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Zitate über Wort und Sprache

Wort und Sprache in Form von Zitate

Natürlich setzen sich Autorinnen und Autoren seit jeher mit ihrem eigenen Material - der Sprache - auseinander. Die Wirkung eines einzigen Wortes kann dramatisch sein, in der Beziehung, am Arbeitsplatz oder auch am Kriegsschauplatz. Der Einsatz eines Wortes und seine Wirkung spielt daher in Zitatverzeichnissen eine beachtliche Rolle.

Die Zitate über das Wort oder auch über Kommunikation im eigentlichen Sinne hat die Dichter natürlich immer sehr beschäftigt und so gibt es eine ganze Reihe von Auszügen über die Sprache, sei es mündlich oder schriftlich. Dabei gibt es auch bekannte Aussagen wie das Zitat Ehrenworte kosten wenig von Johann Gottfried Herder.

Gefundene Zitate über das Wort

  1. Der Weg zum Reichtum liegt hauptsächlich in zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit. (Benjamin Franklin)
  2. Was Du sehen kannst, das siehe und brauche Deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte Dich an Gottes Wort. (Matthias Claudius)
  3. Das Beispiel ist einer der erfolgreichsten Lehrer, obgleich es wortlos lehrt. (Samuel Smiles aus: Selbsthilfe)
  4. Der Schneeball und das böse Wort, sie wachsen, wie sie rollen, fort. Eine Handvoll wirf zum Tor hinaus, ein Berg wird´s vor des Nachbarn Haus. (Wilhelm Müller aus: Gedichte)
  5. "Deckung statt Verantwortung" ist die unausgesprochene Devise aller Bürokraten. (Karl Horber)
  6. Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit einem anständigen Charakter. (Worte des Konfuzius)
  7. Ehrenworte kosten wenig. (Johann Gottfried Herder aus: Der Cid)
  8. Falsch Gebild und Wort. Verändern Sinn und Ort! (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  9. Du sprichst ein großes Wort gelassen aus. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Iphigenie auf Tauris)
  10. In religiösen Dingen ist das Wort Glaube gleichbedeutend mit Überzeugung. (Moritz von Egidy)

Die Zitate über das Wort haben viele Bedeutungen von gebrochenen Versprechen über die unterschiedliche Auffassung, was man mit seinen Wörtern eigentlich gemeint hatte. Mittendrin finden sich auch die Kommunikationsformen zwischen Menschen.

  1. Urteile von einem Menschen lieber von seinen Handlungen als nach seinen Worten, denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich. (Matthias Claudius)
  2. Das harte Wort schmerzt immer, sei´s auch ganz gerecht. (Sophokles aus: Aias)
  3. Das letzte Wort über die Wunder des Hundes ist noch nicht geschrieben. (Jack London)
  4. Vor einem Wort lässt sich kein Jota rauben. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  5. Der höhere Mensch ist darauf bedacht, zurückhaltend in seinen Worten und rasch in seinen Taten zu sein. (Konfuzius)
  6. Drei Dinge kehren nie: der Pfeil, der abgeschossen, das ausgesprochene Wort, die Tage, die verflossen. (Georg Friedrich Daumer)
  7. Mein (der Poesie) unermesslich Reich ist der Gedanke, und mein geflügelt Werkzeug ist das Wort. (Friedrich Schiller)
  8. Die Lust zu reden kommt zu rechter Stunde und wahrhaft fließt das Wort aus Herz und Munde. (Johann Wolfgang von Goethe)
  9. Ein redlich Wort macht Eindruck schlicht gesagt. (William Shakespeare aus: Richard III.)
  10. Ein Regent soll sich vor nichts fleißiger hüten, als vor dem geschwinden antworten. (Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen)

Interessant ist auch, wie oft man in Gedichten, Theaterstücken und anderen Quellen Hinweise findet, dass der Mensch sehr gesprächig ist - vor allem dann, wenn es nicht so ganz klug sein mag. Das Zitat schwerer oft als Gold und Schätze ist es, Worte zu bewahren von Doering ist ein Beispiel für solche Aussagen.

