, dann sollte der Staat sich zurücknehmen und für die nächste Rezession zu sparen beginnen. Und hier beginnt das wahre Problem, weil das mit dem Sparen nicht so klappt. Die Regierung lobt sich für die tolle Arbeit und schafft es aus Angst vor Wahlniederlagen nicht, manche Fördermaßnahmen, die in einer Rezession eingeführt wurden, zurückzunehmen, um das Budget zu entlasten.

Dadurch, dass das Sparen nicht klappt, wird der Spielraum in einer wirklichen Rezession immer geringer, weil man keine Reserven gebildet hatte. Oftmals ist sogar ein Sparprogramm nötig, das die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation noch weiter verschärft.

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In der Politik dreht sich sehr viel um das Geld. Das Defizit als Minus im aktuellen Wirtschaftsjahr des Staates und die Staatsverschuldung sind zwei Schlagwörter, die auch medial immer wieder genannt werden. Die Schuldenbremse ist eine Idee zur Eindämmung der Verschuldung und ist ein Alternativansatz zur Defizitfinanzierung.

Finanzierung, Geld und die öffentliche Hand hängen eng damit zusammen, wie sich die Wirtschaft selbst darstellt. Wenn die Arbeitslosigkeit hoch ist, werden die Sozialkosten teuer und es wird mit dem Geld knapper. Eine Rezession ist daher wenig wünschenswert und auch bei der Stagnation geht nicht viel weiter. Nur eine positive Konjunktur bringt höhere Erträge auf Basis der Steuern mit sich.

Weitere wichtige Begriffe sind der Finanzausgleich zwischen Bund und Länder oder der Warenkorb als Grundlage für die Inflationsberechnung. Auf internationaler Ebene kann auch ein Embargo stattfinden, um politisch auf Basis der Wirtschaftsdrohung Druck zu machen.

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Konjunktur und WirtschaftspolitikArtikel-Thema: Konjunktur und Wirtschaftspolitik

Beschreibung: Wirtschaftspolitik: die Konjunktur und ihre Auswirkungen auf die Politik, vor allem auf die Wirtschaftspolitik im Sinne der Volkswirtschaft.

letzte Bearbeitung war am: 20. 10. 2020

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