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Allgemeine Klasse bei Krankenversicherungen

Standardbetreuung im Krankenhaus

Bei der Überlegung, ob man eine private Krankenversicherung abschließen möchte, spielt der mögliche Spitalsaufenthalt in ferner Zukunft eine nicht unwesentliche Rolle und kann zum Entscheidungskriterium werden, ob man sich eine Zusatzversicherung leisten möchte oder nicht.

Allgemeine Klasse im Spital

Neben der Möglichkeit, eventuell verrechnete Krankenhausgelder pro Tag von der Versicherung abgegolten zu bekommen und dem Taggeld, das für jeden Tag im Spital vom Versicherer bezahlt wird, ist auch die Betreuung im Krankenhaus ein elementarer Entscheidungsgrund. Wer keine private Krankenversicherung hat, fällt in die sogenannte allgemeine Klasse. Selbstverständlich findet hier auch eine optimale medizinische Betreuung statt, aber durch eine private Krankenversicherung kann man im Spital die Sonderklasse in Anspruch nehmen.

Bei der allgemeinen Klasse kommt es vor, dass man mit einigen Personen im gleichen Zimmer liegt, beispielsweise in einem Zimmer mit 10 Patientinnen und Patienten und man hat keinen Einfluss auf den behandelnden Arzt.

Im Gegensatz dazu kann man in der Sonderklasse auf Zimmer mit zwei Patientinnen oder Patienten oder gar auf ein Einzelzimmer zurückgreifen und man kann sich den Arzt aussuchen, der die geplante Operation durchführen soll. Somit stellt die allgemeine Klasse den Normalfall bei der Krankenhausbetreuung dar, der durchaus ausreicht, um sich medizinisch versorgen zu lassen. Wer eine Sonderbehandlung wünscht, muss über eine private Krankenversicherung verfügen, die auch die Kosten der Sonderklasse abdeckt.

Allgemeine Klasse vs. Sonderklasse

Diese Einteilung hat schon zu vielen Diskussionen geführt, weil auch die Wartezeiten bei Operationen zum Thema wurden. Leute ohne privater Versicherung haben manchmal längere Wartezeiten und die Betreuung lässt auch zu wünschen übrig, weil die Patienten in der Sonderklasse bevorzugt behandelt werden. Das ist wohl im Sinne der Versicherungsunternehmen, aber ein grundsätzliches Problem der Fairness, wobei vor allem die Krankenhäuser versuchen, finanziell gut auszusteigen und die Sonderklasse rechnet sich viel besser.

Das gilt natürlich nicht immer und nicht in jedem Krankenhaus, Klagen über klare Benachteiligungen durch Nutzen der Allgemeinen Klasse sind aber schon häufiger genannt worden.

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Die Krankenversicherung ist eine wesentliche Art des Schutzes und des gibt daher auch die gesetzliche Krankenversicherung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Zusätzlich kann man aber eine private Krankenversicherung abschließen, wodurch man etwa im Krankenhaus mehr Möglichkeiten hat. Eine weitere wichtige Versicherungsart ist die Unfallversicherung, die ebenfalls gesetzlich verankert ist.

Eine weitere wichtige Schutzeinrichtung ist die Haushaltsversicherung, bei einem Gebäude kann es auch die Gebäudeversicherung oder der Schutz bei einer größeren Baustelle sein wie etwa Bauarbeiten am Haus. In vielen Mietverträgen ist verankert, dass dieser Vertrag nur zustandekommen kann, wenn man sich verpflichtet, eine Haushaltsversicherung abzuschließen.

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Allgemeine Klasse in der KrankenversicherungArtikel-Thema: Allgemeine Klasse bei Krankenversicherungen

Beschreibung: Die ☂ Allgemeine Klasse bei einem Spitalsaufenthalt ist die übliche ✅ Betreuung ohne besonderer Behandlung aufgrund von Privatkrankenkassen.

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