  1. Religion ist Liebe und Versöhnung: schon im Worte liegt es: sie verbindet wieder, was getrennt war. (Ludwig Börne)
  2. Ich schnitt in seine Rinde so manches liebes Wort. (Wilhelm Müller)
  3. Den wird man einen Ritter nennen, der nie sein Ritterwort vergisst. (Ludwig Uhland aus: Gedichte)
  4. Der Ruhm, der uns nicht glücklich macht, ist nichts als ein Wort und der Ruhm, der unsere Untertanen nicht glücklich macht, ist eine Schmach. (Friedrich der Große)
  5. Niemals pflanzt die Rute Kindern ein das Gute. Wer zu Ehren kommen mag, dem gilt Wort soviel als Schlag. (Walther von der Vogelweide aus: Erziehungsregeln)
  6. Schwerer oft als Gold und Schätze ist es, Worte zu bewahren. (Doering aus: Gedichte)
  7. Was uns noch heute ein Schlagwort heißt, ist morgen eine Phrase. (Friedrich von Sallet)
  8. Mit Schlagwörtern ist es nicht getan. (Kaiser Wilhelm II.)
  9. Trotz allem Freundeswort und Mitgefühlsgebärden bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden. (Nicolaus Lenau)
  10. Der Schneeball und das böse Wort, sie wachsen, wie sie rollen fort. Eine Handvoll wirf zum Tor heraus, ein Berg wird´s vor des Nachbarn Haus. (Wilhelm Müller)

 Das Wort kann man vielfach einsetzen, denn man kann mit einem alten Wort seinen Wert in der Sprache verändern oder mit einem einzigen Wort sehr viel ausdrücken. Mit diesen Überlegungen haben sich viele Schriftsteller auseinandergesetzt.

  1. Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort, das schwer sich handhabt wie des Messers Schneide. (Friedrich Schiller aus: Wallensteins Tod)
  2. Ein altes Wort bewährt sich leider auch an mir, dass Glück und Schönheit dauerhaft sich nicht vereint. (Johann Wolfgang von Goethe)
  3. Wenn die Schule die Jugend so lange dem Elternhause entzieht, wie es geschieht, dann muss sie auch die Erziehung und Verantwortung für diese übernehmen. (Kaiser Wilhelm II.)
  4. Wo Worte selten, haben sie Gewicht. (William Shakespeare aus: König Richard II.)
  5. Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: ich soll, ich muss, ich kann, ich will, ich mag. (Friedrich Rückert)
  6. Mit Taten schmückt sich Teure und nicht mit Worten. (William Shakespeare)
  7. Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen! Indes ihr Komplimente wechselt, kann etwas Nützliches geschehen. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  8. Stille, teilnehmende Betrübnis wirkt mehr auf das menschliche Herz als viele Worte. (Johann Heinrich Pestalozzi)
  9. Tod! Eine Welt von Schmerzen liegt in diesem Worte. (Christian Andersen)
  10. Tyrannenmacht kann nur die Hände fesseln, des Herzens Andacht hebt sich frei zu Gott. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig. (Friedrich Schiller aus: Maria Stuart)

Das Wort wird auch gerne als Wertung verwendet oder als Teil einer anderen Bedeutung. Die Verantwortung ist ein häufiges Thema, aber auch das Wort als wichtiges Werkzeug bei Versprechen und Zusammenleben oder Zusammenarbeiten.

