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Honig: oft gewählt für das Frühstück

Viel Zucker, süß, enthält viele Nährstoffe

Die fleißige Honigbiene liefert durch ihre intensive Arbeit den namensgebenden Honig - ein Lebensmittel, ohne dem für viele Menschen ein Frühstück undenkbar wäre. Andere mögen den Honig nicht ganz so gerne und diese Bienen können auch stechen, aber eigentlich mag man die Tiere ja. Und dass viele Stöcke ausgestorben sind und in den Nachrichten oft darüber zu lesen ist, ist auch nicht fein. Aber was bringt der Honig jetzt eigentlich - der so süß schmeckt und ganz böse ist, weil so viel Zucker enthalten ist. Oder ist er gar nicht böse?

Lebensmittel Honig: Entstehung und Bedeutung

Viele Essensgewohnheiten hat sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende angeeignet, etliche gibt es überhaupt erst seit dem 20. Jahrhundert, aber beim Honig liegt der Fall ein wenig anders. Denn den Honig kennt der Mensch schon seit langer Zeit, den Überlieferungen nach seit der Steinzeit. Das weiß man insofern, als der Honig sogar Thema bei den zahlreichen Höhlenmalereien war und ist.

Der Honig entsteht dadurch, dass auf den Blüten der Blumen Nektar aufgebaut wird, der von den Bienen eingesammelt wird. Die Bienen sammeln ihn nicht nur, sie bereichern den Nektor mit den eigenen Verdauungssäften und auch der Speichel spielt eine Rolle. Das Endprodukt wird im eigenen Bienenstock aufbewahrt, um den Reifungsprozess entstehen zu lassen. Im Zuge dessen werden einfache Zuckerelemente zu hochwertigem Zucker verarbeitet.

Die Bienen brauchen den Sirup für den eigenen Bienenstock, der sonst verhungern würde, die Menschen haben Interesse am Endprodukt - dem Honig selbst.

Der Honig ist oftmals ein Thema beim Frühstück auf das tägliche Brot, er ist aber auch als Zutat zum Beispiel bei verschiedenen Kuchen oder Torten gefragt und auch bei Salatrezepte kann der Honig eine wichtige Rolle spielen, sodass er in der Küche eine vielfältige Funktion hat. Blattsalat mit Honig ist so eine Salatvariante, auch beim selbst zubereiteten Eis für den Sommer spielt der Honig eine Rolle wie beim Honigparfait. Im Zusammenhang mit Mehlspeisen und Kuchen könnte man noch den Honigkuchen nennen.

Spannend ist die Frage in Sachen Gesundheit: der Honig enthält viele Kalorien, hat viel Zucker, wie sieht es mit den Nährstoffen für eine gesunde Ernährung aus?

Inhaltsstoffe

100 Gramm vom Honig haben einen Brennwert von 1283 kJoule und enthalten folgende Inhaltsstoffe:

  • 50 Mikrogramm Vitamin B2
  • 159 Mikrogramm Vitamin B6
  • 2.400 Mikrogramm Vitamin C
  • 25 Mikrogramm Vitamin K
  • 1.300 Mikrogramm Eisen
  • 350 Mikrogramm Zink
  • 90 Mikrogramm Kupfer

Man sieht sofort, dass der Honig sehr viele kJoule mit sich bringt und das war auch aufgrund des hohen Zuckergehalts zu erwarten. Er liefert aber auch viele Vitamine mit, beispielsweise auch 2,4 % des Tagesbedarfs an Vitamin C und beachtliche 36 % an Vitamin K. Auch beim Eisen deckt man mit 100 Gramm 10 % des Tagesbedarfs ab.

Der Honig schmeckt sehr gut, sollte nicht das einzige Nahrungsmittel sein, weil man sonst ein Gewichtsproblem bekommt, ist aber für ein gesundes Frühstück zumindest eine Überlegung wert.

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      Infos zum Artikel

      Honig mit vielen VitaminenArtikel-Thema: Honig: oft gewählt für das Frühstück

      Beschreibung: Der Honig kann dank der Honigbienen konsumiert werden und ist ein gesundes Lebensmittel mit allerdings hohem Zuckergehalt, aber auch vielen Vitaminen.

      letzte Bearbeitung war am: 21. 04. 2020