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Bildung und Bildungsthemen

Topchancen am Arbeitsplatz mit Top-Bildung?

BildungFrüher galt, dass top ausgebildete junge Menschen auf jeden Fall einen sehr guten Arbeitsplatz mit Top-Bezahlung bekommen werden. Und zwar ohne große Mühe. Das ist heute nicht mehr so absolut der Fall. Natürlich ist eine gute Ausbildung Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitsplatzsuche, aber die Ausbildung alleine ist noch keine Garantie für das Finden einer akzeptablen Stelle.

Das bedeutet, dass man vor einigen Jahren mit einer Matura (Deutschland Abitur) fast sicher einen gut bezahlten Arbeitsplatz hat erreichen können. Mittlerweile gibt es aber soviele junge Leute mit diesem Ausbildungsgrad, dass mehr ausgewählt werden kann und daher ist das Erreichen der Matura keine Garantie mehr, dass man auch am Arbeitsmarkt erfolgreich sein kann. Und das ist nur ein Teilbereich im Zusammenhang mit der Bildung, der sich stark verändert hat.

Bildung zwischen Politik und Pisa

Die Bildung war schon immer ein zentrales Thema der Gesellschaft, denn mit guter Ausbildung hat man einen höheren Wert für Unternehmen und Organisationen, die neue Leute suchen. Aber wie die Bildung durchgeführt werden soll, welche Schularten gefragt sind und wer zu welcher Schule Zugang haben sollte - das ist in der politischen Diskussion sehr kontroversell diskutiert worden. Zusätzlich wurde mit Pisa ein System eingeführt, durch das bei gleichen Fragen in verschiedenen Ländern die Antworten direkt verglichen werden können.

Dabei stellte sich sowohl in Deutschland als auch in Österreich heraus, dass die Ergebnisse eher mittelprächtig waren und das förderte die Diskussionen noch. Natürlich muss man die Rahmenbedingungen auch beachten, denn zum Beispiel in China oder Südkorea lernen die Kinder viel mehr und haben weit weniger Freizeit als die Kinder in Mitteleuropa, aber auch im europäischen Vergleich gab und gibt es erhebliche Unterschiede. Vorreiter sind häufig die skandinavischen Länder mit sehr guten Ergebnissen. Spätere Pisa-Tests haben aber auch dort manchen Rückschritt ausgemacht. Und das ist keine Verwunderung, denn jeder Jahrgang hat seine eigenen Talente und ist nicht mit dem vorherigen oder nächsten vergleichbar.

Aber als Folge wurden zahlreiche Analysen im Bildungssystem durchgeführt. In Österreich hat man die Hauptschule entsorgt und dafür die Neue Mittelschule eingeführt, die die Kinder viel individueller fördern soll. Gleichzeitig ist auch typisch für das Bildungssystem, dass es zahlreiche Änderungen von außen gibt. Ein Computerunterricht wäre in den 1980er-Jahren nicht notwendig gewesen, dafür waren die Kinder damals schlanker und die Forderung nach einer zusätzlichen Turnstunde wäre kein Thema gewesen. Diese beiden Beispiele zeigen alleine schon, wie sehr sich auch abseits von der Art der Schule der Unterricht selbst verändert.



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