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Bauherrn-Haftpflicht

Bauherrn-Haftpflicht: Schutz beim Hausbau

Viele träumen von klein auf von einem eigenen Haus – Garten und Hund inklusive. Doch wenn man denkt es geschafft zu haben und beginnt auf seinem erworbenen Grundstück zu bauen, kann noch immer einiges schief gehen.

Grundsätzlich ist der Bauherr dafür verantwortlich, seine Baustelle so abzusichern, dass sich dort niemand verletzten kann. Denn wenn beispielsweise jemand in einen nicht ordnungsgemäß abgesicherten Schacht fällt, oder ein umstürzendes Gerüst Passanten verletzt, kann der Traum schneller platzen als gedacht. Es reicht nämlich schon leichte Fahrlässigkeit und man ist als Bauherr für alle eingetretenen Schäden verantwortlich. Vor allem bei Körperverletzung mit anschließender Beeinträchtigung kann dies finanziell verheerende Folgen haben.

In der Praxis ist es aber durchaus üblich, dass der Bauherr diese Pflicht an den Bauunternehmer bzw. den Bauleiter delegiert. Zu beachten ist jedoch, dass der Bauherr trotzdem für die Überwachung des Bauleiters oder des Bauunternehmers haftet. Er kann daher bei Verletzung dieser Überwachungspflicht in Anspruch genommen werden kann.

Schützen kann man sich gegen diese Fälle mit der Eigenheimversicherung, die eine Bauherrn-Haftpflicht inkludiert und somit vor einem möglichen Ruin schützt. Bei vielen Eigenheimversicherungen ist schon das Bauherrenrisiko im Rahmen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung enthalten, bei den meisten Versicherern ist sie jedoch auf eine bestimmte Bausumme beschränkt. Wird diese Bausumme überschritten, ist der Abschluss einer gesonderten Bauherrenhaftpflichtversicherung erforderlich.

Quelle: durchblicker.at - Versicherungsvergleich

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