  1. Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zweck gerade entgegen. (Arthur Schopenhauer aus: Parerga und Paralip)
  2. Ein zur Unzeit gesprochenes Wort kann ein ganzes Leben umstürzen. (Menander)
  3. Manch Urteil ist ja längst beschlossen, ehe des Beklagten Wort geflossen. (Anastasius Grün)
  4. Verabscheuung der Lüge ist oft ein unmerklicher Ehrgeiz, unseren Aussagen Nachdruck zu verleihen und für unsere Worte fromme Ehrfurcht zu erwecken. (La Rochefoucauld)
  5. Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre. (Otto von Bismarck)
  6. Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit. (Otto von Bismarck)
  7. In des Wortes verwegenster Bedeutung. (Friedrich Schiller aus: Don Carlos)
  8. Sage nie: Dann soll´s geschehen! Öffne dir ein Hinterpförtchen durch "vielleicht", das nette Wörtchen, oder sag: ich will mal sehen! (Wilhelm Busch aus: Schein und Sein)
  9. Ein volles Herz kann die Worte nicht wägen. (Gotthold Ephraim Lessing aus: Minna von Barnhelm)
  10. Die Wahrheit soll man sagen und dabei nicht viele Worte machen. (Karl Julius Weber)

Sehr viele Varianten gibt es, wie die Dichter das Wort eingesetzt haben. Stets haben sie mit Wörter gearbeitet, aber diese auch in ihrer Verwendung hinterfragt. Und so gibt es viele Zitate, die man für schlaue Sprüche nutzen kann.

  1. Geh den Weibern zart entgegen. Du gewinnst sie, auf mein Wort. Und wer rasch ist und verwegen, kommt vielleicht noch besser fort. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Gedichte)
  2. Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig. (Friedrich Schiller aus: Maria Stuart)
  3. Ein Wort gleicht der Biene, es hat Honig und Stachel. (Talmud)
  4. Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort. (Friedrich Schiller aus: Wallensteins Tod)
  5. Von einem Wort lässt sich kein Jota rauben. (Johann Wolfgang von Goethe aus: Faust)
  6. Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du´s nicht zu brechen. Viel besser ist es, mehr zu halten als versprechen. (Friedrich Rückert)
  7. Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke. (Daphne du Maurier)
  8. Ein weises Wort ist jenes, das die Menschen lehrt, die Reden anzuhören auch des andern Teils. (Euripides)
  9. Worte werden gelesen, Worte werden gehört, Worte wirken am Wesen, weil Geist Seele beschwört. (Wilhelm Schäfer aus: Sprüche)
  10. Viele Worte wässern, wenig Worte würzen. (Carl Spitteler aus: Olympischer Frühling)

Lesen Sie auch

Die fast zahllosen Zitate kann man in einige Kategorien untergliedern wie etwa nach den Dichtern oder nach Philosophen und bekannten Theaterstücken. Es gibt aber auch verschiedene andere Themen aus dem alltäglichen Leben, die eine Gliederung ermöglichen wie etwa Emotionen, Politik oder andere Bereiche, durch die sich Zitate zusammenführen lassen.

Zitate zum Thema Emotionen

Herz-Schmerz gemischt mit Leid und Liebe sind Themen, die es bei Sprichwörter, bei Redewendungen und auch bei lustigen Sprüchen sehr oft gibt und die Menschen natürlich auch am meisten bewegt. Das gilt für die Zitate erst recht, wenn Dichter, Philosophen und auch Politiker ihre Gedanken niederschreiben oder manchmal auch bei Vorträge zum besten geben.

Zitate zum Thema Sinn und Denken

Bei Zitate denkt man häufig an Liebe, vielleicht auch an ein paar politische Themen, aber ahnt nicht, wie oft die Sinnesorgane in den Mittelpunkt gerückt werden. Auge, Ohr, der Kopf selbst und der Sinn sind Begriffe und Bereiche, die immer wieder auch in Theaterstücken oder bei Meinungen von Philosophen zur Sprache kommen.

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Infos zum Artikel

Zitate Wort SprücheArtikel-Thema: Zitate über Wort und Sprache

Beschreibung: Verschiedene 😀 Zitate über das Wort und das Thema Wörter samt Kommunikation aus Sicht der Literatur mit ✅ Gedichte und andere Quellen.

letzte Bearbeitung war am: 12. 02. 2022

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