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Vulkane und Lavasee

Lavasee: glutflüssig gefüllte Krater

Die Lava kennt man als glühendes Material, das entweder explosionsartig aus dem Vulkan geschleudert wird oder an dessen Flanken ruhig abfließt. Eine weitere Möglichkeit, wie Lava zum Einsatz kommen kann, ist die Bildung eines Lavasees.

Grundlagen zum Lavasee

Ein Lavasee entsteht im Krater des Vulkans selbst, wobei die Charakteristik der Lava erhalten bleibt. Statt dass sie an den Flanken herabfließt und dem Tal entgegenströmt, sammelt sie sich in Becken und ist aber weiterhin glühendes Material, das jahrelang brodelnd beobachtetet werden kann. Manche dieser Lavaseen erhalten immer wieder neues Material und bleiben aktive Hitzequellen, die oft auch Jahre nichts an ihrer Aktivität verlieren.

Umgekehrt sind Lavaseen schwer berechenbar, weil das Material des Vulkans in seiner Struktur selbst Prozessen unterworfen ist. Das bedeutet, dass sich Risse bilden können, durch die die Lava abfließen kann. Manche Lavaseen waren jahrelang oder gar über Jahrzehnte aktiv und leerten sich dann plötzlich innerhalb weniger Tage oder gar Stunden, weil sich ein neuer Abfluss an der Seitenwand des Vulkankegels entwickelt hatte.

Die Unberechenbarkeit dieser Lavaseen zeigt sich auch in unterschiedlichen Stadien solcher Seen. Die Oberfläche zeigt mit der Zeit eine Entwicklung, wonach sie sich abzukühlen beginnt und das erkennt man daran, dass die Oberfläche nicht mehr glühend rot ist, sondern immer dünkler wird, bis sie eine schwarze Farbe angenommen hat. Aber unter der Oberfläche entwickeln sich weiterhin Glutherde, die die Oberfläche jederzeit aufbrechen lassen können. Wie lange ein solcher Lavasee erhalten bleibt und ob er neue Ausbrüche des Vulkans ankündigen kann oder mehr über die Entwicklung des Vulkans erzählen kann ist Gegenstand der Vulkanforschung.

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