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Vulkanausbruch mit Schuttlawine

Schuttlawine: Vulkanflanke kollabiert

Eine andere Form des Vulkanausbruchs und dessen Konsequenzen ist die Schuttlawine. Ein solches Ereignis tritt dann ein, wenn die Vulkanflanke kollabiert, sodass sich aus den Seitenwänden des Vulkans große Gesteinsbrocken lösen und ein Mix aus Asche und Schutt sowie Felsmaterial zu Tale rutscht.

Schuttlawine am Beispiel des Augustine

Die Schuttlawine ist ein selteneres Ereignis im Zuge eines Vulkanausbruchs und als gerne genutztes Beispiel wird der Vulkan Augustine herangezogen, der sich in Alaska befindet und der solche Formen von Eruptionen mehrfach erlebt hatte. Die Folgen dieser Schuttlawinen sind gut sichtbar, denn der Augustine hat eine Art Gürtel bekommen, der durch die Lawinen entstanden war und der bis hinunter zum Meer reicht und erkennen lässt, wie viel Material transportiert worden ist.

Es kommt bei einer Schuttlawine zu einer sehr gefährlichen Situation, weil ganze Hänge zu Boden rasen und es hängt vom Gefälle des Vulkans ab, wie schnell sich die Gesteinsbrocken dem Tal nähern. Dabei wird großes Gewicht freigesetzt - man denke nur an die Wucht eines großen Steins und bei einer Schuttlawine sind viel größere Brocken unterwegs und können nicht gebremst werden. Damit erlebt man die Wucht einer Lawine, wie man sie im Winter von den Berghängen her kennt, diese kombiniert sich aber nicht mit Tonnen von Schnee, sondern mit noch viel mehr Tonnen an festem Gestein, die mit Druck nach unten rasen und alles zerstören, was im Weg ist - Autos, Häuser, Bäume, Gebäude.

Optisch fehlt vielleicht die Glut der Lava, wie man sie von anderen Vulkanen kennt, aber praktisch ist das Gefahrenpotential ähnlich hoch. Zudem kann es bei manchen Vulkanen ein Problem mit der Analyse geben, wenn gar nicht bekannt ist, dass die Seitenflanke nachgeben würde. Man rechnet vielleicht mit gar keinem Ausbruch oder mit einem Vulkanausbruch nach oben, aber nicht mit dieser Form der seitlichen Lawine, die alles mit sich reisst.

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Rund um die Vulkane und deren Entstehung sowie Ausbrüche gibt es viele Begriffe. Es gibt verschiedene Typen von Vulkane wie den Schichtvulkan, die aber mit der tatsächlichen Struktur zu tun haben. Es gibt aber auch Begriffe, die keine Typen, sondern Situationen umschreiben wie der Dekadenvulkan und der Supervulkan als Umschreibung sehr gefährlicher Ausbrüche oder überfälliger Eruptionen.

Die Eruption ist natürlich eine gute Quelle für Begriffe von der Asche über das Magma bis zur Blitzentladung, die auch beim extrem gefährlichen Pyroklastischer Strom zu sehen ist. Die Schuttlawine und der Schlammstrom sind weitere Bezeichnungen rund um den Ausbruch eines Vulkans. Es gibt aber noch andere Ausformungen.

Sehr heiße Quellen können zum Geysir führen wie man diesen in Island beobachten kann. Es kann sich auch ein Lavasee oder eine Vulkaninsel als Folge bilden. Und der Lavadom ist auch eine mögliche Auswirkung.

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Schuttlawine bei VulkanausbruchArtikel-Thema: Vulkanausbruch mit Schuttlawine

Beschreibung: Vulkanbegriffe: die Schuttlawine, die sich bei einem Vulkanausbruch durch einen Mix aus Felsbrocken, Schutt und Asche löst und zu Tale rutscht.

letzte Bearbeitung war am: 14. 10. 2020

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