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Entstehung der Vulkane

Grundlagen über die Vulkane

Es gibt nahezu 2.000 Vulkane auf der Erde, wobei sich diese geologischen Erscheinungen in Gruppen untergliedern, die von inaktive bis zu sehr aktive Vulkane reichen. Bei vielen Vulkane weiß man noch nicht allzu viel über ihr Wirken, vor allem bei jenen, die unter der Meeresoberfläche entstanden sind. Aber man weiß sehr viel über die Ursache für den Vulkanismus.

Denn die Erdoberfläche ist nicht eine Einheit, sondern besteht aus unterschiedlichen Platten, die die Erdkruste in ihrer Gesamtheit darstellen. Heute weiß man, dass die Kontinente vor Millionen Jahren eine große Landmasse bildeten und die Aufteilung, wie man sie heute kennt - Afrika, Amerika, Europa, Australien - entstand erst durch die Bewegung dieser Platten.

Vulkane und Plattentektonik

Man spricht bei der Entwicklung und Bewegung der Erdplatten von der Plattentektonik und diese Bewegungen sind auch heute noch zu beobachten und sie sind es vor allem, die Erdbeben und Vulkanausbrüche verursachen. Dabei gibt es keine einheitliche Bewegung der Platten, man unterscheidet vielmehr divergierende Plattenränder und konvergierende Plattenränder.

Erstere sorgen für eine Dehnungszone, weil sich zwei Platten voneinander entfernen und durch die Entstehung solcher Zonen kann ein neuer Vulkan entstehen, der durch den Freiraum zwischen den Platten aufsteigt, vor allem am Meeresboden ist dies zu beobachten. Immerhin entfernen sich Platten teilweise bis zu 15 oder mehr Zentimeter pro Jahr. Sie sind also jedes Jahr in Bewegung, mal mehr und mal weniger und entsprechend unterschiedlich sind auch die Druckverhältnisse an den Plattengrenzen.

Das Gegenteil sind die konvergierenden Plattenränder, bei denen sich zwei Platten aufeinander zubewegen. Dabei schiebt sich eine Platte unter die andere, man spricht dann von der Subduktion oder der Subduktionszone. Auch in diesen Zonen entstehen große Energien und neue Vulkane sowie heftige Erdbeben. Auch Kollisionen sind möglich. Die Berge der Erde sind auf diese Weise entstanden, zum Beispiel der Himalaya in Asien samt Mount Everest als höchsten Berg der Erde.

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