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Rotgüldenseen in der Hafner Gruppe

Auf den Spuren des Bergbaus

An der Landesgrenze von Salzburg und Kärnten, östlich der Glocknergruppe und des Sonnblicks befindet sich die Hafnergruppe mit dem Großen Hafner (3.076 Meter) als höchsten Gipfel, der sich genau an der Landesgrenze befindet. An dessen nördlicher Flanke befinden sich einige Bergseen, zu denen auch die Rotgüldenseen zählen.

Rotgüldensee und Oberer Rotgüldensee

Es sind deren zwei Gewässer, nämlich der Untere Rotgüldensee und der Obere Rotgüldensee. Erreichbar sind die beiden Seen nur über Wanderwege, Ausgangspunkt ist Rotgülden, eine Gemeinde, die westlich der Tauernautobahn durch das Murwinkel erreicht werden kann.

Die Bezeichnung Rotgülden hat ihren Ursprung im Bergbau, der früher in dieser Region betrieben wurde. Als rotgülden wurde Erz aufgrund seiner Farbe bezeichnet, besonders arsenhaltiges Gestein wurde so genannt. Ein weiterer Hinweis auf die Bergbauarbeiten findet sich durch den Namen der Arsenhütte.

Der Untere Rotgüldensee befindet sich auf einer Höhe von 1.739 Metern, ist 1,1 Kilometer lang und maximal 300 Meter breit. Kleiner ist der Obere Rotgüldensee, der 250 Meter lang ist, maximal 200 Meter breit und der sich auf einer Höhe von 1.996 Metern befindet. Beide Seen werden durch einen Wanderweg verbunden, der Obere Rotgüldensee wird gerne als Ausgangsbasis für den Aufstieg zum Großen Hafner für klettertaugliche Tourengeher und Wanderer genützt.

Auch ohne Bergtouren bieten die Seen durch ihre Lage natürlich ein herrliches Bergpanorama mitten in den Hohen Tauern und Gipfel um oder über 3.000 Meter Seehöhe.

http://www.lungautourismus.at

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