Fliegen ist eine ideale Option, um weit entfernte Urlaubsziele in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Grund genug, warum viele Reisende auf diese Transport-Option zurückgreifen. Allerdings spielen dabei nicht immer nur positive Gefühle mit rein. Tatsächlich empfinden über 85 % der Reisenden Fliegen als stressig, knapp 40 % würden es sogar als sehr stressig einstufen.
Ängste sind unter anderem Probleme bei der Anreise zum Flughafen, das Vergessen wichtiger Dokumente oder lange Schlangen am Check-In-Schalter oder der Sicherheitskontrolle. Um den Stressfaktor so weit wie möglich zu reduzieren, sollten einige Aspekte im Vorfeld beachtet werden.
Die Anfahrt zum Flughafen ist ein wesentlicher Stressor bei Reisenden. Häufig besteht die Sorge, dass man durch unvorhersehbare Ereignisse zu spät am Flughafen eintrifft. Daher ist eine gute Planung unumgänglich.
Wer mit dem Auto anreist, sollte sich bereits im Vorfeld um einen Parkplatz kümmern. Dies ist insbesondere bei großen Flughäfen wie Zürich von wesentlicher Bedeutung. Das Parken am Flughafen Zürich muss weder teuer noch hektisch sein. Es gibt viele Parkhäuser bzw. Parkplätze, die etwas entfernt vom Flughafen liegen und damit deutlich günstiger sind als die Parkmöglichkeiten vor Ort.
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Ein Shuttle-Service sorgt dafür, dass man in kürzester Zeit zum Flughafen gebracht wird und die Parkanlagen werden streng überwacht. Online kann man ganz unkompliziert einen Parkplatz buchen, sodass man die Sorge nach der Parkplatzsuche am Abreisetag nicht hat.
Ein weiterer Aspekt in Sachen Anreise ist eine gute Zeiteinteilung. Bei nationalen Flügen sollte man mit Gepäckaufgabe mindestens 2 Stunden und bei internationalen Flügen mindestens 3 Stunden einplanen. Bei Google Maps kann man bereits im Vorfeld das Abflugdatum mit der gewünschten Ankunftszeit angeben. Anschließend wird auf Basis der üblichen Verkehrslage berechnet, welche Abfahrtszeit gewählt werden sollte. Wer auf Nummer sicher gehen will, fährt einfach noch eine halbe Stunde früher los.
Bei der Anreise mit der Bahn empfiehlt es sich, einfach eine Bahn früher zu buchen. Auf diese Weise kommt man immer noch rechtzeitig an, wenn mal ein Zug ausfällt.
Das Schlimmste, was bei einer Flugreise passieren kann, ist vermutlich, den Reisepass zu vergessen – dann darf man nämlich nicht mitfliegen. Daneben gibt es natürlich weitere wichtige Dokumente, wie beispielsweise die Flugtickets, mögliche Visa, Impfausweis oder Ähnliches.
Eine gute Recherche ist hier ebenfalls unabdingbar. Viele Airlines informieren noch einmal gesondert, wenn zum Beispiel ein Visum für das Einreiseland benötigt wird.
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Es ist ratsam, die benötigten Unterlagen im Original bereits einige Tage vor Abflug zusammenzusuchen. Zudem kann es sinnvoll sein, die Dokumente abzufotografieren, um stets eine Kopie auf dem Handy zu haben. Für die Reise selbst kann man eine Bauchtasche verwenden, um die Dokumente immer griffbereit zu haben.
Bereits bei der Buchung der Flüge gibt es einige Aspekte, die Stress zusätzlich reduzieren können. Wer die Möglichkeit hat, sollte zu weniger gefragten Reisezeiten wie beispielsweise im Februar fliegen. Dadurch können lange Schlangen am Flughafen vermieden werden, was eine weitere Stressquelle ausmacht.
Sehr erstaunlich ist, dass sogar die Abflugzeit einen Einfluss auf ein reibungsloses Flugerlebnis nehmen kann. Dies liegt daran, dass Flüge am Vormittag und Mittag seltener annulliert werden, als Flüge ab dem späten Nachmittag. Ein ausgefallener Flug kann den Stresspegel verständlicherweise deutlich in die Höhe treiben. Ein Flug in der ersten Tageshälfte kann dieses Risiko um rund 40 % minimieren.
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